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Kein Wir

Ich bin die Nacht
ich bin das Schwarz
ich bin das Monster
fress dich auf.

Ich bin die Furcht
ich bin der Schmerz
ich bin der Dämon
der dich tötet.

Ich bin was du
nie sein wolltest
du bist was ich
stets fürchtete.

Ich bin in dir
du bist in mir
doch ein Wir
das gibt es nicht.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Seifenblase

Sanft tauft mich der Morgen
mit einem Sonnenkuss
so zart und rein

Der Tau der Nacht benetzt
die Welt die träge
in den Tag erwacht

Stille herrscht in diesem
kleinen Paradies des Seins
in dem ich süße Liebe atme

Nichts durchbricht den
Klang der Stille der zärtlich
mich umhüllt und schützt

Alles ist so filigran
glasgartengleich Gewächse
in meinem Garten Eden

Die Welt ist eine Seifenblase
schimmernd und schön
und noch eh ich sie begreifen kann
- geplatzt

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Musik

Ich versteck mich
unter meinen Kopfhörern
versinke in der Musik.

Ich schließe die Augen
und verschwinde
in meiner kleinen Welt.

Die Welt da draußen
sind nur noch
Schatten, gedämpfte Stimmen.

Ich bin in meiner Welt
fernab von Streit
weit weg von Stress und Sorgen.

Ich sperr die Welt aus
die so laut ist
so voller Chaos, gar nicht meins.

Will weg, nur in meine Welt
meine eigne kleine Hölle
in Musik versinken
einfach nur raus.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Leuchten

In mir leuchtet ein Licht
Ein Weg in die Freiheit
Ein Gefühl das mich mitnimmt
Auf eine Reise durch die Zeit

Es füllt mein Herz mit Farben
Lässt meine Seele strahlen
Ist mein inneres Glühen
Mein Stein der Wahrheit

Es trägt mich hinfort
Aus Raum und Zeit
Bringt mich zu einem Platz
Des Friedens und der Einigkeit

Ganz ruhig ist es dort
Ich bin zu Haus
Endlich gefunden, was ich so lang ersuchte
Ersehnte, erhoffte
Erträumte.

Angekommen an meinem Platz
So voller Licht
Und Freude
Ein Platz der Geborgenheit

Ich lebe und liebe
Ich atme Licht und Farbe
Ruhe und Ausgeglichenheit
Bin endlich da.

Falle, schwebe getragen
vom Klang aufgefangen
von diesem Leuchten
Tief in mir drin.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


- Das Licht -

Geduldig streift das Licht
durch den fast menschenleeren Raum
streift mein Gesicht
doch sieht mich nicht.

Ich liege hier
der Trauer nah
und harre meiner Tränen
alles ist so unfassbar
ich sollt mich meiner schämen.

Das Licht zieht weiter
unerkannt
durchsucht es einsam
unser Land.
Es sucht die Lliebe, findet Leid
nicht Treue, nicht Ergebenheit.

Noch lieg ich hier
der Trauer nah
und spüre meine Tränen
das Ganze ist so unfassbar
man kann es kaum erwähnen.

Das Leid der Welt
ist schwarz und grau
das Licht bescheint das
ganz genau.
Das Licht zieht weiter
durch die Stille
erfüllt mir meinen letzten Willen.

Still lieg ich hier
der Trauer nah
getrocknet sind die Tränen
die Welt sie ist so unfassbar
sie sollt sich ihrer schämen.

Geduldig zieht das Licht
durch den nun menschenleeren Raum
streicht sanft über mein Gesicht
so zart, ich spür es kaum.

Mein Blick der bricht
zurück bleibt nur
das Licht.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Gebet

Gib mir Flügel,
damit ich auf Deinem Wind
in die Freiheit gleiten kann.

Zeig mir den Weg,
den mein Herz so sehr sucht.
Nimm meine Hand und

begleite mich auf meiner Reise
und lass mich nie mehr allein.

Vielleicht führt mich mein Weg zu ihm.
Fort von dem dunklen Land
voll von Trauer und Angst
aus dem ich komme.

Dann wandeln wir gemeinsam
durch ein Land voller Licht und Freude.
Einem Land, in dem
die Liebe regiert und
der Hass keinen Platz kennt.

Halt mich fest,
wenn meine Schritte nicht über
sicheren Boden gehen und
mach mich stark,
wenn der Weg aussichtslos erscheint.

Gib meinen Zweifeln
keinen Raum zum Leben
und nähre die Liebe,
die in mir wächst.

