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Bittre Wahrheit

Ködere mich nicht
mit falschen Versprechen
spei mir die Wahrheit
nur ins Gesicht.

Kannst mich nicht
länger täuschen, die
Illusionen die du
geschaffen sind tot.

Hab dich durchschaut
und wollt doch nicht glauben
welcher Verrat mir angetan.

Ich ließ dich zappeln
und erhängte deinen Geist
mit zu den andren
Lügnern meines Lebens.

Hälst mich für schwach
denkst ich wär dumm
doch falsch gedacht
das bringt dich um.

Ich werde heimlich triumphieren
und doch insgeheim
die Bitterkeit der
Wahrheit still verabscheun.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Wie ein Tier

In mir ist Wut
Und Hass
Ernähre mich von Angst
Und Zorn
Ich fürchte mich
Verstecke mich
Vor mir selbst
Und vor dem Leben
Bin wie ein Tier
Im eignen Käfig
In die Ecke gedrängt
Und alles beißt
Panik, Ohnmacht
Überfällt mich
Lähmt mich
Hält mich im Würgegriff
Bekomm keine Luft
Augen quellen aus Höhlen
Stimmen in meinem Kopf
Bin hilflos schwach
Vergesse zu kämpfen
Leck meine Wunden
Schäm mich dafür
Fühl mich verfolgt
Im Stich gelassen
Bedrängt von
Allen verlassen
Allein.
Komm nicht raus
Aus mir
Werd ich nicht schlau
Verzweifle an mir.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Verlorenes Leben

Er ist einsam
greift suchend nach der rettenden Hand
einem Halt
in der tosenden Brandung
die man Leben nennt.

Doch die Hand die ihn findet
ist selber schwach
zieht ihn in die Tiefe
sieht er es nicht?

Dem Untergang geweiht
treibt er in die schwarze Flut
glaubt dem Trugbild Liebe
nach dem sein einsam Herz
so tiefverzweifelt sucht.

Die rettenden Hände
sind doch so nah
warum greift er sie nicht?
Läßt sich mitreißen
in dem Glauben an Rettung
und verliert sich dabei.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Ende

Deine Worte
ziehen flüsternd in mein Ohr
doch nur leere Hüllen
erreichen mein Herz.

Deine Blicke
erreichen meine Augen
doch sie sind liebesleer
und tot.

Wo ist die Sehnsucht
die Hoffnung geblieben
wo ist die Liebe
die uns einst verband?

Wo sind die Träume
die wir uns teilten
wo sind Vertrauen
und Offenheit?

Deine Berührungen
streifen mich leise
doch in meinem Innern
berühren sie nichts.

Wie nur wie konnte es
soweit nur kommen
Soviel gemeinsam
und trotzdem allein.

Dieses Leben kann
ich nicht leben
dieses Gefühl
ich muß da raus.

Zu zweit allein
kann ich nicht ertragen
bitte verzeih mir
doch ich muß geh’n.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Ungewissheit

Jeden morgen der
prüfende Blick
in den Spiegel
auf der Suche
nach Zeichen
nach Malen
die mich verraten.

Das ewige Warten
macht mir Angst
will endlich
die Wahrheit erfahrn.

Doch dann schreck
ich zurück
steck den Kopf
in den Sand
will es nicht wissen.

Und lebe jeden Tag
weiter und weiter
beobachtend und
voller Furcht in
gnadenloser Ungewissheit.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Verlaufen

Bin ich nur eine
unter vielen
oder bin ich wirklich
die Einzige für dich?

Du bist ein kleiner
Casanova der die
Frauen kennt
so denkst du jedenfalls.

Doch nur ein bißchen
reicht mir nicht
ich will dich ganz
will dich nicht teilen.

Will, dass dein Herz
nur mir allein gehört
obwohl du mich
nie ganz bekommst.

Du schmeichelst mir
bist immer da
doch bin ich weg
bekümmert es dich nicht.

Lieber will ich dich nicht
als dich zu teilen
den Blick von dir
soll keine Andre haben.

Du verschenkst Lächeln
nette Worte
doch komm ich dir zu nah
stößt du mich weg.

Du erzählst mir
von den Andren
von den Lieben deines Lebens
und berührst dabei zärtlich meine Hand.

Hör auf damit
lass mich in Ruh
mein Herz kann diese Wirren
nicht ertragen.

Sag mir, du liebst mich
oder sei einfach nur Freund
doch quäle mich nicht
mit heiß und kalt.

Bitte, bitte, erlöse mich endlich
gib mich frei
oder dich ganz hin
so dass ich wieder
leben kann.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Verwirrt

Der Himmel weint
er lässt seiner Wut freien Lauf
was ich nicht kann
nie konnte.

Halte fest an Konventionen
erinner mich der Blicke Andrer
In denen Unbegreifen stand
über mein Unzufriedentum.

Und doch lässt Sehnsucht sich erkennen
wir alle sind so gleich
und doch sind alle anders.

Fürchte die Konsequenz
nie gekannter
Gefühle
verwirren mich

Lasse Dinge geschehn
die ich so nicht will
Gott verdammt bin viel zu alt
für solche Kindereien
mich an der Nase herumzuführn.

Er packt mein Herz
reißt es mit festem Griff
aus meiner Brust
lässt mich schweben
und mich dann fallen
in ein Loch, dessen Untiefen
mir so gänzlich unbekannt.

Und ich steh nur da
und lass gewähren
tu nichts dagegen an
kann mich nicht wehrn.

Bin ich so blind
so blöd
kann mich selbst nicht verstehn.

Und auf der andren Seite
der Andre mit soviel Erwartungen
die ich in ihn stehts gestellt.

