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Gysi for President!

Gauck geht - Gysi kommt.

Mal ehrlich.... Gregor Gysi wäre doch echt ne Nummer für den Posten. Und wenn nicht der, dann doch bitte Claudia Roth (die dann die Nationalhymne dann gleich mal auf ne Ton-Steine-Scherben-Nummer ändern lässt *hrhr*). Lustig wäre vermutlich noch Anton Hofreiter. Und, wenn die anderen so gar nicht wollen (was ich verstehen könnte), dann tät ich zur Not noch Margot Käßmann.

Und wenn wir schon dabei sind, machen wir doch bitte gleich noch Boris Palmer zum neuen Bundeskanzler.

Das wäre ein perfekteres Deutschland:

Gregor Gysi ist Bundespräsident
Boris Palmer Bundeskanzler
Sigmar Gabriel wird zum spielen in seinen Lobbyistenkindergarten geschickt
Angela Vaginahandzeichen Merkel wird Mutti in nem Flüchtlingsheim
und Anton Hofreiter wird (bei seinem Dialekt freut sich das Ausland...) Außenminister
Außerdem findet man im Stammbaum von Gauland merkwüdige Einflüsse aus dem weit entfernten Ausland (Schlitzaugen und Negergene.... *hüstel*), Trump fällt die Treppe runter und ist anschließend nur noch Gemüse, Kim Jong-Un ereilt ein ähnliches Schicksal und verfällt ins Wachkoma und als Sahnehäubchen findet die Weltpresse mit Hilfe von geprüft echten Aufnahmen heraus, dass Erdogan und Putin ne bizarre homoerotische Geschichte am laufen haben

Hach. Das wäre herrlich.


Das wäre das worst Case:

Merkel wird wiedergewählt und muss eine Koalition mit der AfD eingehen, nach der Hälfte der Amtszeit tritt sie aus gesundheitlichen Gründen zurück und Gauland wird Kanzler
Gabriel bleibt Oberdepp der SPD und fasst weitere unfassbare Entscheidungen wie die Übernahme von Tengelmann durch Edeka
und TTIP kommt durch

Aber da die ja eh alle schon glyphosatverseucht sind und täglich in Palmöl baden, vermute ich fast, das worst case ist die wahrscheinlichere Alternative *seufzt*
6.6.16 13:31


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E-Car-Prämie

Wer kauft sich neue Autos? Richtig: Menschen, die sich das leisten können. Wer kann sich ein E.Auto leisten? Richtig: Menschen, die es vor der Tür "betanken" können. Wer kann das? Richtig: Menschen, die im EG wohnen, Menschen, die direkt vor der Tür parken können - und somit häufiger auch Menschen, die im eigenen Haus leben.

Wer kann das nicht? Menschen wie wir, die im ersten Stock eines Mietshauses leben ohne Parkplätze vor dem Haus. Und - jetzt mal abgesehen vom Stockwerk - das trifft jetzt auf sehr sehr viele Deutsche zu. Ich würde sogar behaupten wollen, dass der größte Teil der deutschen Bevölkerung bei aller Liebe zur Umwelt und zum E-Auto keine Möglichkeit hat, das gute Stück direkt vor dem Haus neu zu laden und somit fahrbereit zu machen. Ich wüsste nicht mal, ob es im Umkreis von 500m (und wer will schon so weit vom Parkplatz bis nach Hause laufen....) eine E-Tankstelle gibt. Denn bei allem Fortschritt, ist so ein E-Auto ja auch nicht ganz so schnell "betankt" wie ein konventionelles Auto mit Verbrennungsmotor/Diesel.

Ich finde es ja durchaus lobenswert (naja, eigentlich nicht, denn die Idee zur Förderung kommt ungefähr 2 Jahrzehnte zu spät, aber sei's drum), dass sich die Politik endlich dazu durchringt, Alternativen besser zu fördern und einen Kaufanreiz zu schaffen auch bei Käufern, die nicht zur direkten Zielgruppe gehören.

Wir hätten gerne ein E-Auto vor der Tür, ich wüsste auch schon, welches. Aber mal abgesehen davon, dass Neuwagen grundsätzlich teuer sind und ich außerdem noch nicht die große Auswahl bei den Autos habe (was sich ja durch die Prämie aber ändern könnte - immerhin das), wüsste ich nicht, wie ich mein Auto hier aufladen könnte. Ein Kabel über den Balkon, am Haus runter und über den Gehweg - immer vorausgesetzt, ich ergattere einen der beliebten Parkplätze vor dem Haus? Schwierig. Immer erstmal volltanken, bevor ich wieder Heim fahre? Auch nicht immer möglich.

