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    Sehr schöner Blog und gu
   8.10.14 12:29
    . . . nur wie lange n
   29.10.16 08:44
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Herzens Heimat

Stets suchend, stets sehnend
Seh ich nur Dein Gesicht
Mein Herz hört Deine Stimme nur
Dich sich in meinem Geist belebte.

Du bist die Heimat meiner Seele
Gibst meinem Herzen ein zu Haus
Auf dass ich mich auf immer dar
In Dir nur finden werde.

Du bist, was meine Träume
Leben macht und meinen Tag
Mir sanft erhellt mit Deiner
Hell erleuchtet’ Seele.

All mein Hoffen, all mein Harren
Gilt stets Dir und Deiner Gnade
Mir zu gönnen, Dich zu lieben
Jetzt und immer dar.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Traumtanz

Ich lausche fremden Worten
Verliere mich in ihnen
Flüchte in Gedankenwelten

Lass mich treiben auf den
Sanften, tragenden Wellen des Klangs
Und die Sehnsucht wird zu Heimat
Und die Leere übervoll.

Wünsch mir so sehr
Einen Menschen der versteht
Der weiß, wie ich fühle
Ohne auch nur ein Wort von mir

Der sich genauso verliert
Und wieder findet in den Wogen
Den sanften und den harten Klängen
Unserer Musik.

Ich bin ein Traumtänzer
Ein Wortfänger, Illusionist
Für andre – nur leider nur
Nie für mich selbst.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Traurigkeit

Mein ganzes Leben stets bemüht
Um Anerkennung und Liebe
Bis ich leer war, ausgebrannt.

So wichtig war sie mir
Ist sie mir noch
Das kleine bisschen Aufmerksamkeit
Die ich für meine Seele brauch.

Brauch, um leben zu können
Wasser für meine innere Wüste
Brot für mein hungriges Herz

Immer schon such ich
Immer schon hoff ich
Dass mein Hunger gestillt und
Die Wüste gewässert wird

Doch umsonst gehofft
Denn die, die lieben sollten
Tun es nicht, können es nicht
Sehn mich nur als unwichtigen Lebensteil.

Und so zieh ich mich zurück
Denn jeder Schritt nach vorn
Kostet soviel Energie
Die Reserven längst erschöpft

Ach, würdet Ihr doch nur erkennen
Wie wichtig Ihr mir seid
Wie wichtig Euer Urteil für mein Leben
Wie wichtig Eure Liebe für mein Sein.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


So lang

So lang ist mir
Dieser Mensch schon wichtig
So lang gehört mein
Herz schon ihm

Manchmal wünschte ich
Ich könnt mich
Einfach lösen frei sein
Endlich ohne ihn

Doch das ist nicht
Was ich wirklich sehne
Das ist nicht
Was ich wirklich will

Ich wünsch mir ihn
Mit Haut und Haar
Sein Herz und seine Seele
Sollen mir gehör’n.

So lang schon
Hoffe ich
So lang schon
Sehne ich

Und ich glaube
Fest daran, dass
Auch er mich eines
Tages sehen will

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Was ist das?

Was ist das, wenn das Herz gehören will
Und der Körper es nicht kann?

Was ist das, wenn das Sehnen mich zerreißt
Und ich doch nicht finden will?

Was ist das, wenn mich die Trauer überfällt
Und ich doch nicht weinen kann?

Was ist das, wenn alles in mir nach Liebe schreit
Und ich doch nur allein sein will?

Was ist das, wenn in mir die Hoffnung wächst
Und ich doch nur Angst vor der Erfüllung hab?

Was ist das, wenn alles bunt und golden scheint
Und ich doch nur Schwärze seh?

Was ist das, wenn ich so sehr lieben will
Und doch nur Angst vor Nähe hab?

Was ist das, wenn ich mich voll fühl von Gefühlen
Und doch die Leere in mir schreit?

Was ist das, wenn mein Herz laut schlägt
Und ich mich doch nur tot fühle?

Was ist das, was mich da so quält
Und mich doch ganz ich sein lässt?

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


In seiner Stadt

Jetzt sitze ich hier
Hier in deiner Stadt
Natürlich ohne dich denn du
Konntest nicht über deinen
Schatten springen, ich bin
Allein.