Schütze meine Hoffnung,
die mich weitergehen lässt.
Ich brauche Dich, denn ohne Dich
bin ich verloren.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Glasmensch

Ich bin ein Glasmensch
Unsichtbar - durchschaubar
Ein Tier in der Masse
Dem Untergang geweiht.

Ich bin das Schwarz
Die dunkle Seite
Ich bin die Angst
Ich bin die Wut.

Ich bin alleine

Einsam verlassen
Durchschaut unerkannt
Unverstanden ungeliebt.

Ich bin kein Glasmensch
Doch unsichtbar verschlossen
Kein Teil der Masse
Dem kalten Tod geweiht.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Metamorphose

Was ein Jahr
Doch alles verändern
Kann Sichtweisen
Verschieben sich

Aus dem Klein
Wird Groß und aus
Dem Wir wird
Ich allein

Aus Trauer wird
Wut brennt heiß
Treibt den Motor an
Lässt die Maschine rattern

Eine langsame Metamorphose
Doch ungleich wirksam
Stellt alles auf den
Kopf der sich nun
Endlich für sich selbst entscheidet

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Ex

Du warst
Mein Weggefährte
Mein Partner in der Nacht
Meine helfende Hand,
mein Herz.

Du warst
Ein Teil von mir
Und doch mir immer fern
Nie in mir, nie in Dir
Konnt ich sein.

Du bist
Meine Trauer
Mein Alptraum in der Nacht
Der Schmerz in meinem Herz
Mein - Ex.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Hilflos

Deine Verletzung
Ist tief, fast tödlich
Was Du als ewig geltend
Immer dar für Dich betrachtet
Ist nun aus, vorbei, erschüttert.

Dein Herz zerbricht
Zerbirst fast ob dieser
Unendlichen Trauer
Diesem schreienden Schmerz.

Will Dich halten
Tröstend, liebend,
Wärme schenkend liebkosen
Deinen Schmerz zu meinem machen.

Doch kann ich es nicht
Bin hilflos, klein und unscheinbar
Siehst nur noch dieses schwarze Loch
Nur eine Flucht
- den Tod.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Rätselhaft

Wir erklär ich mich Dir?
Wie kann ich
Was ich fühle
In Worte fassen?

Ich habe Angst
Angst davor, dass
Du nicht verstehst
Oder zu gut.

Durchschaust Du mich
Begreifst Du mich
Oder bin ich ein Rätsel
Ein geschlossenes Buch?

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Mißachtung

Mißachtung ist
Töten auf Raten
Höhlst mich aus
bin leer, ausgebrannt.

Es schmerzt kaum noch
bin ihn längst gewöhnt
den bittersüßen Geschmack
Enttäuschung.

Hör mein Herz schlagen
hat ein Echo
im leeren Raum
meiner weinenden Seele.

Ich suche mir immer
und immer wieder
Menschen wie Dich
die nicht gut für mich sind.

Brauch das Gefühl
des Ungeliebtseins
der Sehnsucht und
des kalten Schmerz.

Ich danke Dir
für Deine Mißachtung
denn sie macht meine
Existenz unscheinbar.

Und das ist
was ich will.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Seelenfeuer

Ich muss nicht sterben
um tot zu sein
ich muss nur Leben
spüren um
es nicht zu sein.

Ich brauch den Schmerz
die Wut, den Hass
denn das ist mein Brennstoff
für mein Seelenfeuer.

Nur so kann ich existieren
nur so kann ich sein.

Zerstöre mich
um zu leben
sterbe kleine Seelentode
um nicht zu sterben.

So führ ich meine
ach so widersprüchliche
und doch so logische
unscheinbare Existenz.

Nur wenn ich fühle
dass ich lebe
weiß ich, dass der
Tod noch nicht gewonnen hat.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


- Küss mich -

Küss meine Seele
denn Du allein bist
was ich brauche.

Nicht Mensch, noch Tier
nur zuckersüßen Seelenschmerz.

Er hält mich wach
lässt mich nicht ruh'n
nur er bringt mich
zum Schweben.

Fliegen durch den Himmel
der Erleuchtung und Geborgenheit
trägt er mich sanft
durch die Hölle des Seins.

Nur er ist, was ich brauche
nur er lässt mich sein.

Küss mich, Du Prinz
meines Seelentodes
Du König meines
kranken Herz'.

Küss mich
und dann lass mich
endlich geh'n.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


- Bitte -

Nimm mich in Deine Obhut
ich bitte Dich darum
denn allein bin ich verloren.

Ich weiß, Du hörst mich
doch ob Du mich erhörst
das weiß ich nicht.

Bin ich doch nur ein Leben
unter so vielen die Dich
anerflehen um Erhörung.