Die Häuser gegenüber haben nicht einmal die Möglichkeit, direkt vor dem Haus zu parken und feste Parkplätze haben auch nur circa die Hälfte der Anwohner dort. Also keine Möglichkeit, sich am Parkplatz selbst irgendwie irgendwas zu installieren, womit das Auto über Nacht "betankt" werden könnte.

Werden diese Menschen die Prämie also nutzen und zukünftig auf E-Autos umsteigen? Unwahrscheinlich.

Natürlich ist in diesem Beschluss auch enthalten, dass die Möglichkeiten zur Akkuaufladung auch sukkzesive ausgebaut werden sollen. Aber wenn das genauso läuft wie alles andere, was ja nun anzunehmen ist, dann kann ich in 8-10 Jahren in erreichbarer Nähe zu meiner Wohnung parken und laden.

Das ist für mich mal wieder typisch Politik: die denken über ihre eigene Komfortzone einfach nicht raus. Die leben in ihrer eigenen kleinen Welt (was ja letztlich so ziemlich jeder die meiste Zeit irgendwie tut - ein Politiker aber aus rein beruflichen Gründen so einfach nicht sollte) und dann fällt eben alles runter, was den Tellerrand erreicht.

Das läuft ständig und mit so vielen Dingen so. Politiker verlieren den Blick für das, was in den 08/15 Haushalten so vor sich geht. Wenn sie ihn denn je hatten. In ihrem eigenen kleinen Mikrokosmos ist es ganz reizend, wenn man mit Prämien winkt, denn sie können sich das E-Auto an sich ja ohnehin schon leisten.

Womit wir auch direkt beim nächsten Punkt wären - der eigenen Nase. Wie viele unserer Politiker fahren eigentlich schon ein E-Auto - privat wie dienstlich? Unsere Bundesmutti vermutlich eher nicht. Herr Seehofer? Hm, ich vermute, der hat einen großen Diesel vor der Tür. Ein paar Grüne, die fahren sogar auch mal Bus und Bahn und manchmal sogar Fahrrad, manchmal sind da auch ein paar SPDler dazwischen. Aber ich wette, auch Herr Gabriel hat weder privat noch beruflich auf E-Auto umgestellt und es auch in absehbarer Zeit nicht vor. Wieso eigentlich nicht?

Die Damen und Herren Politiker sollen doch mal bitte mit gutem Beispiel voran gehen und kleine Strecken zu Fuß und mit dem Fahrrad erledigen, mit dem E-Auto und den Öffentlichen größere Strecken bewältigen und wenns ein Stückchen weiter sein soll, gibt es auch noch die von ihnen viel gelobte Deutsche Bahn.

Und wenn sie dann schon dabei sind, dann möchte ich bitte, dass sie für die Öffentlichen selbst zahlen müssen. Damit sie mal sehen, wie spaßig das ist, für teilweise nur 1-2 Stationen 2-3 Euro berappen zu müssen. Oder 70 Euro für eine Monatskarte, die dann auch räumlich recht eingeschränkt ist. Sind für unsere gutbezahlten Politiker vermutlich nur Peanuts.

Deswegen fordere ich ein "Realitätsjahr" für Politiker. Ein Jahr leben wie der Deutsche Durchschnittsbürger. Auskommen mit dem gleichen Durchschnittsgehalt in einer Durchschnittswohnung.... das würde eventuell mal helfen.
28.4.16 10:06


Ja....

Zuckersteuer.... da gibts ja die Überlegung, eine solche einzuführen um die lieben dummen Verbraucherinnen und Verbraucher davon abzuhalten, sich kugelrund zu fressen und dann Diabetes, Herzinfarkte und andere Wohlstandskrankheiten zu bekommen.

Ob diese Steuer dann zusätzlich auf (extrem) zuckerhaltige Lebensmittel erhoben werden soll/könnte oder ob die zuckerlastigen Lebensmittel zukünftig höher und die gesunden weniger stark besteuert werden sollen, soweit sind die Damen und Herren Politiker wohl noch nicht.

Allerdings sollten sie sich vielleicht einfach mal vom gesunden Menschenverstand leiten lassen statt von der Lobbyarbeit der Zucker- und Lebensmittelindustrie. Die Zigaretten sind mittlerweile doppelt so teuer wie zu meiner Jugend. Rauchen die Menschen deswegen weniger? Nein. Für sowas ist immer irgendwie Geld da. Da wird lieber an den Lebensmitteln oder dem Urlaub gespart, geraucht wird trotzdem.

Benzin ebenso. Natürlich, es gibt viele Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind und die deswegen (eher) nicht verzichten können (naja, Öffis sind teilweise sauteuer und fahren nicht überall hin und man ist auch zeitlich unflexibler, Fahrgemeinschaften klappen nicht immer), aber: es gibt auch etliche Menschen, die auf ihr eigenes Auto verzichten könnten oder auf "Spaßfahrten" - und sie tun es trotzdem nicht. Warum nicht? Weil dafür eben Geld da ist.