Hast du der Uhr zugesehen
Als sie die Sekunden fraß
Herantastend an den Moment
An dem du dich nicht mehr
Für oder gegen mich
Entscheiden musstest?

Wir sind in der gleichen Stadt
Näher war ich dir noch nie
Und doch bist du so weit
Entfernt, Lichtjahre sind es
Und nicht nur wenige Meter.

Es ist ok, so wie es ist
Und trotzdem wünschte ich
Du hättest anders entschieden
Für mich und nicht
Gegen uns.

Ich weiß, der Moment wird
Eines Tages kommen
Und ich darf in deine
Augen seh’n.

Für diesen Moment
Lebe ich und
Lieb ich dich.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Drehbuch des Lebens

Mein Drehbuch des Lebens
lässt Gedanken so
nichtig erscheinen
Realitäten spielen falsches Spiel

Der Ton ist zu laut
oder immer zu leise
das Bild ist nicht scharf
die Farben verwaschen

Die Komparsen laufen
über Spielfelder
nie Regieanweisungen folgend
quer durch das Bild

Hauptdarsteller kommen und gehen
ungeplant und ohne Text
tauchen auf und verschwinden
wie zu früh geplatzte Special Effects

Mein Drehbuch des Lebens
ist in Worten verfasst
die keiner versteht
und niemand begreift

Und so endet der Film
direkt nach dem Vorspann
kein Oscar in Sicht
und der Bildschirm bleibt schwarz

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Nur ein Tier

Wie kann ich nur
moralisierend reden
wenn das danach leben
so grenzenlos schwer fällt

Wie kann ich es wagen
mich gedanklich über
andre zu erheben wenn
ich doch noch viel zu wenig weiß

Wie falsch und unnütz ist
mein Dasein, das so
wenig für die Menschheit tut
und so viel nur für sich selbst

All mein Streben
all mein Denken
dient nur mir selbst
nicht der Gesellschaft

Statt Nachsicht üb ich
Spott und Hohn
statt Toleranz nur
blindes Anmaßen

Ich nicht gut
bin auch nicht nützlich
bin nur ein Tier
im Denken stark beschränkt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Was ist Liebe?

Liebe, was ist Liebe
andres als Hoffen auf Besitz
am Herz und Körper
anderer

Nichts ist sie
als ein Zustand der Verwirrtheit
Unsicherheit trägt sie
lässt uns schwanken

Wankelmütig ist dieses
Gefühl das wir Liebe schimpfen
sie kommt und geht
ganz wie es ihr gefällt

Was ist Liebe als
der Anspruch auf Wahrhaftigkeit
der Wunsch nach der
Seele und Gedanken des
vermeintlich geliebten Mensch

Nichts andres ist sie
als Gefühle, Hormone
in Wallung geraten
und unhaltbare Lust

Liebe, was ist LIebe
als pures Gefühl
als Hoffen auf Glück
als die Forderung nach Erwiderung

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Fremde Gespräche

Alle reden, doch aus ihren
Mündern trieft nur
Dummheit, banale Langeweile
nur Worte, hohl und leer.

sie schwatzen ohne Unterlass
können nicht schweigen
doch da kommt nur
vertonte heiße Luft.

Kein Inhalt, kein Sinn
nichts das wirklich zählt
das wichtig wäre
für die Welt.

Ihre Lippen öffnen und
schließen sich ohne
Anfang ohne Ende
und dazwischen nur Sinnlosigkeit.

Unwichtigkeiten, Nichtigkeiten
keine Ruhe angesagt
als müssten sie der Welt
ihre Existenz bereden.

Als würden sie, wären sie
auch nur einen winzigen
kleinen Moment still
kein Teil mehr der Gesellschaft sein

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Gefunden

Verloren fühlte ich mich
Verloren hatte ich mich
Auf dem Pfad
Der sich Leben nennt

Stand ganz allein
Ging ganz allein
Meinen Weg so ohne Ziel
Mit wachsender Unwissenheit

Angst kroch in mir hoch
Angst davor, die falsche Richtung
Den falschen Weg
Gewählt zu haben

Doch dann traf ich Dich
Und Du trafst auf mich
Und wir wurden eins
Dein Weg wurde der meine