Es gibt so viel Wichtigeres
so viel Dringenderes
doch ich bin Dein Kind
und brauch Deine Hilfe.

Zeig mir den Weg
erleuchte ihn mir
zeig mir den Weg
nach Haus.

Ich sehn mich so sehr
nach Heimat
ich suche so sehr
mein zu Haus.

Nimm mich in Deine Obhut
bitte, erfüll mir diese
meine Bitte an Dich.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Mein Weg

Es gibt ihn nicht
den einen, den ich suche
die eine, die ich brauche
denn ich werde immer suchend bleiben.

Das ist mein Weg
das ist mein Sein
stets sehnend, stets suchend
stets ein bißchen Seelenqual.

Erfüllung gibt es nicht
für mich, die ich nicht
weiß, was ich suche
kenn, was ich sehne.

Denn das ist
mein Weg, den ich gehen werde
bis zum Ende
bitter - oder nicht.

Ich werde nie finden
denn es gibt ihn nicht
den einen Menschen
der mein Weg sein könnte.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Meine Liebe

Ich lebe, denn ich liebe
stets und unbedingt
und nur unerfüllte Liebe
ist mein erfülltes Sein.

Das ist mein Schicksal
ob ich will oder nicht
sehnsuchend geboren
und nie gefunden worden.

Ich gebe sie nie auf
diese meine Liebe
denn nur sie ist
was mich brennen lässt.

Brennen für das Leben
Asche ist mein Sein.

Ich lebe. Für die Liebe.
Denn nur sie ist
stet und unbedingt
und auf immer
unerfüllt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


- Meine Muse -

Was andern der Schmerz
ist mir meine Muse
sie füllt mich auf
mit Seelenpein
bis ich am Überlaufen bin.

Überlaufe in Worten
die aus mir fließen
wie ein tosender Fluß
ein Sog, der mich mitreißt.

Ein Wasserfall der Gefühle
die im Schreiben ihr Ventil
ihren Ausgang aus
meiner Seele finden.

Und so leide ich und
liebe es gleichzeitig
zu baden in diesem
bittersüßen Schmerz.

Dem Schmerz, der mich
anfüllt mit dem Strom
der Worte die nur so
ihren Platz in meiner Welt finden.

Meine Muse heißt Schmerz
und ich haßliebe sie
mit all meiner Kraft.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Bittersüßer Tod des Seins

Ich bin verrückt
verrückt nach Leben
und dem kleinen
bittersüßen Tod des Seins.

Ich bin krank
krank vor Leben
krank aus Angst vor
dem bittersüßen Tod des Seins.

Ich bin glücklich
glücklich weil ich lebe
und das täglich spüre
durch den bittersüßen Tod des Seins.

Ich bin verrückt
verrückt weil ich liebe
ich liebe diesen
bittersüßen Tod des Seins.

Ich bin ich
durch diesen
bittersüßen Tod des Seins
der so ganz ich ist.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


-Guter Grund -

Es gibt immer einen guten Grund
für das was uns passiert
nur sind wir oft zu blind
ihn zu erkennen.

Es gibt niemals einen guten Grund
für die Schläge, die das Schicksal
uns erteilt und die wir erdulden
müssen ohne Widerspruchsrecht.

Es gibt für mich niemals einen guten Grund
aufzugeben zu leben und zu lieben
denn mein Weg ist Liebe
und mein Schicksal ist der Schmerz.

Es gibt für mich immer einen guten Grund
zu lieben und zu leben
denn nur mit dem Schmerz der Liebe
kann ich wirklich sein.

Ich werde immer lieben
denn ohne die Liebe
gibt es für mich
keinen Grund mehr, zu sein.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Sehnsucht

In mir wohnt diese
Sehnsucht nach Hingabe
sich schenken, ganz
gehören.

Vollständiges Geben
von Körper und Seele
völliges Vertrauen
Geborgenheit.

Stärke, an die ich mich
in meiner Schwäche
lehnen kann und
die mich stützt.

Die mich annimmt
als das was ich bin
stark und doch schwach
ein liebendes Geschenk.

Die mich sieht
so wie ich bin
stolz und aufrecht
starrköpfig und dumm.

Und die mich liebt
nicht trotz sondern weil
ich so bin wie ich bin
und weil ich gebe
all das was ich bin.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


- Nimm -

Nimm mich
forme mich
mach mich ganz
zu Deinem Geschöpf.

Achte mich
liebe mich
lass mich ganz
sein wer ich bin.

Halte mich
tröste mich
sei eins mit dem
was ich für Dich bin.