Prioritäten. Ein Hartz 4ler geht vielleicht lieber einfach nicht mehr zum Friseur, wenn dafür der neueste Plasma im Wohnzimmer stehen kann oder er isst lieber Dosenscheißdreck, wenn er sich dadurch seine Ziggis leisten kann. Das zum Einen.

Zum anderen wissen es die Menschen einfach nicht besser. Sie verlassen sich auf den Verbraucherschutz und darauf, dass das, was da so in den Läden steht, auch gut für sie ist. Weil sie... ungebildet sind, teilweise auch denkfaul, naiv etc. Es wird also fröhlich geglaubt, was die Werbung uns ins Hirn zwitschert und so denken Millionen von Müttern, sie tun ihren Kindern Gutes, wenn sie sie mit Paulas Gedöns, Montes Irgendwas und irgendwelchem karamelisierten Müsli füttern. Weil, da is ja Milch drin und Kalzium und zugesetzte Vitamine und Müsli - weiß man ja - ist eh gesund... blablubb.

Was wir brauchen, ist keine Zuckersteuer. Jedenfalls nicht für den Verbraucher.

Was wir brauchen ist Aufklärung. Keine "freiwillige", in dem die Menschen sich selbst mit Verbraucherschutzsendungen und entsprechenden Artikeln informieren können. Sondern von klein auf, Ernährungsunterricht in der Schule. Nicht mal nur so eine Stunde lang, wo dann überlegt wird, welches Pausenbrot gesünder ist, das Vollkornbrot mit Salat und magerem Schinken, das zu machen Mutti morgens eh keine Zeit hat, oder die Schneckennudeln oder das Snickers vom Kiosk neben an. Nein, so richtig. Mit Kochkursen. Mit Unterricht im Lesen und Verstehen von Zutatenlisten. So wie es dann spätestens in den Schulungen in den Adipositaskliniken durchgeführt wird. Basiswissen. Das fehlt.

Und ein Verbot, so wie in Großbritannien, von Schnellfress und Co in einem bestimmten Radius um Schulen.

Ein Bewusstsein der Menschen. Dafür, dass beispielsweise mit einem Fix-Tütchen-Inhalt auch nicht schneller gekocht werden kann als ohne, weil nämlich auch nur Gewürze und kein Zauberstab damit erworben wird. Gewürze für 5 Cent und eine Verpackung mit Rezeptaufdruck für 50 Cent. Wenns im Angebot ist.

Und was wir brauchen ist eine Politik, die sich gegen die Lobbyarbeit stellt, die stark genug ist, mal wirklich für den Verbraucher zu entscheiden. Die den Herstellern und Vermarktern an den Karren fährt und die zur Rechenschaft zieht, die die große Kohle mit der Dummheit und Unwissenheit ihrer Käufer machen.

Eine Herstellersteuer für billige Zusatzstoffe wie Zucker, Hefeextrakte, Aromen und Palmöl. All das, was in die Nahrungsmittel nicht oder ganz sicher nicht in diesen Mengen reingehört.

Das brauchen wir. Eine Politik, die wirklich an ihre Wähler denkt und Verbraucherschutz betreibt. Nicht, in dem sie höhere Steuern verlangt für Genussmittel, für die im Zweifelsfall dann eben auf andere Dinge verzichtet wird - und deren Einnahmen dann wieder für völlig unsinnige Dinge draufgehen - sondern eine Gebühr, Steuer whatever für die Hersteller, die zugunsten ihres Profits fröhlich zusammenrühren, was uns letztlich krank macht.

Und dieses Geld dann, diese zusätzlichen Einnahmen der Firmen, die in Deutschland sowieso schon unverhältnismäßige Steuervorteile genießen, damit sie auch bloß da bleiben - die sollte die Politik dann in die Gesundheits- und Ernährungsbildung ihrer Bürger stecken. In Schulkurse und Lernfächer, in Elternkochkurse und in die Subvention gesunder Schulküchen, in denen es dann frische und gesunde Lebensmittel für eine ausgewogene, kindgerechte Ernährung gibt.

Zuckersteuer? Ja, gerne. Wenn die richtige Personengruppe sie zahlen muss.
28.4.16 09:35


Was ich noch sagen wollte....

Danke, AfD!

Nein, wirklich. Ohne euch hätte ich vermutlich noch in 6 Monaten meinen Arsch nicht hoch gekriegt um Mitglied der Tierschutzpartei zu werden. Und nun bin ich es jetzt schon. Dank euch.

Wenigstens dafür taugt ihr. Naja, is ja jeder zu irgendwas gut, nech?
15.3.16 15:48


Facebooklemminge und andere Uniformistengeile

Jetzt ist ja grad mal wieder Dirndl-und-Lederhosen-Zeit. Warum, das erschließt sich mir nicht. Denn schließlich haben sicher mindestens dreiviertel der Trachtenträger mit Trachten und den dazu gehörenden Bräuchen und Riten nix am Hut.