Mit einem Mal schien alles
War alles so einfach
Und so klar als hätte es
Nie einen anderen Weg gegeben

Als hätte dieses ich in mir
Dieser Wunsch in mir
Schon immer nur
Auf Dich gewartet

All die Zweifel an mir
All die Zweifel an meinem Weg
Verschwanden in Deiner Dunkelheit
Und machten unserem Licht Platz

Nun weiß ich wer ich bin
Nun weiß ich was ich will
Nun weiß ich was ich brauche
Nun weiß ich wen ich sehnte

Ich bin und das verdank ich
Dir dass ich so bin
Dass ich so sein kann
Dass ich mich finden konnte

Und weil ich bin, was ich jetzt bin
Dank Dir jetzt sein kann
Sein darf und leben darf
Gehör ich Dir mit Haut und Haar
Mit meinem Herz und meiner Seele.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Hülle

Es gibt Tage
an denen werd ich
von innen zerfressen
nur hohle Hülle bleibt zurück.

Die Sehnsucht kostet
einen hohen Preis
und ich darf ihn
bezahlen muss dafür grade stehn.

Sie lebt in mir
wie ein Schmarotzer
entzieht mir die Energie
die ich zum leben brauch.

Ich nähr sie an meiner Brust
wie dunkle Schlangenbrut
und zieh mir dabei selbst
den Tod im eignen Schoße groß.

Den Tod meines Daseins
das Sterben meines Denkens
mein Herz kommt um
in dieser Seele Qual.

Und doch
ich kann nicht ohne sie
denn diese Sehnsucht
ist mein Sein.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Wenn

Wenn ich Dir
mein Vertrauen schenke
dann ist dies ganz
denn Halbvertrauen kann ich nicht

Wenn ich Dir
meine Seele öffne
dann ganz und gar
denn auf ist auf, da gibts nichts Halbes

Wenn ich Dir
mein Herz anbiete
dann tu ich dies
aus freiem Willen weil Du es verdienst

Wenn ich könnte
würde ich Dich bitten
es anzunehmen
mich anzunehmen ganz und gar

Doch ich kann es nicht
denn Dein Herz bleibt verschlossen
Deine Seele in Angst
bleibt Dein Vertrauen mir verwehrt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Verstopft

Ich kann nicht mehr
kann meine Gedanken
nicht in Worte fassen
bin wie blockiert.

Alles hört sich so falsch an
wirkt so gekünstelt
ist nicht echt
bleibt ungefühlt.

Doch bin ich nicht leer
da ist etwas
das mich ausbremst
aufhält, nicht zulässt
dass die Worte fließen.

Wortverstopfung, krank im Denken
nicht leergefühlt
nur schreibunfähig.

Kanns nicht beschreiben
dieses Ungefühl
das mich ausfüllt
mich auffrisst
mir Angst macht.

Es stiehlt die Worte
lenkt das Denken
sitzt wie ein Propfen
auf meinem Herz.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Enttäuschung

Der Stachel frisst sich tief
In mein Herz
Sein Name ist Enttäuschung
Und es schmerzt

Und wieder such ich
Die Schuld nur bei mir
In Aussehen und Art
Meiner selbst

War wieder nicht
Gut genug
Meine Taktik wohl
Die falsche

Aber auch diesen Schmerz
Werd ich ohne Zweifel überstehn
Auch diese Enttäuschung
Unter ferner liefen verbuchen

So ist das Leben
Mein Leben ist eben so
So und nicht anders
Immer das gleiche Spiel

Weil mein Herz
Stets auf die Falschen baut
Meine Seele immer
Den Falschen vertraut

Lernen werde ich das nie.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Wut

Hass und Unverständnis
hämmern in meinem Kopf
breiten sich in mir aus
wie Gift, langsam und tödlich.

Unglaube und Wut
finden ihren Weg
in mein Herz
färben es schwarz.

Und diese Gefühle
stacheln mich an
reiben mich auf
entfachen meinen Kampfeswillen.

Rückschläge machen mich
hart, sie machen mich
stark, wecken den
Mut in meinem Herz.