Steh vor einer Entscheidung
die längst getroffen
bin wie in Trance
schau mir selber zu.

Mein Unmut wird größer
und größer und größer
zerstört er nur mich
oder alles am Schluß?

Und niemand da
der hilft
Entscheidungen treffen
fällt unendlich schwer.

Halte fest
Lass mich los
Gib mich frei
Bleib bei mir

Töte mich - damit ich endlich leben kann.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Fragen

Was ist schon Freundschaft
wenn du nicht mit mir
sprechen kannst

Was ist schon Vertrauen
wenn du mir nur
verschlossen bleibst

Wie soll ich so lieben
wenn du mich wegschiebst
mich nicht an dich lässt

Wie soll ich so hoffen
auf Zukunft
und auf eine Chance

Wie soll ich so leben
mit dir
fort von mir...

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Deine Last

Bin dir nicht wichtig
alles was du siehst
bist du.

Ich diene nur
der Belustigung
und wenn ich nerve
legst du nur auf.

Du magst mich nicht
magst nicht mal dich
hab keine Chance
auf deine Liebe.

Du gehst den Weg
doch ganz allein
lässt niemanden
an deiner Seite.

Stößt mich hinfort
und machst mir klar
dass auch ich
bin nur Ballast.

Nur Last für dich
das ist nun klar
drum lass ich dich
und geh allein.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Du tust mir weh

Du tust mir weh
wieder und wieder
schlägst in die Wunden
brennend Salz.
Du glaubst mir nicht
verachtest mich
du liebst mich nicht
liebst nur dich selbst.

Du quälst
verhöhnst mich
machst dich lustig
bin nichts wert
so sagst du mir.

Ich werd dich lassen
nicht länger stören
entfern dir meine
Existenz.

Du bist mich los
und ich vergangen
kannst dich jetzt freuen
über deinen Sieg.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Selbsthass

Ich hasse mich
hass was ich tu
hass wie ich bin
hass wer ich bin.

Mach alles falsch
zerstör mein Leben
und das der andren
noch dazu.

Bins nicht wert
geliebt zu werden
bins nur wert
zerstört zu werden.

Bin doch eh nur die
die andere in den Abgrund zieht
bin doch nichts wert
nicht weiter wichtig.

Es fällt nur schwer
zu akzeptiere, dass ich
nichts als Ausschuss bin
doch jetzt versteh ich
seh jetzt klar.

Du bist mich los
bin kein Problem mehr
kannst nun leben
ohne mich.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Gegangen

Meine Farben sind
Grau
fühle keine
Kälte
mehr und keinen
Schmerz

Treibe dahin
Allein
nur mit mir selbst
und meiner
Trauer

Fliege
über mir
kann mich sehen
beobachten
nicht spüren

Verlasse mich
langsam
treibe davon
seh mir nach
kein Bedauern

Kein Gefühl
keine Angst
kein Schmerz

Keine Sehnsucht

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Gefühlte Kälte

Ich kann mich
nicht fühlen
greif ständig
ins Leere

Möcht nur noch
schlafen
mich abschalten
weg sein

Grab meine Nägel
tief in mein Fleisch
um doch noch zu spürn
dass da was lebt

Bin leer
bin kalt
Bin tot
bin müde

Will nur noch
fort von mir
Stille und
Einsamkeit
sein

Herz schlägt noch
Puls ist am Leben
atme mich
sterbend davon

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Zeit

Zeit
immer denken wir
wir hätten so
unermesslich viel
davon

Sie tropft in
dicken, klebrigen Tropfen
unser Leben entlang
unbemerkt

Meist unbemerkt
verschwenden wir sie
geben sie aus
als hätten wir zuviel
davon

Doch dann
blicken wir auf
sehen die Tropfen
unaufhörlich
klebrig

Rinnen an uns vorbei
zäh manchmal
rasend manchmal
immer falsch
nie richtig

Zeit
unser Kapital
denn aus
Zeit
besteht unser
Leben

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Angstkind

Ich bin ein
Angstkind
Angst prägt
mein Sein
mein Ich
meine Zukunft

Angst ist
meine Vergangenheit
und
meine Gegenwart

Angst
das bin ich
und
Angst
umgibt mich
ständig

Sollte mich lösen
muss mich lösen
kann mich nicht lösen

Und doch
bin ich mutig
sonst wär ich längst
fort

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


-Sein-

Mir ist Kälte
aber frier ich?

Mir ist Nacht
aber schlaf ich?

Mir ist Angst
aber fürcht ich?

Mir ist Schmerz
aber schrei ich?

Mir ist
aber bin ich?

Mir ist Flucht
aber geh ich?

Mir ist Sehnsucht
aber such ich?

Mir ist Einsamkeit
aber

Ich bin
das alles
Bin ich
all das?

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Hin(weg)sehen

Blicke
ertrag ich nicht
sieh weg!

Sieh mich an!
Los, mach schon
sieh hin!
Es wird Zeit

Kann nicht
muss doch
ich sein
hinsehend wegseen
wegsehend hinsehen

Siehst du mich?
Mich!
Mich?
Sieh mich!

Und dann
ich weiß nicht
vielleicht
vielleicht
weiß ich
dann
sieh weg!

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Schwarz

Schwarz bin ich
wo ist mein bunt
wo meine Farben
wo ist mein Licht?

Wo bin ich?
Bin ich noch da?

Was nicht schwarz ist
ist grau
dunkel
verwaschen
schmutzig

-Ich-

Eben alles
all das
Schwarz
in mir
Außer mir
Schwarz

Wie Krankheit
Wie Nacht
Wie...Ruhe
Frieden
Schwarz

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Racheengel

Stumme Schreie
in der Nacht
verfolgen meinen Schlaf
mein Ich, mein Sein.