Womit sie allerdings definitiv etwas am Hut haben ist, dazugehören zu wollen. Ein Hoch auf den Herdentrieb. Im September und Oktober wird mal wieder ganz offensichtlich, wer dazugehören möchte. Und wenn er dabei noch so dämlich aussieht.

Im Sommer auf Malle, im Winter Après-Skihüttengaudi und von Anfang September bis Ende Oktober eben Oktoberfestoutfit. Hauptsache, dabei sein. Und damit das auch jeder sieht, wird sich uniformiert.

Ich war ja noch nie so ein Herdentier und kann den Drang danach daher auch nur recht bedingt nachvollziehen. Mir erschließt sich auch nicht, warum man bei jedem Trend mitrennen muss, sei er auch noch so blöde. Da stopfen die Mädels ihre Titten in ein Dirndl und dann beschweren sie sich, dass die Jungs sie nur auf ihre Oberweite reduzieren. Logisch geht anders. Echt.

Und dann immer diese ganzen Facebooklemminge. Der gute Herr von und zu Datensammlerzuckerbergichverdieneinenhaufenkohlemiteuch und seine Weltherrschaftsgedanken... irgendwann existiert man nur noch mit FB-Profil. Scheiß auf den Perso, wir identifizieren uns über unseren Online-Status.

Ein Hoch auf den Individualismus.

Warum verzichten nur so viele da drauf?

Warum möchtet ihr alle gleich sein?

Mein Leben ist mehr auf eine Statusänderung. Und dabei soll es auch bleiben. Ich verweigere mich. Dem Dirndl. Facebook. Und den Mallekomasäufern.

Ach ja: und Helene Fischer!
5.10.15 13:28


experimentelle Küche - Kapitel soundsoviel

Ich bin ja jetzt nicht so der Rezepttyp. Um genauer zu sein: wenn ich was nach Rezept mache, kann man eigentlich relativ sicher davon ausgehen, dass es eher nix wird. Dies gilt nicht nur fürs kochen (wo ich generell eher selten irgendwelche Rezepte nutze) sondern auch fürs backen.

Ich bin ja jetzt eh nicht so die Tortenschlacht-bester Bäcker-Meisterbäckerin sondern halt gut für den Hausgebrauch und ab und an einen Spendenkuchen für Vereinsfeste. Aber seit Neuestem hab ich wieder die Brotbäckerei für mich entdeckt. Ganz ohne Backautomat und Backmischung, allerdings auch ohne Sauerteiggedöns - bis jetzt.

Das Alien backt also Brote - und hier bevorzugt Vollkorn mit vielen Saaten drin und drauf. Soweit so lecker.

Aber ich muss ja immer rumexperimentieren und dachte also gestern dann so bei mir: hey, wieso das Brot einfach in einen Kasten tun, wenn man das auch häppchen- - sozusagen brötchenweise - in eine Muffinform tun kann?

Liebe Freunde der gehobenen Gastronomie, es gibt einen guten Grund dafür, dass das bisher keiner tut - oder zumindest nicht versucht, das Ergebnis an den Mann zu bringen. Ganz ehrlich, wer nicht auf verdammt viel Kruste steht, für den ist das mal nix.

Abgesehen davon ist es ausgesprochen dämlich (gewesen von mir), die Teigkugeln einfach nur lustig in die Muffinform zu legen. Weil: die ist zwar echt gut beschichtet, aber der Teig ist sehr... anhänglich. Man könnte sogar sagen, er war wirklich Willens, eine echte Symbiose mit der Form einzugehen.

Deswegen werden meine Nachbarn jetzt vermutlich denken, die Frau tickt jetzt völlig aus. Weil: ich hab nämlich gerade lustig mit einem Fleischklopfer auf der Rückseite meiner Muffinform rumgehauen - immer schön im Takt der Buschtrommel, versteht sich - und geschrien: rutscht endlich, RUTSCHT! Ihr scheiß Dinger!

Äh ja.

Also raus sindse jetzt.

Und meine Nachbarn entsprechend verschreckt.

Die schmecken sogar. Also, jetzt nicht wie Brötchen oder wie herzhafte, recht kompakte Muffins. Die schmecken nach Brot. Mit sehr (!) viel Kruste. Herzhaft krachender, fester Kruste.

Merkt euch: wenn ihr sowas unbedingt auch mal ausprobieren wollt: tut es. Aber legt um Gottes Willen die Muffinform vorher mit Papierförmchen aus. Oder lebt halt anschließend mit den komischen Blicken eurer Nachbarn. Geht auch.
4.10.15 15:59


Und wenn wir schon beim Thema sind...