Und ich weiß ganz genau
was ich will und werde es kriegen
und wenn es das Letzte ist
was ich mir tu.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Wild Red Rose

Stolz ist sie
Wehrhaft voller Dornen
Steht sie da allein
Lässt keinen an sich ran

Ihre Schönheit ist spröde
Und auch so vergänglich
Die Dornen schützen nicht
Davor, gebrochen zu werden

Wild ist sie
Ein Einzelkämpfer der Natur
So hebt sie ihr edles Haupt
Konsequente selbst gewählte Isolation

Ihre Gesinnung ist achtbar
Und doch fast hochmütig
Und die Einsamkeit schützt
Nicht immer vor Verletzung

So fristet sie ihr Dasein
Standhaft und mutig
Und ist gleichsam so schutzlos
Gegenüber den Gewalten der Welt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Du

Du beherrschst mein Denken
Kriechst durch mich durch
Enterst jede Pore
Meines Seins.

Du setzt Dich fest
In Herz und Hirn
Besetzt meinen Verstand
Die Welt dreht sich nur noch um Dich

Kann nichts dagegen tun
Deine Widerhaken sitzen in mir fest
Hast mich übernommen
Doch feindlich scheint die Übernahme nicht.

Doch das Gefühl genießen
Kann ich nicht denn
Dein Herz im Gegenzug erobern
Bleibt mir verwehrt.

Alles was ich will
Ist dass Du glücklich bist
Wenn es nicht mit mir geht
Dann eben ohne mich.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Winterwunderwelt

Gezuckerte Häuserdächer
Mehlstaub auf den Straßen
die ganze Welt
getaucht in weiß.

Warme Atemwolken entsteigen
geröteten Gesichtern
die Kälte kriecht
durch jeden Spalt.

Alles erstarrt
man hört es knarzen
bei jeder Bewegung
die die Welt tut.

Langsam friert sie ein
die Winterwunderwelt
und kriecht unter eine
weißgraue Decke aus Nebel.

Und doch der Mensch
lässt sich nicht stoppen
lebt seine Hektik
ungebremst.

Nur manchmal hält er inne
und erkennt die Welt
in der er lebt und
irgendwann auch sterben wird.

So wie die Welt
im Winter stirbt
und jeden Frühling
wieder aufersteht.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Seelendreck

Mein Herz weint
die dicken Tropfen
fallen tief in die Abgründe
meiner leeren Seele

Füllen mich langsam und stetig
mit einem salzigen
See der Tränen und
machen mich so übervoll

Und die Tränen quellen
aus meinen Augen
für alle sichtbar
ist mein Überlaufen

Beschämen mich
zeigen meine Schwäche
zeigen meine Leere
die nur aus Tränen besteht

Nehme ein Selbstmitleidsbad
in diesem toten Meer
des Seins das mich
mit aller Härte darstellt

Doch reinigt es
die Seele nicht
hinterlässt nur eine
dicke Kruste Seelendreck auf mir.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Vollständig

Musik ist meine Welt
in ihr kann ich mich verliern
in ihr find ich mich wieder

Lausche fremden Gedanken
die so sehr meine sind
lass mich in Melodien fallen
die mich auffangen, mich tragen

Schwebe auf ihnen mit ihnen
bin ein Teil der Musik
die Klänge sind ich
die Worte die meinen

Sie ist meine Heimat
sie berührt mein Herz
füllt meine Seele aus

Nur mit ihr bin ich vollständig
ohne sie kann ich nicht sein
Musik ist, was mich leben lässt
nur sie lässt mich existiern.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Gegenwind

Ich will kein Platzhalter sein
in Deinem ach so verletzten Herz
will nicht ersetzbar sein, austauschbar
bin einzigartig und verdiene diese
Position auch in Deiner Welt.

Ich bin des Kämpfens müde
will meine Existenz nicht länger
rechtfertigen und verteidigen müssen
nur weil Du Dir nicht glaubst
Deinem Herz nicht mehr vertraust.

Ich bin da, mehr kann ich Dir nicht sagen
hab Dir mich serviert
nackt und schutzlos auf dem Silbertablett Liebe
was Du jetzt daraus machst
obliegt nicht mehr meiner Steuerung.

Anbiederung kannst Du Dir
von andren holen
ich will nicht länger
Dein Egofutter sein.

Du magst es unpraktisch
das kannst Du kriegen
das Leicht machen
wird jetzt zum Gegenwind.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Traurig

Ich werde mich
nicht schämen
schämen dafür
ich zu sein, so wie ich bin.