Fordere mich
und zeig mir
meine Grenzen und
führe mich sicher über sie.

Nimm mich an
und achte mich
liebend fordernd
tröstend fördernd.

Lass mich Dein sein
ganz und gar.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Einfach Liebe

Was ich mir wirklich wnsche
ist ein Mensch der stark genug ist
mit mir so wie ich bin
zurecht zu kommen.

Ein Mensch, der keine Angst vor
der Bestie in mir hat
und der dem ängstlichen Kind in mir
Geborgenheit und Liebe schenkt.

Ein Mensch, der mich zähmt
ohne mich zu brechen
der mit mir lacht und
in dessen Armen ich mich meiner
Tränen nicht schämen muss.

Ein Mensch, der meine Dunkelheit kennt
und trotzdem nicht auf Abstand geht
dem ich mich völlig schenken kann
ohne dabei meinen Freiraum zu verlier'n.

Was ich mir wirklich wünsche ist Liebe
einfach Liebe für alles, was ich bin
Liebe, obwohl - nein weil - ich bin, wer ich bin.

Einfach nur Liebe, die mir
den Schutz der Geborgenheit schenkt
mich befreit von meinen Fesseln
Liebe - von einem Menschen, der mich
so liebt, wie ich bin - ganz und gar.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Gesichtslose Demut

Gesichtslose Demut
verzweifelte Suche
nach Liebe und Anerkennung
falscher Grund im falschen Körper

Eine stumme Bitte
geschrieben auf geduldiges Papier
dazu da, zu warten
Zeit zu schenken.

Zeit zu stehlen
Blick zu verstellen auf
Wesentlichkeiten, die trotz
allem durchscheinen
sich nicht verleugnen lassen

Namenlose Hingabe an einen Menschen
den man nicht kennt
nicht sieht, nur sehnen kann

Geschriene Verzweiflung
die tonlos durch den Raum schwebt
ein Echo sucht
und doch ungehört verhallt

Daseinsloses Dasein im
zeitlosen, menschenlosen
Kontinuum der Leere.

Keine Aussicht auf Rettung

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


- Kein Ausgang -

Suche den Notausgang
aus dem gedankenlosen
Raum des Seins.

Das Schild hängt kaum
erleuchtet nur noch an
einem seidnen Faden
über einer Tür, die gar nicht da ist.

Schwingt leise hin und her
fast so als hätte der stumme Wind
der hier nie atmet
es sanft berührt und aufgewühlt.

Verbreitet difuses Licht
wirft Schattenbilder
nicht existierender Lebensformen
an die schwarze Wand, die
sie sofort gierig verschlingt.

Gaukelt dem Zuschauer Freiheit vor
die er doch nie erreicht
denn die Tür bleibt verschlossen
Gitter davor.

Kein Fluchtweg, nur abgeschlossene
Gedanken, die sich über leere Flure
jagen und dabei die
Schatten der Vergangenheit vortäuschen.

Kein Ausgang - bitte weitergehen.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Vielleicht

Vielleicht
gibt es ihn gar nicht
diesen Menschen
den ich suche

Vielleicht
will ich ihn gar nicht
den Menschen
nach dem ich mich sehne

Vielleicht
könnte ich diese Nähe
und Ähnlichkeit
auf Dauer gar nicht ertragen

Vielleicht
kann ich nur glücklich sein
wenn ich unglücklich bin
und allein

Vielleicht
richte ich meine Energie
auf die falsche Suche
die falsche Person

Vielleicht
sollte ich endlich erkennen
dass ich es bin
die ich finden muss

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Der Dämon tanzt

Wenn der Schutzwall
zur Waffe wird
und dich bedroht

Wenn du nicht fliehen kannst
weil du Gefangener
deiner selbst bist

Wenn du nicht
um Hilfe schreien kannst
weil du dich vor Hilfe fürchtest

Wenn du nicht allein
sein kannst und trotzdem
jeden fortstößt, der sich nähert

Wenn du überläufst
vor Gefühlen und dich
zeitgleich ganz leer fühlst

Dann ist es Nacht in dir
und der Dämon tanzt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


geborgene Freiheit - freie Geborgenheit

Ich möchte, dass da
jemand ist, der mein
Herz berührt, ohne dass
es schmerzt.

Ich wünsche mir
Freiheit durch Geborgenheit
Liebe durch Aufgabe
ohne Forderungen.

Ich möchte, dass es
einen Menschen gibt,
der mein Herz
auf Händen trägt.

Ich wünsche mir
die absolute Nähe, die nur entsteht
wenn man fähig ist
den anderen frei zu geben.