Stummes Weinen
über Tag
verfolgt mein Sein
mein Ich.

Warum, so frag ich
den Geist der
immer gegenwärtig
warum tust du
mir das an?

Treibst mich in
meine eigne Hölle
lässt mich nicht los
verfolgst mich
rächst.

Ja, wen?
Wen rächst du?
Was rächst du?

Bist mein Engel
trotz
oder gerade
bist alles
was ich habe
bin.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Bittersüsser Tod

Selbstmord
Freitod
Suizid
oh süsser Tod
oh bittrer Tod
oh...

Du meine Flucht
doch geh Dich
nicht
noch

Doch du verführst
rufst
reizt
willst mich ganz
für dich.

Noch widersteh ich
noch
kannst mich nicht haben
kriegst mich
nicht.

Oh bittrer Tod
oh süsser Tod
umfange mich
umarme mich
halt mich

Lass mich!
Lass mich los!

Nächstes mal
nicht heute
nächstes mal
nicht dieses mal.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Lebendigsterbender Tod

Sterben
will ich
nicht

Doch tot sein
Tod
er ruft

Ich hör ihn
weinen
jammern
betteln

Will ihn
nicht
hören, nicht sehen
nicht
spüren.

Nein
nicht Tod
Sein!

Nur Leben
so schwer
so anstrengend
so
Ich!

Nein
nicht sterben
aber leben?

Gib mir Kraft
Kraft
zu widerstehn.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Freaks

Freaks
ich kill sie
den Typen neben mir

Will die Welt
abstellen
einfach den
Aus-Knopf drücken

Sie kotzen mich an
so wie sie da sitzen.

Ekle mich
möchte speien
ertrag sie nicht
will nur weg.

Welt abstellen
muss doch möglich sein
Weg von all dem
weg von der Welt

Freaks
bin einer von ihnen
bin der Typ neben mir
kill mich

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Gefühlen

Gefühle fühlen
Fühlen
Ich spür doch
Gefühle

Ich möchte nur
Nicht mehr
Schmerz, Angst
Sehnsucht, Einsamkeit

Nicht mehr festhalten
Loslassen
Hab keine
Kraft mehr.

Bin müde
Müde
Unendlich müde.

Aber die Kontrolle
Lass ich nicht
Kann das nicht
Kontrolle verliern.

Aber Loslassen
Ohne Kontrollverlust
Ist nicht möglich
Ist nicht drin

Also werd ich
Weiter fühlen
Oder ganz loslassen
Dann ist auch
Kontrolle nicht mehr wichtig

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Außen vor

Ihr kennt nicht
meine Seite
wisst nicht
wie es ist in mir.

Seid außen vor
seht nur Fassade
selbst der Versuch mich
zu verstehn bleibt
auf der Strecke.

Tuschelnde Blicke
ach so wissend
und doch
was wisst Ihr schon?

Könnt ihn nicht spüren
diesen Geist
der meine eigne Hölle ist
Ihr könnt nur ahnen, fragend.

Nicht verstehen, denn
dazu steht Ihr auf der
falschen Seite
meiner Mauer.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Sein Weg

Wer bestimmt
welchen Weg wir gehen
warum ist das immer
fremdbestimmt

Den Weg den er geht
muss nur einem gefallen
nur für den gut sein
der ihn geht

Sich an anderen orientieren
äußerer Zwang
macht müde, mürbe
kaputt

Wichtig ist nur
mit sich selbst
eins zu sein
den Blick von außen verwehrn

Keiner kann dir sagen
was du denkst
wie du fühlst
was für dich richtig ist
und was für dich falsch

Nimm deinen Weg
denn der ist der einzige Weg
für dich
so wie du bist

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Sometimes

Sometimes
when you're feeling cold
when all you feel is
loneliness
there has to be
someone who holds you

Someone to give you
peace and strength
someone to give you
love and harmony

Sometimes
I am feeling cold
and all I feel is
sad loneliness
but there is no one
to hold me

I long for
peace and strength
I beg for
love and harmony

Sometimes
the cold is stronger
than me
sometimes
there is no strength
in me
Sometimes
I can't feel peace
Sometimes
I hunger for love

Sometimes
I just want to die

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Herz des Regens

Herz des Regens
das bin ich
Sehend suchend
schwebend fallend

So bin ich
tief drin
liebe den Sturm
und liebe den Wind

Kind der Naturgewalten
Schwester der Stürme
und doch ruhend
Wasser eines Sees

In meiner Seele
regnet es
füllt unentwegt
den See der Seele

Mal ruhig
wie warmer Sommerregen
mal mit harten Tropfen
vom Wind gepeitscht

Und manchmal
aber nur manchmal
da ruht der See
und gibt das
Herz des Regens frei

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Mein Herbst

Flüsternd zieht der Wind
himlich um die Häuser
sucht sich seinen Weg
durch die Straßen der Nacht.

Regen rinnt unaufhörlich
in weichen Tropfen
an Scheiben hinab
sammelt sich in kleinen Bächen.

Die Kälte kriecht
durch jede Ritze
und sucht einesame Herzen heim.

Dunkelheit umfängt mich
eisern und mit aller Macht
umschmeichelt mich
und macht mich schwer.

Schließt die Wärme aus
macht Platz für Sehnsucht
weichendes Licht
macht Platz für Angst.

Das ist mein Herbst
das ist mein Regen
das ist, was ich Trauer nenn.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Gefangen in mir

Beängstigende Stille
hält mich gefangen
durchlebe die Zeit
wie im Kaugummibad.