Trage mein Herz
für Dich auf der Zunge
mach mich verletzbar
geb mich ganz preis.

Das ist die Stärke
die Du nicht besitzt
das ist, was Dcih
mich fürchten lässt.

Dass ich so ganz genau
weiß und sage
was ich will und
fühle für Dich.

Du verschließt Dich
und trotzdem seh ich
Deine Angst und
Deine Sehnsucht.

Und ich weiß
Du bist einsam
und wirst es auch bleiben
wenn Du mich nicht zu Dir lässt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Offene Worte

Du bestimmst nicht meinen Wert
nur weil Du mich nicht willst
steh ich noch lang nicht
eine Stufe unter Dir.

Ich bin stärker als Du glaubst
denn ich kann zu meinen Gefühlen
besser sehen als Du es jemals konntest
als Du Dich traust, sie zuzulassen.

Ich bin genauso wertvoll
genauso liebenswert und schlau
genauso verletzbar und dumm
bin genau so ein Mensch wie Du.

Du kannst mich ruhig ablehnen
mein Herz mag Dich trotzdem
doch mein Verstand denkt in Zukunft
wieder nur für sich selbst.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Schmarotzer

Ich sauge dich aus
will alles von dir
was du zu geben bereit
bist und mehr.

Setze mich in dir fest
Schmarotzer deines Seins
Dieb deiner Energie
Ausbeuter deiner Gedanken.

Alles reicht mir nicht
ich will mehr
trinke dein Blut
esse dein Herz.

Ernähre mich von
deinen Gedanken
deinem unendlichen Schmerz
labe mich an deiner Angst.

Lasse Hoffnung keimen
um sie dann abzuernten
Blumen der Seele
getötet von mir.

Ich bin in dir
ich bin über dir und unter dir
neben dir, schließe dich ein
um dich ganz und gar
zu vereinnahmen zu besitzen
und nie wieder
loszulassen.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Frei sein

Wenn ich schreibe
bin ich frei
frei von Ängsten
Zwängen die ich
mir ständig selbst auferleg.

Ich kann atmen
denn meine Lungen werden
nicht länger zerquetscht
vom Band der Vernunft.

Ich kann sehen
denn all die Schwärze
die mich im Alltag umschließt
ist dem inneren Licht nicht gewachsen.

Ich kann hören
all die kleinen Zwischentöne
die mein Herz so gern schlägt
wenn mein Verstand nicht hinsieht.

Ich kann fühlen
denn das ist was ich bin
das ist was mich ausmacht
ich bin das geschriebene Wort.

Ich kann leben
denn endlich bin ich frei
unbeobachtet von mir selbst
Ketten des Daseins die mich
halten, schnüren
einfach abgeschüttelt.

Ich bin frei.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Weihnachtsgedanken

Ich war einmal Kind
Und alles war anders
Die Liebe, das Leben
Und auch das Weihnachtsfest

Dann wurde ich älter
Und alles blieb anders
Die Liebe, das Leben
Und auch das Weihnachtsfest

Dann kamen die Jahre
Und alles wurde anders
Die Liebe, das Leben
Und auch das Weihnachtsfest

Jetzt bin ich hier
Und alles ist anders
Die Liebe, das Leben
Und auch das Weihnachtsfest

Die Zeit bringt nicht immer nur
Gutes oder nur Schlechtes
Die Zeit verändert nur Dinge
Die einmal warn.

Ich blicke zurück
Auf das was da war
Mit Wehmut und Freude
Über Liebe und Leben
Und auch das Weihnachtsfest.

Ich sehe das heute
Das was da ist und was mich bewegt
Und ich habe Hoffnung und Ängste
Vor Liebe und Leben
Und auch dem Weihnachtsfest.

Ich kenne nicht das morgen
Weiß nicht was geschieht
Mit der Liebe, dem Leben
Und auch dem Weihnachtsfest.

Ich weiß nur
Noch leb ich
Noch lieb ich
Und es weihnachtet sehr.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Selffullfilling Prophecy

Misstrauen zieht und zerrt an mir
Es lässt mich nicht leben
Es lässt mich nicht atmen
Es stört meinen Schlaf
Meine Seele, mein Sein.