Ich kenne niemanden
der mein Herz berührt
der es auf Händen tragen kann
- ohne dass es schmerzt.

Der mir das Gefühl
der Geborgenheit schenkt
und damit meine
Freiheit.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


- In mir -

In meiner Seele
klingt eine Melodie
ein Lied, das mich auf
seinen Schwingen zu dem Menschen trägt
der es auch hören kann.

In meinem Herzen
steht ein unbekannter Name
eingewickelt in feinstes
Goldpapier, wie das filigranste
wertvollste Gut, das man haben kann.

In meinem Kopf
kreisen die Gedanken
um Freiheit und Schutz, Liebe und Geborgenheit
wie dunkle Raben über einem
herbstlich abgeernteten Feld.

In meinen Träumen
gibt es diesen Menschen
dessen Name in meinem Herzen steht
der die Melodie kennt und
der mir in liebender Geborgenheit
Freiheit und Schutz schenken kann.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Flügel

Du hast mir Flügel geschenkt
hast mich vom Felsen gestürzt
und mir gezeigt, wie man fliegt.

Doch dann bekamst Du Angst
Angst, ich könnte fallen
Angst, ich könnte Dir entfliegen
Angst, ich könnte besser fliegen als Du.

Also hast Du mir die Flügel
einfach abgeschnitten
und sie weggeschlossen
so wie Dich.

Jetz sitze ich hier
und träume vom Fliegen
vom Fliegen mit Dir.

Ich kann die Flügel noch spüren
seh sie in Deinem Kerkerverlies stehen
in dem Du Dich eingesperrt hast
und kann sie - kann Dich - doch nicht erreichen.

Du allein bist der Wind
unter meinen Flügeln
nur mit Dir kann ich fliegen
nur mit Dir kann ich sein.

Doch Du hast Angst
Angst vor der Freiheit
Angst vor dem Flliegen
Angst vor dem Fallen
doch vor allem hast Du
Angst vor Dir selbst.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Unzulänglichkeiten

Manchmal fühl ich mich
so unzulänglich neben Dir
so klein und unscheinbar
nichts wissend und dumm.

Brauchst Du das
das Gefühl, mich klein zu halten
gibt Dir das die Sicherheit
um mir ohne Angst begegnen zu können?

Angst davor, ich könnte Dir
aufrecht stehend
in die Augen sehen
und Deine Unzulänglichkeiten erkennen.

Weißt Du denn nicht
dass ich sie längst kenne
und dass sie es sind
die Dich so des Liebens wert machen?

Mach mich nicht kleiner
als Du bist
denn nur auf Augenhöhe
sind wir das perfekte Paar.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Mein Platz

An diesem einen
öden grauen Tag
ging ich los
mein Grab zu wählen

Ich fand den Platz
der ideal erschien
war er doch weit entfernt
von allen andren

Ich ging näher
betrachtete das Grab
das ausgehoben
bereits war

Ich sah hinein
und sah den Sarg
schwarz wie die Nacht
so glänzte er

Ich kniete in die
nasse Erde und
reichte mit den Händen
hinab ins kühle Grab

Ich hob den Deckel
und sah mir ins Gesicht
und wußte
ich hatte endlich meinen Platz gefunden

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Schutzlos

Der Schutzwall bröckelt
und ungeschützt
steht meine Seele
vor der kalten Welt.

Sie fürchtet sich
sieht keine Flucht
fühlt sich gefangen
in sich selbst.

Alles was sich nähert
ist Feind nicht Freund
ständige Erwartung
des Angriffs.

So komm ich nicht zur Ruh
so kann ich nicht sein.

Bin erfüllt von Mißtrauen
vor der Welt
und kann mir selbst
nicht trau'n.

Ich brauche einen Schutzwall
brauche inn're Sicherheit
ich will nicht frei steh'n
will nicht allein steh'n

Dieses Leben macht mir Angst.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Sommergewitter

In meinen Haaren
wachsen Perlen
und am Horizont
steh'n bunte Farben.

Das Spiel des Lichts
Sonne zwischen Regentrpfen
Wolken zieh'n am Himmel
fröhliches Spiel.

Sommergewitter
Leben spüren
das ist, was ich brauch.

Ich werd ganz nass
spür die Kälte auf der Haut
Seelenwaschen
nenn ich das.

Lass das Wetter
meine Sorgen stehlen
mein Kopf ganz frei
nur der Regen und ich.

Endlich wieder lebendig fühlen
endlich wieder sein.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


In loving memory

Kannst du mich hören
weißt du, was ich denke
bist du noch hier
ganz tief bei mir?