Lausche
doch nichts

Nichts was mich
an mein Leben erinnert
gefangen in mir
rinnt die Stunde durchs Glas.

Sehe Sequenzen
meines eigenen Films
rauschen in Zeitlupe
an mir vorüber.

Kann mich nicht rührn
kann nicht aus meiner Haut
bin tief in mir drin
gefangen in mir.

Leb hinter den Mauern
die zum Schutz einst ich baute
gefangen in mir
ich lass mich nicht raus.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Kreisen

Ich kreise
dreh mich
immer schneller
immer schneller
um mich selbst

Bin in einen Strudel
aus Ohnmacht gefallen
wehrlos, hilflos
völlig ausgesetzt

Fahre Kopfkarusell
ohne Möglichkeit zum Stop
der Sog des Grübelns
hat mich erfasst

Komm da nicht raus
kann mich nicht halten
find keinen Ausweg
aus diesem Chaos in mir

Brauch Ruhe
und Frieden
muss abschalten
ausklingen

Es dreht sich
in mir
zieht und zerrt
kreise, kreise
um mich selbst

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Ruhelos

Ich will euch ausschalten
Welt ausknipsen
will meine Ruhe
von diesem Lärm

Brauch meine Insel
wo ich allein bin
will keinen mehr sehn
will keinen mehr hörn.

Abstand
nur ich sein
das ist mein Sehnen
Frieden
nur Ruhe
das ist mein Wunsch.

So werd ich
nicht glücklich
so kann ich
nicht sein.

Nicht so, nicht in dieser Welt
denn die ist nicht meine.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Ansicht

Hoffnungslos einsam
der Trauer erlegen
erwart ich die Tränen
die da in mir sind.

Ich sehne, ich suche
doch find ich nur
Lärm und Angst und Wut
nichts Schönes.

Ich hoffe, ich bete
doch erhalt ich nur
Unverständnis und Hass
nichts Gutes.

Nichts was mich hält
nichts das mir gut tut
nur ein weiterer Tag
im Gedankenlabyrinth

So harr ich der Tränen
der Trauer, der Nacht
und fühl mich umgeben
von dunkler Macht.

So will ich nicht
so kann ich nicht
so soll es nicht sein.

Drum geh ich
den Weg allein.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Gefängnis

Diese kleine Welt
besteht aus Türeknallen
schreien, jammern
Geklingel und aus
Aggressivität

keine Ruhe
kein gutes Wort
keine Liebe
keine BeAchtung

Das ist keine
Welt der Erholung
kein Platz zum Gesunden
kein stressfreier Ort

Diese Welt ist nicht
was ich brauche
in diesem Lärm und
diesem Stress geh ich verlorn

Hier find ich nicht mich
find keine Ruhe
nur Ärger und Wut
und unfreie Traurigkeit

Diese kleine Welt
ist nicht meine Welt
meine eigne Hölle
denn sie ist Hölle pur.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Sehnsuchend

Was ich suche
ist Schutz
Geborgenheit
jemanden der mich hält
nie mehr loslässt

Was ich sehne
ist Vertrauen
Anlehnen können
wissend da ist jemand
der mich liebt und
der sich sorgt

Was ich brauche
ist Bedingungslosigkeit
jemand der nicht nachfragt
einfach da ist
der mich hält und
mich beschützt

was ich vermisse
ist der sichre Hafen
ein zu Hause für die Seele
eine Heimat für mein Herz

was ich habe
ist Angst
Angst, dass ich
nie finde was ich
suche, sehne, brauch
vermisse

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Fern von mir

Ich bin so fern von mir
kann mich nicht sehn
kann mich nicht spürn

Weiß nicht mehr
wer ich bin und
was ich bin
nicht ob ich bin
was ist mein Sein?

Ich suche mich
doch find ich Angst
ich forsch nach mir
doch seh ich Sehnsucht

Eingehüllt in Einsamkeit
sitz ich verlorn auf einer Insel

Nicht sehend
nur sehnend
nicht fühlend
nur ängstlich
nicht ich
nur mein Schatten

Ich bin so fern von mir
und doch mir selbst so nah
beobachte mich
spüre die Angst, die einsamkeit
bin ich - so ganz und gar.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Weggeträumt

Ich versinke in der Musik
verschwinde in meiner Welt
trete die Flucht an
träum mich davon.

Falle
immer tiefer
kenne keinen Halt mehr
umarme mich selbst.

Suche Schutz, Geborgenheit
sehne eine stützend Hand
und greif doch stets ins Leere.

Gehöre nur mir selbst
trudelnd, fallend, versinkend
träum ich mich fort
aus Angst vor der Welt.

Wünsch mir nur Rettung
sehn mich nach Hilfe
schrei stumm nach
Liebe und Sicherheit.

Kann nicht aus meiner Haut
will nur raus
raus aus dieser Welt
und rein in meine.

Meine eigne kleine Hölle
meinen Ort der Ruhe
meinen geschützten Platz
mein inneres Ich.