Ängste kriechen an mir hoch
Dunkel und kalt
Greifen nach meinem Herz
Meiner Seele, dem was mich ausmacht
Meinem Verstand.

Es schleicht sich Verdacht ein
Harrend und böse
Macht er sich breit und verteilt
Dunkel sein Gift in meinen
Adern des Lebens.

Ich warte, geduldig doch unruhig
Nur darauf, dass sich endlich
Die Prophezeiung erfüllt
Ich endlich den Schmerz fühl
Den zu erleben ich sehne.

Sehne als Selbstbestätigung
Als Beweis für mein Misstrau’n
Als Geständnis des Lebens
An Verdacht, an die Angst.

Endlich fallen dürfen
Gestoßen mit der Macht des Hasses
Nicht mehr harren müssen
Hoffen können darauf
Dass mein Herz Unrecht hatte
Ich doch einmal falsch lag.

Endlich Berechtigung für das
Leid finden das mich so aushöhlt
Die Trauer, die Tränen
Die da in mir sind.

Lauere darauf, endlich den Fehler zu machen
Der mir die Liebe des Andern entzieht
Auf den Abgrund der sich auf tut
Mich zu verschlingen
Und mir wieder zu zeigen
ich bin nichts wert.

Doch das Lauern, das Misstrauen
Die Ängste im Nacken, der Verdacht den ich heg
All das und nur das sind die Gründe
Wenn sich die Prophezeiung erfüllt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Geborgenheit

Ich versinke in dir
bade in deiner Stimme
die mich rein wäscht
von jeglicher Schuld

Jeder Kuss von dir
trägt eine Lebenslast
von meinen Schultern ab
und macht mich frei

Jede noch so sanfte Berührung
und sei sie auch
ausgeführt mit harter Hand
lässt mich schweben über mir

Alles was du bist
macht mich nun aus
alles was ich bin
lässt du nun fliegen

Und deine starken Arme
fangen mich auf
lassen mich weich landen
in meinem Traum von dir.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Über mich

Ich bin die Prophetin
ich lebe die Wahrheit
durchschau jede Lüge
und kenn jede Angst.

Ich bin das Kind des Lichts
ich lebe durch Gott
und kenn seine Liebe
die mich mit jedem Pulsschlag durchströmt.

Ich bin ein Nichts
meine Existenz so unscheinbar
mein Dasein nichtig
bin nur ein Mensch unter vielen.

Ich bin ein Niemand
keinen interessiert meine Wahrheit
auch ich lebe Lügen
bin ein Kind der Angst.

Ich bin einfach nur ich
nicht mehr und nicht weniger
nicht besonders, nicht wichtig
einfach nur ich.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Phönix

Ich verbrenne
langsam und qualvoll
Steppenbrand der Seele
das Herz im Höllenfeuer.

Der Schmerz ist so groß
dass er mich betäubt
laufe ins Leere
spür mich selbst nicht mehr.

Nichts ist mehr wichtig
mein Leben egal
alles was ich je strebte
vergessen vorbei.

Bin fassungslos gefangen
in diesem Gefühlstrümmerfeld
alles ist nichtig
bin innerlich tot.

Alles ist nun einfach
nichts ist mehr leicht
bin nur noch funktionierende Hülle
kein Herz, kein Gefühl.

Und es fühlt sich so
schwebend, fliegend an
als wär ich nicht ich
sondern nur noch Zuschauer.

Ich verbrenne
langsam und qualvoll
brenne ich aus
und werde zum Phönix
der aus seiner eigenen Asche steigt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Wohlfühlfaktor

Ich hab dir in die Augen gesehen und
meine Wahrheit in dir erkannt
ich hab mich selbst in dir gefunden
ich geb dich nie mehr her

Du bist mein Wohlfühlfaktor
bist der Rhythmus in meinem Herzen
schenkst mir warme Geborgenheit
und ich dir dafür mein innigstes Vertrauen.

