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   23.02.14 14:30
    Sehr schöner Blog und gu
   8.10.14 12:29
    . . . nur wie lange n
   29.10.16 08:44
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E-Car-Prämie

Wer kauft sich neue Autos? Richtig: Menschen, die sich das leisten können. Wer kann sich ein E.Auto leisten? Richtig: Menschen, die es vor der Tür "betanken" können. Wer kann das? Richtig: Menschen, die im EG wohnen, Menschen, die direkt vor der Tür parken können - und somit häufiger auch Menschen, die im eigenen Haus leben.

Wer kann das nicht? Menschen wie wir, die im ersten Stock eines Mietshauses leben ohne Parkplätze vor dem Haus. Und - jetzt mal abgesehen vom Stockwerk - das trifft jetzt auf sehr sehr viele Deutsche zu. Ich würde sogar behaupten wollen, dass der größte Teil der deutschen Bevölkerung bei aller Liebe zur Umwelt und zum E-Auto keine Möglichkeit hat, das gute Stück direkt vor dem Haus neu zu laden und somit fahrbereit zu machen. Ich wüsste nicht mal, ob es im Umkreis von 500m (und wer will schon so weit vom Parkplatz bis nach Hause laufen....) eine E-Tankstelle gibt. Denn bei allem Fortschritt, ist so ein E-Auto ja auch nicht ganz so schnell "betankt" wie ein konventionelles Auto mit Verbrennungsmotor/Diesel.

Ich finde es ja durchaus lobenswert (naja, eigentlich nicht, denn die Idee zur Förderung kommt ungefähr 2 Jahrzehnte zu spät, aber sei's drum), dass sich die Politik endlich dazu durchringt, Alternativen besser zu fördern und einen Kaufanreiz zu schaffen auch bei Käufern, die nicht zur direkten Zielgruppe gehören.

Wir hätten gerne ein E-Auto vor der Tür, ich wüsste auch schon, welches. Aber mal abgesehen davon, dass Neuwagen grundsätzlich teuer sind und ich außerdem noch nicht die große Auswahl bei den Autos habe (was sich ja durch die Prämie aber ändern könnte - immerhin das), wüsste ich nicht, wie ich mein Auto hier aufladen könnte. Ein Kabel über den Balkon, am Haus runter und über den Gehweg - immer vorausgesetzt, ich ergattere einen der beliebten Parkplätze vor dem Haus? Schwierig. Immer erstmal volltanken, bevor ich wieder Heim fahre? Auch nicht immer möglich.

Die Häuser gegenüber haben nicht einmal die Möglichkeit, direkt vor dem Haus zu parken und feste Parkplätze haben auch nur circa die Hälfte der Anwohner dort. Also keine Möglichkeit, sich am Parkplatz selbst irgendwie irgendwas zu installieren, womit das Auto über Nacht "betankt" werden könnte.

Werden diese Menschen die Prämie also nutzen und zukünftig auf E-Autos umsteigen? Unwahrscheinlich.

Natürlich ist in diesem Beschluss auch enthalten, dass die Möglichkeiten zur Akkuaufladung auch sukkzesive ausgebaut werden sollen. Aber wenn das genauso läuft wie alles andere, was ja nun anzunehmen ist, dann kann ich in 8-10 Jahren in erreichbarer Nähe zu meiner Wohnung parken und laden.

Das ist für mich mal wieder typisch Politik: die denken über ihre eigene Komfortzone einfach nicht raus. Die leben in ihrer eigenen kleinen Welt (was ja letztlich so ziemlich jeder die meiste Zeit irgendwie tut - ein Politiker aber aus rein beruflichen Gründen so einfach nicht sollte) und dann fällt eben alles runter, was den Tellerrand erreicht.

Das läuft ständig und mit so vielen Dingen so. Politiker verlieren den Blick für das, was in den 08/15 Haushalten so vor sich geht. Wenn sie ihn denn je hatten. In ihrem eigenen kleinen Mikrokosmos ist es ganz reizend, wenn man mit Prämien winkt, denn sie können sich das E-Auto an sich ja ohnehin schon leisten.

Womit wir auch direkt beim nächsten Punkt wären - der eigenen Nase. Wie viele unserer Politiker fahren eigentlich schon ein E-Auto - privat wie dienstlich? Unsere Bundesmutti vermutlich eher nicht. Herr Seehofer? Hm, ich vermute, der hat einen großen Diesel vor der Tür. Ein paar Grüne, die fahren sogar auch mal Bus und Bahn und manchmal sogar Fahrrad, manchmal sind da auch ein paar SPDler dazwischen. Aber ich wette, auch Herr Gabriel hat weder privat noch beruflich auf E-Auto umgestellt und es auch in absehbarer Zeit nicht vor. Wieso eigentlich nicht?

Die Damen und Herren Politiker sollen doch mal bitte mit gutem Beispiel voran gehen und kleine Strecken zu Fuß und mit dem Fahrrad erledigen, mit dem E-Auto und den Öffentlichen größere Strecken bewältigen und wenns ein Stückchen weiter sein soll, gibt es auch noch die von ihnen viel gelobte Deutsche Bahn.

Und wenn sie dann schon dabei sind, dann möchte ich bitte, dass sie für die Öffentlichen selbst zahlen müssen. Damit sie mal sehen, wie spaßig das ist, für teilweise nur 1-2 Stationen 2-3 Euro berappen zu müssen. Oder 70 Euro für eine Monatskarte, die dann auch räumlich recht eingeschränkt ist. Sind für unsere gutbezahlten Politiker vermutlich nur Peanuts.

Deswegen fordere ich ein "Realitätsjahr" für Politiker. Ein Jahr leben wie der Deutsche Durchschnittsbürger. Auskommen mit dem gleichen Durchschnittsgehalt in einer Durchschnittswohnung.... das würde eventuell mal helfen.
28.4.16 10:06
 
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