Kann dich spüren
denk nur an dich
du bist noch hier
ganz tief in mir.

Wohnst in meinem Herzen
lebst in meiner Seele
und doch ist dein
Sein nur Erinnerung.

Und es schmerzt
mir in den Kopf zu rufen
du bist fort
für immer fort.

Gegangen
in eine andere Welt
hoffentlich bessere Welt
zu deinem Platz
den du hier so vermisst.

Ich liebe dich
und verlier dich doch
jeden Tag ein bißchen mehr.

Du fehlst.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Hinterhergedacht

Was ist Liebe
wenn ich nicht
sein kann wer ich bin
wie ich bin

Was soll ich
mit Liebe
wenn ich trotzdem
einsam bin

Liebe sagen und
Liebe zeigen sind
zwei ganz verschiedene
Welten

Gemeinsam einsam
ist ein steiniger Weg
da hilft auch
alle Liebe nichts

Bin vom Weg abgekommen
und nun wirklich allein
doch kann ich nun
endlich sein wer ich bin

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Kritik

Ich bin dein Kind
doch Kinder kritisieren
gerne ihre Eltern

Und ich finde nicht
alles gut was
du tust und
was du zulässt

Ich veruteile dich
denn du hast längst
die Kontrolle verlor'n

Oder weißt du noch
alles was hier passiert
hast du überall
deine Augen und Ohr'n

Hörst du jedes Leiden
erhörst du jede Bitte
weißt du was es heißt
zu leben

Ich bin dein Kind
und ich liebe dich
doch was ich sehe
find ich falsch

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Falscher Weg

Ich habe Angst
vor den Menschen
und will nicht sein
so wie sie sind.

Ich friere hier
auf dieser Welt
die so kalt ist
und so oberflächlich.

Doch Nähe kann ich
nicht ertragen
will meine Ruhe
Einsamkeit.

Versteck mich vor
der Welt und
vor dem Leben
das mich quält.

Ist das der falsche Weg
ich weiß es nicht
es ist der einzige
den ich kann.

Zwischenmenschlicher Sicherheitsabstand
nur keinen ran lassen
an das verletzliche Gut
namens Seele.

Ich habe Angst
dass meine Angst vor
Menschen und Leben
mich irgendwann auffrisst.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Für S.

Du verlangst
Deinen Freiraum
in dem Du machen kannst
wonach immer Dir auch ist.

Du willst
Deine Ruhe
Dich nicht mit fremden
also meinen Problemen belasten.

Du forderst
Toleranz und Rücksichtnahme
Deiner Launen, Deiner Wünsche
Deiner Gefühle, Deiner Ängste.

Du. Du, Du
immer nur Du
ich erfülle Dir gern
was Du verlangst, erzwingst und forderst.

Doch was ist mit mir?

Alles, was ich mir
von Dir wünsche ist
dass Du endlich akzeptierst
dass ich Dich mag.

So, wie Du bist.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Begierde

Spürst Du die Hitze
die meine Haut
so sehnsuchtsvoll ausstrahlt?

Hörst Du, wie mein
Herz rast in Erwartung
Deines harten Kusses?

Riechst Du mein Verlangen
das jede Pore meines
Körpers vor Lust verströmt?

Siehst Du meinen Körper
wie er bebt nur weil Du
ihn so zarthart berührst?

Schmeckst Du Lust und
Schweiß von meiner Haut
auf Deiner forschenden Zunge?

Nimm mich wie ich bin
und stille das Brennen in
meinem Körper mit dem Deinen.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Zweisamkeit

Kannst du nicht einmal
nur einmal mein Himmel sein
mich von der Last meines
Lebens befrein
und mich mitnehmen in
eine Welt voller Phantasie
und Wirklichkeit

Mich entführen in einen Traum
den ich nur mit dir leben
den ich nur mit dir träumen
kann und will denn
nur du allein bist
was mein Herz ersehnt

Du bist das Leben
du bist meine Liebe
ich will mit dir sein
bis ans Ende der Zeit

Sei doch nur einmal
nur einmal ganz ehrlich
zu mir und dir selbst
und gestehe dir ein
dass du mich brauchst
wie sehr du mich brauchst

Dann nehm ich dich mit
in unseren Traum den
du nur mit mir und mir
allein leben kannst und
träumen willst denn nur
gemeinsam können wir sein

Eins sein obwohl wir zu zweit sind
zwei sein und das stets gemeinsam
streitend liebend und liebend streitend
bis zum Ende unsrer Zeit.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Verblassende Träume

Beendet noch bevor
es begonnen hatte
dieses Sein, das Gefühl
das so viel Unsicherheit beschert.