.... ich halte es übrigens für absolut schwachsinnig, Flüchtlinge nach Religionszugehörigkeit zu trennen.

Weil sie sich nämlich über kurz oder lang ohnehin in eine gemischreligiöse Gemeinschaft eingliedern müssen. Oder dürfen. Oder sollen. Wie auch immer.

Das hier ist kein homogener Gottesstaat - worüber die meisten von ihnen vermutlich auch heilfroh sind. Und da hier jeder glauben sollen darf, was er glauben möchte, muss er auch damit leben, dass ein anderer das eben anders tut. Nicht nur Toleranz (wobei die grundsätzlich ein passabler Anfang ist) sondern Akzeptanz.

Und dann bringts herzlich wenig, wenn wir da jetzt in Lager 1 die koptischen Christen unterbringen und in Lager 2 die Moslems etcpp. Sowieso, weil wir dann ja auch nochmal unterscheiden müssen in Sunniten, Schiiten, Aleviten uswusf. Nix da.

Es liegt nicht daran, dass alle bunt zusammengewürfelt werden sondern daran, dass es so viele sind. Und das wiederum kreide ich nicht denen an, die kommen, die haben nämlich zum größten Teil alle einen verdammt guten Grund dafür, sondern unserer Politik.

Nicht die Polizei, die Helfer vor Ort, die Städte und Gemeinden sind Schuld, weil sie schlecht organisiert sind sondern die Politik. Allen voran unsere Bundesmutti, die d... nein, ich schreibs nicht. Erst will sie das Problem lustig aussitzen, dann kommt sie mit noch lustigeren Sprüchen daher von wegen 5 sind geladen, 10 sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle Willkommen....

Die Frau und ihre Gefolgsleute haben kein Organisations- und schon gar kein Führungstalent. Und dann wollen sie aber die Verantwortung schön nach unten abschieben.

Wo wäre denn die gute Frau Merkel ohne die ganzen freiwilligen Helfer und die Menschen, die spenden und sich die Nächte um die Ohren schlagen, ohne die Polizei, die eine Sonderschicht nach der anderen schiebt, weil sie nicht mehr rum kommt, damit, alles einigermaßen am laufen zu halten ohne dass größere Schäden entstehen? Genau. Am Arsch wär sie.

Wir schaffen das.

Jo. Wir impliziert aber merkwürdigerweise ausgerechnet die nicht, die in dieser Situation aber tatsächlich mal was schaffen sollten. Nämlich Klarheit, Strukturiertheit, schnelle Entscheidungen und Ordnung.

Warum tun sie das nicht? Ja mei, kost halt vielleicht Wählerstimmen, wenn man sich mal nicht in jede Richtung bückt, in der einen das Leben ficken will.

Warum zum Geier gibt es eigentlich so wenige Politiker mit Rückgrat? Opportunistische Wattwürmer, die jeder Stimme hinterherschleimen, davon haben wir genug. Heute hü, morgen hott, Hauptsache, es passt grad ins Bild.

Das ist wie mit der Atomgeschichte. Am einen Tag den Ausstieg noch 40 Jahre rauszögern wollen, dann ein kleines Tsunamimalheur am anderen Ende der Welt und der Aufschrei der wählenden (Achtung: Stichwort!) Masse und sofort wird alles abgeschaltet, was schon abgeschaltet werden kann.

Die ticken doch nicht ganz rund. Wie die Lemminge, immer schön hinter Mutti her. Und die weiß auch nicht, wos langgeht, die schnuppert nur mal eben der Bildzeitungsmehrheit hinterher, die ihr den Weg zur Wahlurne weist.

Die Flüchtlinge, von ein paar äußerst dämlichen Ausnahmen mal abgesehen, die können nix für ihre Not. Die Städte und Gemeinde können nichts für ihr Dilemma und die Polizei kann auch nichts dafür, dass sie seit Jahren schon mit Unterbesetzung leben müssen (nur für die Fußballspielorganisation... da werden sie immer hübsch mobil gemacht... und wer zahlt das? Richtig: wir! Das zahlen nicht die Vereine... aber das ist - mal wieder - ein anderes Thema).

Und dann wundert sich Opportunistenangela darüber, dass es plötzlich (huch!) Menschen in Deutschland gibt, die sich überrannt fühlen, die es unsicher macht, dass da plötzlich so viele Fremde sind und kein Ende in Sicht. Und dass die dann plötzlich ganz böse rechte Tendenzen zeigen. Ja nun. Was erwartet die Gute denn? Das hat ja in den meisten Fällen nicht mal wirklich was mit Fremdenhass zu tun.

Das sind Urängste, die da zu Tage kommen. Selbst bei Menschen, die eigentlich sehr liberal und offen sind. Für die sie teilweise selbst nicht einmal eine Erklärung haben, denn sie gehen ja gerne bei Ali einkaufen, halten einen Plausch mit Watzlaff, lassen sich von Ayse die Haare machen usw.