Ganz ohne Masken
ganz ich sein
ganz mein Leben leben
ganz allein.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Stoffpuppengefühle

Stoffpuppengefühle
alles egal
lass mich setzen
verschieben
Marionette bin ich

Will nicht
kann nicht
alles egal
macht doch, was ihr wollt

Fühl nicht
Freude
fühl nicht
Schmerz
möcht einfach nur meine Ruh

Bin nicht ich
bin leer und ausgebrannt
verbraucht und müde
bin nichts wert

Stoffpuppengefühle
Marionettenverhalten
alles egal
alles nicht ich

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Sturm

Aufgewühlt bin ich
wildes Meer der Emotionen
Wellen der Gefühle
überstürzen mich

In mir tobt Sturm
hab keine Ruhe
bin der Orkan
der um mich kreist

Genieß die Blitze
spür den Regen
hör den Donner
der mir grollt

Bade im Unwetter
lebe im Wind
genieß das Gefühl
lebendig zu sein

So bin ich Sturm
bin Wind und Hagel
bin ruhelos
und völlig ich

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Der Tag

Die Sonne steigt
küsst sanft den Morgen wach
und schenkt uns
einen neuen Tag

Einen Tag
an dem wir leben sollten
ohne an den Tod zu denken
der ohnehin uns irgendwann ereilt.

Einen Tag
der Hoffnung und Zufriedenheit
ohne Selbstkritik und
ohne Angst.

Einen Tag
so voller Liebe
der es uns leicht macht
an morgen zu denken.

Einen Tag
der unser letzter sein könnte
und den wir nutzen sollten
im Hier und Jetzt.

Den Tag
unseres Lebens
an dem wir wirklich leben
statt ewig drüber nachzudenken.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Nicht meine Welt

Ich war gefangen
in einer Welt von Idealen
die ganz und gar
nicht meine warn.

Gesellschaftsbestimmt
wer wert ist
und wer nicht
war ich nichts.

Zu dick, zu dumm
keine Arbeit, keine Kinder.

Nur den Kopf
voller Gedanken
die keiner verstand
niemand fühlte.

So war ich gefangen
in einer Welt
die ganz und gar
nicht meine war.

So blieb nur
Tod
oder
Befreiung
raus aus dieser Welt
rein in meine.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Wellenschlag

Wie ein Kieselstein
der sanft die Wasseroberfläche trifft
und kleine Wellen schlägt
so küsst es mich.

Unmerklich fast
berührt es mich
reißt liebevoll hinfort
mein Sein.

Bade in diesem Gefühl
der Sehnsucht und
der Einsamkeit
das zärtlich mich umfängt.

Ich lieb mich
und versink in mir
schließ alles andre aus.

Sperr weg die Welt
genieße pur
den leichten
sanften Wellenschlag.

Der Kieselstein trifft
zart mein Herz
schlägt Wellen
auf der Seelenwelt.

Erschüttert sanft
den See der Seele
und spült die Trauer
über mich.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Verwirrtes Herz

Verwirrtes Herz
ist ach so blau
so kalt gefühllos
ohne Hoffnung

So hoffnungsvoll
und ganz allein
so voller Sehnsucht
voller Schmerz

So heiß und schlagend
Lebenspuls
die Mitte meines Seins
mein Leben

So fürchtend angstvoll
voller Trauer
so einsam schreiend
still zieht sichs zusammen

Verwirrtes Herz
ist ach so klein
so schutzlos rein
so völlig ich

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Draufgehaun

Das Leben spielt
hau den Lukas
mit mir
und schlägt zu so fest es kann

Erwischt mich
allenthalben hier und da
versteckt sich gut
und haut dann heimliich drauf

Kommt aus dem Hinterhalt
und tut mir weh
es macht mich klein
und saugt mich aus

Ich hasse mich
weil ichs nicht schaffe
ihm endlich
aus dem Weg zu gehn

Ich muss mich schützen
mich verstecken
mein Ich verbergen
vor der Welt

Kann mich nur retten
wenn ich sterbe
töte mein Herz
und lebe dann

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Schwarze Saat

Ich reichte Dir den Schlüssel
zum Tor meines
verborgenen Gartens

Doch Du drangst
nur ein und
pflanztest dunkle Saat

Kaum ward die Blume
des Hasses aufgegangen
ergriffst Du die Flucht

Ließt mich zurück
in Chaos und Angst
hinter meinen festen Mauern

Eingesperrt bin ich nun
mit diesen Gefühlen
die Du mir sätest schwarz

Du zogst davon
doch ich blieb allein
mit diesem Eitergeschwür Trauer

Krankheit durchzieht nun
mein kaltes Herz
und tötet mich langsam
mit aller Macht

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Herz hinter Mauern

Herz hinter Mauern

orn auf der Zunge
so kämpf ich und
suche mir meine Flucht

Bin wie ein Tier
im Kampf um den Tod
ich beiße und schlage
will nur überleben

Will meine Ruhe
will Verstehen
stell die Fragen
in meinem Kopf

Hab Wut im Bauch
Trauer im Herzen
Angst in der Seele
Panik im Kopf

Dreh mich im Kreise
schneller und schneller
Das Dasein verschwimmt
ich will hier raus

Herz hinter Mauern
Zorn auf der Zunge
das ist mein Weg
das ist mein Sein

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Flucht

Flucht
immerzu Flucht
möcht hier nicht bleiben
will fort

Nehm alles als
Ausweg hin
sogar den Tod
nur nicht bleiben
nur hier nicht sein

Kämpfe
reiß mich zusammen
doch kostet das Kraft
viel zuviel Kraft

Raus hier
raus aus dieser Welt
raus aus dem
Hier und Jetzt

weg von den Menschen
weg von dem
was mich traurig macht
weg von der Welt

Flucht, Flucht
immer nur Flucht
möcht hier nicht bleiben
möcht endlich gehn

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Finden

Mein Dämon Einsamkeit
innere Leere
schreiende Sehnsucht
frisst mich langsam
von innen auf.

Brauch Schutz
brauch Halt
brauch Nähe
Wärme.

Brauch einen Menschen
der mich versteht
einen der den
Dämon kennt.

