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    Sehr schöner Blog und gu
   8.10.14 12:29
    . . . nur wie lange n
   29.10.16 08:44
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Und wenn wir schon beim Thema sind...

.... ich halte es übrigens für absolut schwachsinnig, Flüchtlinge nach Religionszugehörigkeit zu trennen.

Weil sie sich nämlich über kurz oder lang ohnehin in eine gemischreligiöse Gemeinschaft eingliedern müssen. Oder dürfen. Oder sollen. Wie auch immer.

Das hier ist kein homogener Gottesstaat - worüber die meisten von ihnen vermutlich auch heilfroh sind. Und da hier jeder glauben sollen darf, was er glauben möchte, muss er auch damit leben, dass ein anderer das eben anders tut. Nicht nur Toleranz (wobei die grundsätzlich ein passabler Anfang ist) sondern Akzeptanz.

Und dann bringts herzlich wenig, wenn wir da jetzt in Lager 1 die koptischen Christen unterbringen und in Lager 2 die Moslems etcpp. Sowieso, weil wir dann ja auch nochmal unterscheiden müssen in Sunniten, Schiiten, Aleviten uswusf. Nix da.

Es liegt nicht daran, dass alle bunt zusammengewürfelt werden sondern daran, dass es so viele sind. Und das wiederum kreide ich nicht denen an, die kommen, die haben nämlich zum größten Teil alle einen verdammt guten Grund dafür, sondern unserer Politik.

Nicht die Polizei, die Helfer vor Ort, die Städte und Gemeinden sind Schuld, weil sie schlecht organisiert sind sondern die Politik. Allen voran unsere Bundesmutti, die d... nein, ich schreibs nicht. Erst will sie das Problem lustig aussitzen, dann kommt sie mit noch lustigeren Sprüchen daher von wegen 5 sind geladen, 10 sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle Willkommen....

Die Frau und ihre Gefolgsleute haben kein Organisations- und schon gar kein Führungstalent. Und dann wollen sie aber die Verantwortung schön nach unten abschieben.

Wo wäre denn die gute Frau Merkel ohne die ganzen freiwilligen Helfer und die Menschen, die spenden und sich die Nächte um die Ohren schlagen, ohne die Polizei, die eine Sonderschicht nach der anderen schiebt, weil sie nicht mehr rum kommt, damit, alles einigermaßen am laufen zu halten ohne dass größere Schäden entstehen? Genau. Am Arsch wär sie.

Wir schaffen das.

Jo. Wir impliziert aber merkwürdigerweise ausgerechnet die nicht, die in dieser Situation aber tatsächlich mal was schaffen sollten. Nämlich Klarheit, Strukturiertheit, schnelle Entscheidungen und Ordnung.

Warum tun sie das nicht? Ja mei, kost halt vielleicht Wählerstimmen, wenn man sich mal nicht in jede Richtung bückt, in der einen das Leben ficken will.

Warum zum Geier gibt es eigentlich so wenige Politiker mit Rückgrat? Opportunistische Wattwürmer, die jeder Stimme hinterherschleimen, davon haben wir genug. Heute hü, morgen hott, Hauptsache, es passt grad ins Bild.

Das ist wie mit der Atomgeschichte. Am einen Tag den Ausstieg noch 40 Jahre rauszögern wollen, dann ein kleines Tsunamimalheur am anderen Ende der Welt und der Aufschrei der wählenden (Achtung: Stichwort!) Masse und sofort wird alles abgeschaltet, was schon abgeschaltet werden kann.

Die ticken doch nicht ganz rund. Wie die Lemminge, immer schön hinter Mutti her. Und die weiß auch nicht, wos langgeht, die schnuppert nur mal eben der Bildzeitungsmehrheit hinterher, die ihr den Weg zur Wahlurne weist.

Die Flüchtlinge, von ein paar äußerst dämlichen Ausnahmen mal abgesehen, die können nix für ihre Not. Die Städte und Gemeinde können nichts für ihr Dilemma und die Polizei kann auch nichts dafür, dass sie seit Jahren schon mit Unterbesetzung leben müssen (nur für die Fußballspielorganisation... da werden sie immer hübsch mobil gemacht... und wer zahlt das? Richtig: wir! Das zahlen nicht die Vereine... aber das ist - mal wieder - ein anderes Thema).

Und dann wundert sich Opportunistenangela darüber, dass es plötzlich (huch!) Menschen in Deutschland gibt, die sich überrannt fühlen, die es unsicher macht, dass da plötzlich so viele Fremde sind und kein Ende in Sicht. Und dass die dann plötzlich ganz böse rechte Tendenzen zeigen. Ja nun. Was erwartet die Gute denn? Das hat ja in den meisten Fällen nicht mal wirklich was mit Fremdenhass zu tun.

Das sind Urängste, die da zu Tage kommen. Selbst bei Menschen, die eigentlich sehr liberal und offen sind. Für die sie teilweise selbst nicht einmal eine Erklärung haben, denn sie gehen ja gerne bei Ali einkaufen, halten einen Plausch mit Watzlaff, lassen sich von Ayse die Haare machen usw.

Aber diese Mengen... und das in Kombination mit einer derart hilflos erscheindenen Regierung... wenn da nix organisiert ist, man vielleicht um den eben noch hart erkämpften Mindestlohn bangen muss, es immer wieder Pressemeldungen von Enteignung für Flüchtlingsunterkünfte gibt, ja... ernsthaft.

Ich kenne mittlerweile einige, die bei der nächsten Wahl, ganz entgegengesetzt zu ihren eigentlich Prinzipien, durchaus darüber nachdenken, sehr weit rechts ihre Stimmzählen anzukreuzen. Selbst auf die Gefahr hin, dass wir anschließend Elemente im Bundestag haben, die wir da im Leben nicht haben wollen. Menschen, die nachts schlecht schlafen, weil sie Angst um ihre Jobs haben - irreale Ängst, aber sowas kann man nur sehr bedingt steuern.

Und was macht das Bundesvieh? Wir schaffen das schon. Also die. Irgendwer. Hauptsache nicht wir. Irgendwer wirds schon richten. Und dann wählen die uns wieder. Weil wir haben ja alles richtig gemacht. Wer sich nicht bewegt, kann ja nix falsch machen.

Oder so.
3.10.15 17:14
 
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