Aber diese Mengen... und das in Kombination mit einer derart hilflos erscheindenen Regierung... wenn da nix organisiert ist, man vielleicht um den eben noch hart erkämpften Mindestlohn bangen muss, es immer wieder Pressemeldungen von Enteignung für Flüchtlingsunterkünfte gibt, ja... ernsthaft.

Ich kenne mittlerweile einige, die bei der nächsten Wahl, ganz entgegengesetzt zu ihren eigentlich Prinzipien, durchaus darüber nachdenken, sehr weit rechts ihre Stimmzählen anzukreuzen. Selbst auf die Gefahr hin, dass wir anschließend Elemente im Bundestag haben, die wir da im Leben nicht haben wollen. Menschen, die nachts schlecht schlafen, weil sie Angst um ihre Jobs haben - irreale Ängst, aber sowas kann man nur sehr bedingt steuern.

Und was macht das Bundesvieh? Wir schaffen das schon. Also die. Irgendwer. Hauptsache nicht wir. Irgendwer wirds schon richten. Und dann wählen die uns wieder. Weil wir haben ja alles richtig gemacht. Wer sich nicht bewegt, kann ja nix falsch machen.

Oder so.
3.10.15 17:14


Mein Senf

Ja, auch ich kann dieses Thema nicht ausklammern. Obwohl ich gerne würde. Denn es geht mir auf den Zeiger.

Und ja, hebt ruhig euren moralischen Zeigefinger oder guckt entsetzt. Mir egal. Es geht mir auf den Zeiger. Weil es quasi kein anderes Thema mehr gibt. Einzig VW rettet mich da noch ein bißchen aus der Nachrichtenkrise.

Warum ich jetzt drauf komme? Natürlich auch wegen der Nachrichten. Mal wieder ging es um Streit und Zank in einer Flüchtlingsunterkunft. Und ganz ehrlich: mich wundert es nicht, dass es da zur Sache geht. Das ist Käfigkoller. Wohnt ihr mal zusammen mit 10 anderen im Wohnzimmer eurer Eltern, während alle anderen Zimmer mit jeweils weiteren 10 Fremden besetzt sind, Essen und Getränke nur zu bestimmten Zeiten "abholbar"....

Aber: es gibt da so Elemente....

Gestern waren die Initiatoren des Streits "Flüchtlinge" (ja, das bleibt jetzt mal so in Anführungszeichen), die bereits polizeibekannt sind. Warum sind sie das? Weil sie in der Stadt mindestens einmal bei Beutezügen aufgefallen sind und auch teilweise kurzfristig festgenommen wurden. Geldbeutel, Markenklamotten, teure Uhren.

Und sorry: wenn jemandem an seinem Asyl und seinem "sicheren Hafen" so wenig liegt, dass er es für so einen Tand aufs Spiel setzt, dann ab dafür. Weg damit. Wer so viel kriminelle Energie mitbringt, ja nun, der muss dann halt damit leben, dass er 1-fix-3 wieder heimgeschickt wird. Ohne großartiges Verfahren, ohne Rumtun. Wozu auch. Er hats verspielt. Für Geldbeutel, Markenklamotten, teure Uhren.

Der ist nicht hier, weil er zu Hause Angst vor Repressionen oder gar dem Tod hatte. Denn wer dem Tode gerade so entkommen ist, der baut nicht so einen Mist. Der ist froh, dass er irgendwo ist, wo er erstmal durchatmen kann und sind die Umstände auch noch so widrig.

Wer hierher kommt und nichts besseres zu tun hat, als direkt zu stehlen, zu rauben und andere Dinge zu tun, die dem deutschen Recht widersprechen und die unserer Gesellschaft - von der er ja eigentlich übrigens Mitglied werden wollte.... - schaden, ja nun, der soll halt heim gehen. Fertsch.

Ich würd übrigens auch generell Menschen mit krimineller Energie wieder nach Hause schicken. Dummerweise geht das mit den meisten aber nicht, denn die sind schon daheim. Damit müssen wir eben auch leben. Aber extra welche dazu holen, während es Menschen gibt, die es wirklich bitter nötig haben, hier unterzukommen - das muss nicht sein. Echt nicht.
3.10.15 16:48


Defizite

Es gibt ja Menschen, die sind gesichtsblind. Ich bin scheinbar namensblöd.

Ehrlich, ich bin wie so ein Digitalrecorder und kann 10 Jahre später Situationen und Dialoge teilweise noch fast 1:1 widergeben. Ich merk mir Dinge, die kein Schwein braucht, wer wo wohnt, wer wann Geburtstag hat und wer welche Sachen gar nicht isst oder besonders gern.... all das ist gespeichert.