Einen der die
Schatten kennt
die stumm meine
Seele berührn.

Einen der mich hält
wenn ich traurig bin
einen der mich schützt
vor der kalten Welt.

einen der mir
Geborgenheit schenkt
so dass ich mich
endlich nicht mehr
verloren fühl.

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Schwebezustand

Wieso weint mein Herz
wieso trauert meine Seele
was ersehne ich mir
wenn ich einsam in mir bin

fühle mich verloren
im Schwebezustand gefangen
noch nicht da wo ich hin will
doch auch nicht mehr da, wo ich einst war

Weiß, dass ich suche
doch weiß ich nicht, was
Weiß meine Sehnsucht
und kann sie nicht stellen

Meine Liebe, mein Leben
soll einem gehören
einem der mir von sich
ganz genauso viel schenkt

Mein Herz wird wissen
wenn ich diesen Menschen
für mich gefunden hab

Meine Seele wird spürn
und wird endlich ruhn
wenn wir uns sehn

Bis dahin suche ich
bis dahin sehne ich
bis dahin leb ich
im Schwebezustand

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Rote Fäden

Ich friere
Kälte kriecht
durch mich hindurch

Bin müde
doch warte
vergebens auf Schlaf

Bin traurig
Tränen rinnen heiß
über mein Gesicht

So wütend
hass mich dafür
für Schwäche und Not

Hilflos
kann nicht raus
aus meiner Haut

Möcht Ruhe
nur Frieden
allein sein geliebt

Das alles zieht sich
wie rote Fäden
durch das was ich Leben nenn

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Zwei Seelen

Zwiespältig bin ich
so wie zwei Seelen
die schlagen
in einer Brust.

Mein eines Ich will sein
wie all die andren
nicht auffallen
Herdentier sein.

Nicht anecken
nur keinen Streit
keine Konfrontation
mit mir selbst und der Welt.

Mein anderes Ich muss
anders sein als
all die andren
auffallen um jeden Preis.

Immer anecken
ständige Provokation
ich konfrontiere die Welt
mit mir und sich selbst.

So bin ich zwiegespalten
nie ganz ich
nie ganz die andre
nie wirklich glücklich
nie ich selbst.

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Für Oli

Vermisse Dich
nd diese Sehnsucht
macht mich schwer
lässt mich gefriern

Ich will nichts hören
kann nichts essen
hab nur Dich
allein in meinem Kopf

Wein' heiße Tränen
künde von bittrem Leid
das Dein Tod
über mein Leben bringt

Nichts macht Dich
wieder lebendig
nichts bringt mir
Deine Stimme zurück

Ich liebe Dich
vergiss das nie
denn auch ich
kann Dich niemals vergessen

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Im Angedenken

Versuchte ich nur
mich in Dir zu sehn
oder waren wir beide
wirklich nur eins

Ein Gefühl
eine Sehnsucht
teilten uns die Angst
die Hoffnungslosigkeit

Und doch warn unsre Wege
ach so grundverschieden
während ich noch kämpfe
bist Du längst fort

Fort von dieser Welt
und rein in Deine
in der Du hoffentlich
den Frieden findest

Eine Welt in der
Du keine Einsamkeit kennst
und keine Angst
in der Du endlich glücklich bist

Vermisse Dich
unendlich gar
doch gönn ich Dir
die Ruhe nach der
Dein Herz sich so verzehrte

Vergessen werde ich Dich nie
denn ein Teil von Dir war so wie ich
und ein Teil von mir wirst immer Du sein.

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Für mein Herz

Du fehlst mir
sehn mich so
nach Dir mit
jeder Faser meines Herz'

Werd Dich nie wieder hör'n
darf Dich nie spür'n
werd Dich nie seh'n
nur die Erinnerung lebt weiter

So kurz war die Zeit
viel zu wenig erfahren
von Dir und Deiner
Sicht der Welt

Doch was ich kannte
liebe ich
und auch den Rest
hätt' ich geliebt

Doch diese Chance
bleibt mir verwehrt
drum hoff ich
dass Du glücklich bist

Glücklich da
wo Du jetzt bist
und ohne Angst
und ohne Sehnsucht

Du fehlst mir so
vermisse Dich unendlich gar
und werd Dich immer
in meinem Herz bewahr'n

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Ungewiss

Bin gefangen
in einer Welt der Trauer
bin gefallen
in ein schwarzes Loch

Du bist nicht mehr
wirst nie mehr sein
und das ist
was mich tötet

Nicht äußerlich denn
meine Hülle bleibt intakt
doch innerlich
bin ich dahin

Vielleicht lass ich die Hülle
Deiner Seele folgen
in Hoffnung auf
Vereinigung

Doch noch
ich weiß nicht
bin ich stark oder
bin ich nur zu schwach zu folgen?

Hab Dich gefunden
und wieder verlorn
würd ich Dich wieder finden
gar wieder verliern?

Einmal übersteh ich
diesen unsäglichen Schmerz
doch beim zweiten Mal
löscht er mich völlig aus

Und davor hab ich Angst.

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Unfassbar

Unfassbar ist
Du bist nun fort
Kann es nicht greifen
Kann’s nicht versteh’n.

All uns’re Träume
All uns’re Hoffnung
Mit einem Mal
Ganz grausam zerstört.

Ich liebte Dich
Ich lieb’ Dich noch
Wirst immer ein Teil
Meiner Seele sein.

Kann es nicht fassen
Kann’s nicht begreifen
Kann es nicht glauben
Du bist fort.

All uns’re Pläne
All uns’re Phantasien
Mit einem Mal
Einfach zerstört.

Ich liebe Dich
Werd’s immer tun
Wirst für immer
In meinem Herzen wohnen.