Sehnsüchte mit Eis grau überdeckt
zerstörtes Vertrauen im Würgegriff
von Halbwahrheiten
Soldaten der Furcht.

Verblassende Erinnerung an
geträumte Nächte
längst verlassen von Blut
pulsierendem Leben.

Bedeckt vom kalten Staub
der angstvollen Verachtung
für das, was uns schwach
macht ganz stark.

Im Kein erstickte Blume Liebe
die doch nur im Dunkeln erblüht
fernab im geheimen Garten
der Gefühle.

Fristet ihr unwürdiges Dasein
im Kerkerverlies der eingesperrten Vergangenheit
weggeschlossen vom Hier und Jetzt
keine Existenzberechtigung.

Unsicherheit unerwünscht
Gefühle nicht erlaubt
Sehnsüchte unterdrückend
um nur keine Schwäche zu leben.

Schwäche, die uns doch
so unendlich stark machte
unsicheres Glück sehnsüchtig
erwartet vom Gefühl Liebe.

Beendet lang bevor da
Leben war nur Hoffnung
gekleidet in Unschuld
leise um eine Chance bittend.

Getötet von dem, der sie
geweckt hatte, aus Angst
vor den Farben, die aus
ihr hätten leben können.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Wintermond

Der Wintermond kleidet die Welt
in silbergraues Licht
und wacht sanft über
die eiserstarrte Erde.

Das Leben, das nun ruht
bestraht durch zartes Grau
eingehüllt in eine filigrane
Haut aus Raureif.

Hoch steht er über uns
edel unberührbar
beten wir ihn an
unser Licht in dunkler Nacht.

Wintermond, der so viel
heller strahlt als wäre
diese eingefrorne Welt
sein Reich, seine ureigne Zeit.

Er ruht da, ganz erhaben
an userem Himmelszelt
er der König, Sterne Untertan'
die Welt zu seinen Füßen.

So bescheint er unsere Winterwelt
kalt und grau
und schenkt uns sein
mystisches Licht.

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Bewegungslos

Ich bewege nichts
nicht mal mich selbst
Gesellschaft verändert man
nicht durch passiven Widerstand

Protest den keiner hört
und niemand liest weil
er so lächerlich ist
und so dumm

Ich bewege nichts
nicht mal mich selbst
sitze nur da in meiner
eigenen kleinen Hölle

Und ich hoffe, dass sich
alles von ganz allein
bewegt, verbessert
schöner wird.

Dabei ist die Welt vielleicht
gut so wie sie ist
und ich bin nur zu blind
es zu seh'n.

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- ... -

Was fühlst Du überhaupt
Du hast doch Gefühle
oder seh ich das falsch?

Was denkst Du wenn
Du mit mir sprichst
Du meine Zeilen liest?

Bist Du wirklich so
kalt und gleichgültig
wie Du mir zu vermitteln suchst?

Hast Du denn gar
keine heimliche Sehnsucht
gar keinen innigen Wunsch?

Nach Nähe, nach Wärme
nach Verständnis und mehr?

Du bist nicht glücklich
das ist alles, was ich weiß
nur tun - tun lässt Du
mich nichts dagegen.

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Für meine Freunde

Mein Leben ist schlicht
wertlos
ist es
ohne Euch.

Euch, die Ihr
da seid
mir Halt gebt
und Sicherheit.

Euch, die ich
Freunde
nennen darf weil
Ihr es seid.

Stets bereit, meine Launen
zu schlucken
mir Contra zu geben
wenn ich eins brauch.

Vergebt mir meine Albernheten
und mein Bad in Selbstmitleid.

Ich danke Euch
denn ohne Euch
wär ich verlorn.

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Ich wünschte…

Ich wünschte, meine Tage
Wären erfüllt von Wärme
Und Liebe, von einer sanften
Umarmung der Geborgenheit.

Ich wünschte, meine Nächte
Wären weniger einsam
Weniger lang und kalt
Und nicht nass von Tränen.

Ich wünschte, ich würde
Endlich leben statt immer
Nur davon zu träumen
Andren dabei zuzusehen.

Ich wünschte, ich wäre
Mutiger, weniger furchtsam
Offener und fröhlich
Ein Mensch, den man liebt.

Ich wünschte, ich wäre
Nicht so abhängig von anderen
In meinen Gefühlen, meinen
Träumen, der unendlichen Sehnsucht.

Ich wünschte, Du würdest
An mich denken, wenn Du
Aus Deinen Träumen
In den Tag erwachst.