Aber fragt mich jemand, wer das ist - dann steh ich dumm da. Namen kann ich mir einfach nicht gut merken. Wenn ich sie mal gespeichert hab, dann vergess ich sie - wer hätte es gedacht.. tada... - fast nie wieder. Aber bis das mal soweit ist.... das hat schon wirklich einige peinliche Situationen verursacht. Erst kann ich beim Vorstellen nicht mehr sagen, wie derjenige heißt, zwei Minuten später weiß ich aber noch ganz genau, dass seine Schwiegermutter am 11. März Geburtstag hat.

Gestern waren wir auf einer Fotoausstellung. Meine Freundin fotografiert seit Jahrzehnten und hat auch schon seit Jahren eine Fotogruppe, die regelmäßig Ausstellungen macht. Und dann sitzen wir da in ihrem schönen Innenhof und da kommt ein Mädel auf mich zu und ich weiß genau: mit der hab ich viel Zeit in meiner Kindheit verbracht. Das Gesicht war mir total vertraut und die wusste natürlich sofort, wer ich bin und wie ich heiße. Konnte ich mich an sie erinnern? Ja. Aber wusste ich noch ihren Namen? Natürlich nicht.

Was aber noch viel blöder ist: ich bin auch noch sehr egozentrisch. Das heißt, ich merk mir nicht jeden, der mich mal so anquatscht. Aber mich vergisst man halt schlecht. Also, eigentlich vergisst man mich gar nicht. Das liegt vermutlich hauptsächlich an meinem sehr... äh... imposanten Äußeren. Aber meine Schnodderschnauze und mein Hang, mit meiner besserwisserischen Art alle totzuquatschen tun da ihr Übriges.

So kennt man mich überall und in einem gewissen Umkreis zu meinen jeweiligen Lebensmittelpunkten (gewesene und derzeitige) bin ich quasi bekannt wie ein bunter Hund. Klingt jetzt eingebildet, ist aber gar nicht mal so positiv gemeint.

Dumm nur, dass ich mir nicht merken kann, wer da wer ist. Und noch schlimmer: ich bin teilweise so oberflächlich, dass ich die Leute nicht mal mehr zuordnen kann. Und wenn sie mich so ganz und gar gelangweilt haben oder ich halt einfach so eigentlich gedanklich gar nicht bei der Sache war: ja, dann vergess ich die halt ganz.

Und dann steht da so ein Mensch vor mir und begrüßt mich total enthusiastisch und fragt mich, wie es mir so geht und was es so Neues gibt und ich denk mir nur: heilandsackzementnocheins, wer zum Geier ist das?!?

Vielleicht sollte ich meinem Gegenüber prinzipiell mehr Aufmerksamkeit schenken. Dann würde mir sowas vielleicht nicht mehr oder zumindest weniger passieren. Aber wenn ich mir jeden merk, dann speicher ich halt auch alles, was der mir mal so erzählt hat. Ich müll mich quasi zu mit unnützen Informationen.

Es ist nicht so, dass ich im Gespräch - so der andere mal zu Wort kommt *hüstel* - grundsätzlich unhöflich desinteressiert wirke. Bin ich auch gar nicht. Wenn ich jemandem zuhöre, dann tu ich das auch. Aber... ich bin dann im "nicht-speichern"-Modus. Denn sobald ich mich tiefer auf das Gespräch einlasse.... nun ja.

Aber auch wenn ich nicht gesichtsblind bin - ich erkenn die einfach nicht wieder. So gar nicht. Wenn sie dann anfangen zu erzählen, dann komm ich wieder drauf, weil mein Hirn eben doch wieder irgendwelche Infos abgelegt hat und die sich im Hintergrund schnell zusammenbastelt, zu einem mehr oder weniger defizitären Bild. Trotzdem fühl ich mich von wildfremden angehüpft, weil ich die ersten 1-3 Minuten einfach nicht weiß, wer mir da gegenüber steht.

Und wenn ich Pech habe - und das habe ich dann öfter mal - dann geh ich aus dem Gespräch raus und weiß immer noch nicht, wer da grad wieder so begeistert war, mich wiederzusehen. Argh.

Einmal, vor zig Jahren, hat mich eine Frau angesprochen, ungefähr im Alter meiner Mutter. Hat mich alle möglichen Dinge gefragt, die nur jemand erfragen konnte, der mich kannte. Hat mir ein paar Dinge erzählt, die nur jemand erzählen konnte, der mein Umfeld gut kannte. Ich stand die ganze Zeit da, innerlich mit aufgerissenen Augen und aufstehendem Mund, äußerlich unverbindlich lächelnd, man kennt sich ja... , und hatte nicht den Hauch einer Ahnung, mit wem ich da spreche.