Unfassbar ist für mich
Dass ich Dir nie mehr sagen kann
Dass ich Dich liebe
Dich vermisse.

Alles was ich Dir
Sagen wollte
Mit Dir erleben wollte
All das wird nie sein.

Ich liebte Dich
Ich liebe Dich
Ich werd Dich immer lieben.
Fassen…fassen werde ich es nie.

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Trauer

Ich weiß, Du bist tot
Ich weiß, all meine Träume
Werden Träume bleiben
Denn Du bist nicht mehr da.

Ich hoffe, es war Dein Wunsch
Ich hoffe, es geht Dir gut
Und all Deine Ängste, Kummer
Und Sorgen sind nun dahin.

Ich bete, dass Du keine
Schmerzen hattest und
Ich bete, dass Du keine
Angst verspürt hast.

Ich wünschte, Du wärst noch da
Ich wünschte, Du könntest mich hören.

Ich weiß, Du bist fort
Doch begreifen werde ich das nie.

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Nachtschwarz

Die Schwere
Die mein Herz berührt
Sie geht nicht fort
Sie bleibt in mir.

Zieht mich hinab
In ihre Tiefe
Lässt mich allein
In Nacht und Schwarz.

Kann mich nicht halten
Kann so nicht sein
Will nur noch sterben
Will nur noch hier raus.

Ich brauche diese
Meine Flucht
Den einzgen Ausweg
Meines Seins.

Ich will nicht leben
Will nicht sterben
Will nur Ruhe
Frieden meiner selbst.

Ich muss hier raus
Aus diesem Dasein
Doch wo ich hin will
Das weiß ich nicht.

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Unwissend

Ich vermisste mich
Zu spüren doch
Was ich spüre
Tut nun weh.

Bin voller Trauer
Voller Sehnsucht
Nach dem heißgelieten Mensch
Der nicht mehr ist.

Nun hab ich mich
Doch er – der fehlt
Fehlt meinem Leben
Meinem Sein, der Welt.

Wo ist er hin
Warum ist er gegangen
Versteh es
Nicht ich bin
Nur noch Trauer

Und doch leb ich
Doch bin ich da
Nur er ist’s
Der mir fehlt.

Ich werde atmen
Werde leben
Werde lachen
Werde sein.

Doch wenn ich könnte
Wenn ich wüsste
Dann wär ich jetzt
Bei ihm

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Aufgehängt

Ich hänge
in meiner
Vergangenheit fest
das Gestern
lässt mich nicht los.

Das Heute
es lässt mich
so völlig kalt
erfriere in dieser
Hölle aus Eis.

Das Morgen
ist etwas das es
nicht gibt
denn die Aussicht darauf
bringt mich um.

So häng ich im Gestern
erfriere im Heute
und fürchte das Morgen
das einfach so kommt.

Kann es nicht aufhalten
kann es nicht stoppen
jede Sekunde ist
eben vorbei.

Und so ist mein Morgen
heute schon gestern
das Leben zerfließt
einfach dahin.

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Undurchschaubare Liebe

Liebe ist so undurchschaubar
keiner kennt den ihren Weg
setzt sich in Herzen, gründet Bune
wenn man es zulässt und sie pflegt.

Liebe versetzt Berge
stellt uns vor Mauern
macht uns klein
und doch wollen und auch können
wir ganz ohne sie nicht sein.

Sie lässt uns fliegen
baut uns Brücken
macht uns stark und macht uns groß
und sie lässt uns ganz aus freien Stücken
nur sehr ungern wieder los.

Liebe ist das Schönste
und das Schlimmste auf der WElt
sie ist viel mächtiger und größer
als der Hass und all das Geld.

Liebe das ist was wir uns sehnen
und wir fürchten ihren Tod
sie ist Geben und auch Nehmen
unser Retter in der Not.

Liebe ist, was uns stets leidet
bis man sie uns ganz verleidet.

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Am Leben

Was kann man erwrten
wenn das Herz zwar noch schlägt
aber das Blut nicht mehr singt?

Was stellt man noch dar
wenn man noch atmet
aber die Seele erkaltet?

Was nennt Ihr Leben
Ihr Zombies des Daseins
ohne Gefühl, ohne Träume?

Was fühlt Ihr noch
außer den Schmerz wenn man Euch
die Wahrheit ins Gesicht spuckt?

Fühlt Ihr Leidenschaft
Sehnsucht und Liebe
Seid Ihr am Leben
oder sterbt Ihr nur einfach für Euch hin?

Was kann ich erwarten
wenn mein Herz voller Sehnsucht ist
Kopf voller träume und
mein Blut singt den Blues?

Was stelle ich dar
und was nenn ich Leben?
Ich fühle die Leidenschaft
und kämpf für die Wahrheit.

Das nenn ich
am Leben
sein.

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Für Nico – meinen Seelenfreund

Manchmal da möchte ich
nach Deinem Herz greifenes an mich ziehen
und für Dich wärmen

Möchte Dich wachrüttelnDir Liebe zeigen
und den Hass den Du in Dir trägstfür immer verjagen

Ich möchte bei Dir sein
wenn die Nacht Dich umfängtund Dir das Licht zeigen
das Du in Dir trägst

Du bist die Sonne
auch wenn Du selbst Dich für den Regen hältst
und ich wünschte ich könntedie Kälte verjagen
in die Du Dich hüllst

Lass es zu
Lass mich Dich lieben
gib der Welt den Menschen zurück
den sie so braucht

Lass uns Deine Sonnen seindie Dein Herz erwärmen
und töte den Schmerzder Deine Seele gefangen hält

Ich liebe Dich
vergiss das niedenn Du bist es wert
geliebt zu werden

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Sinn-e

Ich lebe und ich atme
mit all meinen Sinnen
ich rieche, ich schmecke
die Erde, die Luft.