Ich wünschte, Du würdest
Von mir träumen, wenn Du
Dich nach einem langen Tag
In den Schlaf zurückziehst.

Ich wünschte, es wäre Dir
Irgendwie wichtig, was
Ich denke und fühle
Und den ganzen Tag mache.

Und ich wünschte, Du würdest
Mir endlich erlauben
Dich zu lieben.

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Unverständlich

Schon wenn der
Morgen mir graut
fang ich an, mich
zu durchsuchen

Suche die Fehler
die schadhaften Stellen
die mich so ganz und gar
unperfekt machen

Ich finde immer
etwas Schlechtes
sehe ständig Menschen
die so viel besser sind als ich

Nie geb ich mich zufrieden
mit dem was ich bin
und wie ich bin
seh ständig nur das Schlechte

Manisches Vergleichen
pathologisches Abwerten
meiner Person
so durchleb ich den Tag

Und dann im Bett
geh ich erneut die Fehler durch
die ich im Lauf des
Tages so beging

Nie bin ich zufrieden
nie glücklich mit mir
bin mein schärfster Kritiker
lass mich nie los

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Joker

Ich bin nicht nur
die Randfigur die Ihr
so gerne in mir seht.

Ich bin der verdeckte Joker
Ass im Ärmel des
Spiels des Lebens.

Erreiche die Sterne
anders als Ihr die
nur am Boden leben.

Ich trage ein Licht
das Ihr niemals seht
weil Ihr blind seid für
das Leuchten in Euch.

Ich leb in meiner eignen
kleinen Welt, die Ihr
nicht kennt und nie versteht.

Für Euch bin ich
nur eine Randfigur
irgendwann erkennt Ihr
ich bin der Joker den Ihr braucht.

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Herbstmorgen

Die Sonne steht tief am Horizont
Färbt die Wolken, die schon am Himmel stehen

Sanft orange währenddie anderen
Noch zwischen den Hügeln schlafen.

Die Welt ist noch träge
Kaum erwacht unter der dünne Schicht
Des zu Reifs erstarrten Taus
Der sich über Nacht auf die Wiesen legte.

Still ist es und friedvoll und das Licht
Lässt die Erde in einem mystischen
beruhigend schimmernden
Glanz erstrahlen.

Die Bäume leuchten in bunten Farben
Tragen ihr Herbstkleid in orange-braun-rot
Der Wald riecht nach Pilzen und Moos
Sein Boden bedeckt von der Bäume Früchte.
So ist der Herbst, golden und schön
Farbenprächtig und ruhig
bereitet er uns sanft
Auf den nahenden Winter vor.

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Erinnerung?

Manchmal sind da Gedankenfetzen
Böse Erinnerung die sich zurück schleicht
Und mir zeigt, wieso ich so bin
Wieso ich soviel Angst hab.

Dinge, die ich nicht sehen will
Die ich weit von mir weg schiebe
Die nicht sein können
Gar nicht passiert sein können.

Dir mir wehtun und mir Angst machen
Und mir doch so sehr zeigen
Wieso ich die so sehr verurteile
Die Trost in ihrer Entschuldigung finden.

Die sich auf ihrer Vergangenheit ausruh’n
Als wären sie die Einzigen
Denen Schreckliches widerfuhr
Und die ihre Erinnerungen leben statt endlich drüber wegzukommen

Weiterzuleben, lernen stark zu sein
Wegschließen, was gar nicht sein kann
Nicht passiert ist, nur in meinem
Geheimen Gedankengarten überlebte
Überwuchert von dornigem Gestrüpp.

Den Verdacht eingesperrt in eine
Fest versiegelte Truhe, tief vergraben
Unter dem Baum der Erinnerung
Darüber Meter Erde und Lehm.

Diese Erinnerung ist nicht echt
Ist nur Fiktion, Bilder einer
Kranken Seele, die einfach nur
Eine Entschuldigung sucht
Die es nicht gibt.

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Menschen Feind

Ich bin der Menschenfeind
bin verächtlich arrogant
gegenüber allen menschlichen Wesen.

Kann sie nicht leiden
diese winselnden Kreaturen
die so oberflächlich sind
und so dumm.

Will sie nicht hören
die jammernden Worte
dieser lebensuntauglichen Tiere.

Denn nichts anderes sind sie
für mich als Menschen, die
ständig nur die Schuld bei
andren suchen statt bei sich selbst.

Ich bin der Menschen Feind
und doch hab ich noch Hoffnung
und doch trag ich noch Mitleid in mir
und noch immer will ich die Welt retten.

Retten vor mir und vor
meiner Rasse, die ich
hasse und ohne die ich
nicht leben kann.



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