Wochen später, in einem anderen Gespräch, das aber so gar nichts damit zu tun hatte - eigentlich - wurde mir klar: das war die Mutter einer ehemaligen Klassenkameradin. Bei der und mit ihrer Mutter hatte ich mal eine Käsesahnetorte zum Geburtstag meiner Mutter gebacken und uns eben auch gut unterhalten. Aber das war 10 Jahre her und ich hätte die auf keinem Foto der Welt wiedererkannt. Neverever. Obwohl ich in dem Haus sicher ein paar Monate lang regelmäßig ein- und ausgegangen bin. Und die hatte sich auch nicht wesentlich verändert. Ich hatte mir nur einfach nicht gemerkt, wie sie aussieht.

Und den Namen der Mutter einer meiner besten Freundinnen, den kann ich mir auch erst seit ein paar Jahren richtig merken. Ich kenne diese Frau, seit ich 7 Jahre alt war. Damals nur sporadisch, auf Schultreffen und der Kerwe, später dann wesentlich intensiver, als meine Freundin ausgezogen ist. Wir haben sie sogar mal im Urlaub auf Rügen getroffen und fast einen ganzen Tag mit ihr und ihrem Lebensgefährten verbracht. Aber erst jetzt weiß ich wirklich (!) wie sie heißt. Lange genug hat es gedauert. Und ich mag sie. Sie heißt sogar wie meine Tante.

Merken... konnte mich mir das trotzdem nicht.
25.9.15 10:42


Und überhaupt

Glaubt ihr wirklich, ihr werdet gesünder und schlanker, weil ihr plötzlich Weizen weglasst, Kuhmilch(produkte) oder generell alles, was vom Tier kommt?

Nein.

Ihr werdet gesünder und schlanker, weil ihr anfangt, euch mit dem, was ihr da täglich in euch reindrückt, zu beschäftigen. Weil ihr anfangt, nachzudenken und nicht mehr blind alles zu kaufen und reinzudrücken, was so geht.

Und natürlich wird euch die Industrie nicht erzählen, dass ihr weglassen sollt, was sie reicher macht. Reich werden sie, in dem sie Ängste schürt. Lactosefrei - natürlich direkt dreimal so teuer. Natürlich gehört dazu auch Forschung etc, da muss ja schon das Chemielabor ausgepackt werden - doch halt! Es geht auch anders. Wir schreiben einfach überall lactosefrei drauf, wo sowieso keine Lactose enthalten ist. Die Angst lässt zugreifen, auch wenn der Preis viel höher ist.

Glutenfrei. Für 5% der Bevölkerung sicher wichtig und gut, dass es das gibt. 5%! Das heißt, die restlichen 95% haben überhaupt keine Probleme bei der Verdauung von Gluten. Und dumm.... sorry, aber wer Bücher kauft, auf denen steht, dass Weizen dumm macht, bei dem hilft auch der Verzicht desselben nicht mehr. Wer verdient da dran? Genau! Die Industrie.

Vegan. Super. Ehrlich, ich bewundere Menschen, die das aus Tierliebe (!) so durchziehen können. Ich kanns nicht. Ich bin Carnivore. Da hilft nix. Aber wozu dann chemieverseuchte Ersatzprodukte? Entweder ich bin ein Mischkostler und kann dazu stehen - und dann eben Bio-Produkte nutzen oder ich bin keiner, dann brauch ich aber auch kein Seitanschnitzel oder eine Tofuwurst. Oder gar Ersatzkäse.

Übrigens, wer auf Weizen verzichten möchte, der hats mit dem Veganismus schwer....

Es kann ja jeder tun und lassen, was er möchte. Aber sich als gesundheitsbewusst zu bezeichnen, obwohl man keine Ahnung hat von Nahrungsmitteln... das geht gar nicht. Regional. Saisonal. Bio, wenns geht. Selbst kochen.

Spaghetti mit Tomatensauce brauchen 20min. Dazu braucht man weder irgendein Fix oder Miracoli oder sonstwas. Dazu braucht man Nudeln, ein wenig Kochverstand, Tomatenmark und Gewürze. Darauf kann man aufbauen. Und solange die Nudeln kochen - und die brauchen immer gleich lang, egal, wie man die Sauce macht - kann man die Sauce zubereiten. Sogar mit frischen Zwiebeln, Knoblauch und frischen Kräutern. Ehrlich, das geht.

Überhaupt... diese Fix-Produkte... das ist die größte Geldmaschine überhaupt. 45 Cent (wenns denn im Angebot ist...) für Gewürze im Wert von 2-3 Cent und ein mäßig gutes Kochrezept.... Wahnsinn. Was für eine Gewinnspanne.

Und dann immer diese Geschichte mit den Fertigessen. Was da an Salz, Zucker und Fett drin ist. Aber das ist dann wieder ein ganz anderes Thema....
23.9.15 11:54


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