Ich bin die Leidenschaft
ich bin das Feuer
ich bin die Lust.

Fühle die Kälte
den Regen, das Leben
mit jedem Millimeter
meiner Haut.

Erkunde und
erforsche mit Fingerspitzen
Wasser und Erde
den Körper, das Sein.

Ich lausche der Stimme
des Windes, dem Flüstern
des Regens, dem Singen
des Feuers, das in mir brennt.

Sehe die Liebe
die Sehnsucht, das Brennen
spüre und schmecke
dass da was lebt.

Aufgewühlt bin ich wie
tosende Wasser
doch gleichsam still
genieße schweigend
mein Sein.

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Panik

Bin nur die schlechte
Kopie meiner selbst
bin ängstlich
von Panik erfüllt.

Renne im Kreis
wie gefangen im Käfig
ich suche den Ausweg
doch find ich nur mich.

Alles in mir schreit
Flucht!
Hau ab da!
Ich will raus!
Lass mich gehn!

Dreh mich immer schneller
verlauf mich im Wahnsinn
bin panisch - ja manisch
ich will da raus.

Steigere mich
werde schneller und schneller
kanns nicht mehr stoppen
die Panik im Kopf.

Ich beiße gefühlt
in die Ecke gedrängt
will sterben, will Freiheit
will raus aus der Angst.

Einfach nur raus
einfach nur weg hier
weg von dem Menschen
bevor er was zählt.

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Fort

Greif nach Deiner Hand
doch greife stets ins Leere
ich versuche, Dich zu spüren
doch alles was ich fühl
ist Tod.

Ich bin allein
die Welt dreht sich weiter
sehne mich nach Deinem Kuss
und die Sehnsucht
frisst mich auf.

Wie kann ich jemals wieder lieben
wie kann ich jemals wieder sein.

Du bist fort
für immer
Für immer fort dabei
sollte das Wir
für immer sein.

Ich liebe Dich
kannst Du das spürn
kannst Du fühlen was
mich treibt?

Ich greife nach Dir
ich such Dich in mir
ich sehn Dich herbei
doch all mein Sehnen
all die Hoffnung, all die Tränen
versickern im Nichts.

Ich bin allein
doch die Welt dreht sich weiter
vermiss Dich so sehr
und meine Sehnsucht nach Dir
frisst mich auf.

Du bist fort
für immer fort
doch in mir lebst Du weiter
für immer.

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Anbetung

Dein Atem klebt an mir
wie feinster goldglänzender
klebrig süßer Honig.

Du bist wie eine Droge
für mich und füllst mich
langsam und qualvoll schön
mit bittersüßem Hochgefühl.

Du schleichst Dich ganz leise
und doch kraftvoll und stark
in meine verborgene Seele.

Wie kleines Gift verbreitest Du Dich
suchst Dir Deinen Weg
in meinen inneren Kern
und erfüllst mich mit leiser Sehnsucht.

Bahnst Dir Deinen Weg
heißer Kava gleich
in mein Ich und verbrennst es.

Deine Stimme klingt sanfter
als der süßeste Tod
lullt mich ein, macht mich träge
ich schwebe - im Hier und im Jetzt.

Du machst mich süchtig nach Dir
und dann entziehst Du Dich mir
lässt mich stehen, erfrieren
ich fall den tiefsten Fall.

Tu das nicht, lull mich nicht ein
mach mich nicht süchtig
nach diesem meinem Hochgefühl.

Bitte, bitte, lass mich schweben
lass mich fliegen, seelentanzen
lass mich leben, Freude atmen
und lass mich endlich bei Dir sein.

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Herzgeschenk

Du sollst Dich
für mich nicht verbiegen
nicht an mir zerbrechen
nur sein

Ich werde Dich
immer lieben
stets für Dich da sein
allein

Du bist so tief drin
in meinem Herzen
werd Dich nie mehr los
hab Dich gern

Egal was noch kommt
egal was schon war
Du bist was ich brauche
für mich

Ich hab keine Angst
vor dem Tod und dem Sterben
doch Angst hab ich wohl
vor der Kälte in Dir

Ich lieb Deine Wärme
sie zeigt mir Du lebst
und schenkst mir ein Stück
so von Dir

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Schande?

Was füchtest Du?
Dass ich sein könne
was Du wünschst
was Du ersehnst?

Hast Du noch immer
Angst vor der Erfüllung
Deiner Träume?

Sieh mich an
ich tue Dir nichts
ich bin nur da
und hoff auf Dich.

Du wirst mich nicht enttäuschen
es sei denn, Du gibst mir keine Chance.

Stell Dich Deiner Angst
steh zu Deiner Sehnsucht
gib endlich zu
dass Du mich brauchst.

Das ist keine Schwäche
das ist keine Schande
das ist einfach nur das
was Du ersehnst.

Lass Vergangenheit Vergangenheit sein
und vergleich mich nicht ständig mit andren.

Wer nicht wagt der nicht gewinnt
willst Du jetzt für den Rest Deines Lebens
ein armseliger kleiner
Verlierer sein?

Lieber nehm ich Schmerz in Kauf
als nur noch gefühlloser Zombie zu sein.

Was Du da als
Stärke verkaufst ist
nichts anderes als Deine
Angst vor der eigenen Schwäche.

Du wirst mich nicht los
denn ich weiß was ich will
und ich werde weiterhin
hart dafür kämpfen.



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