Du bist der Traum, den ich
mein ganzes Leben träumte
und ich möchte dich lieben
bis dieses Leben vorbei ist

Du bist mein Trost an dunklen Tagen
und forderst täglich meinen ganzen Mut
lässt mein Seelenfeuer brennen
und entfachst den Lebenswillen neu in mir

Du bist, was ich Liebe nenne
an dir wachs ich täglich mehr
du bist mir Freund, Vertrauter
bei dir kann ich sein, wer ich schon immer war

Du bist meine Wahrheit, bist mein Wohlfühlfaktor und dafür lieb ich dich.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Machtspiel

Wieso geb ich dir nur
Diese Macht über mich
Du trittst mich in den Dreck
Und ich dank dir noch dafür.

Du tust mir weh
Mit einem Lachen
Und wenn ich weine
Tust du genervt.

Ich versteh mich selbst nicht
Wie kann ich da erwarten
Dass du es tust
Dass du verstehst?

Du willst die Macht
Die du da hast von mir
Ganz und gar nicht
Für dich haben.

Und doch, ich dräng sie auf
Ich zwing dich fast
Mich zu beherrschen
Mich zu treten, abzuwerten.

Warum nur tu ich das
Wieso nur lass ich dich
Die Fäden führen
Die mich leiten?

Bin ich so schwach
Bin ich so dumm
Was fürchte ich
Dass ich so bin?

Du hast die Macht mich ganz zu zerstören
Ich hoffe nur, dir wird nicht eines Tages klar
Dass du mich fingerschnipsend einfach so
Zerstören und vernichten kannst.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Meine Stadt

Die Straßen meiner Stadt
tragen Narbenwülste
auf ihrer teerschwarzen
harten Haut.

Die Schindeln sind
wie Schuppen auf den
Häuserfischen dieser
kalten, windigen Stadt

Hier und da
erblickt man ein Fleckchen Leben
ein Zeichen menschlicher Existenz
in diesem tristen Grau.

Doch dann wird es belebter
die Stadt erwacht
aus ihrer winterlichen
Lethargie und Trägheit.

Die Sonne lockt
die Menschen auf die Straßen
das Grau ist bunt gefleckt
die Straßennarben von Füßen betreten.

Das ist das Leben
der Winter, der Frühling
in meiner Stadt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Angst und Mut

Ich habe Angst
Angst davor, ich selbst zu sein
davor, eine Maske zu tragen
zu schauspielern, mein ich zu verbergen.

Ich habe Angst
Angst davor, zu lieben
davor, nicht geliebt zu werden
einsam zu sein, alleine zu bleiben.

Ich habe Mut
Mut dazu, ich selbst zu sein
die Maske abzulegen
und allen mein Ich zu zeigen.

Ich habe Mut
Mut dazu, zu lieben
und auch den Mut, geliebt zu werden
Zweisamkeit genießen, Geborgenheit spürn.

Ich habe Angst
Angst davor, dass ich eines Tages
einfach so den Mut verlier
mich meinen Ängsten zu stellen.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Perfektion

Ich bin nicht perfekt
nicht einmal annähernd
bin die Unperfektion
in Person.

Ich bin ein wandelnder Widerspruch
doch in mir ganz logisch
ergeb ich ein vollständiges Bild.

Trage meine schwarze Seele
und liebe das bunt
lebe in Trauer und
liebe das Lachen, die Liebe.

Ich bin oft viel zu laut
und manchmal zu leise
bin viel zu albern
und viel zu oft ernst.

Denke nicht nach
verlier mich im Grübeln
treib an der Oberfläche
und geh viel zu tief.

Ich bin nicht perfekt
bin weit davon entfernt
und werds auch nie sein
niemals perfekt - immer nur ich.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Außenwelt

Ich bin ein staunendes Kind
seh mir mit großen Augen
das Leben und die Liebe an.

Bin immer wieder beeindruckt
von der Vielfalt des Daseins
den Menschen, die oft so anders sind.

Vergleiche mich und messe mich
stell mein Weltbild in Frage
wenn ich erkanntes Soll gegen gewolltes Ist stelle.

Verzweifle an meinen Ansprüchen
an mich und die Welt
die doch nie erfüllt werden.

Ich erschrecke über die Menschen
und ihre Taten, die Gedanken
und Wünsche, die ich so seh.

Und ich bin fasziniert
von diesem Leben außer mir
das oft so grundverschieden
von meiner mir innenwohnenden Realität.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Taten & Worte

Dein Verhalten straft
deine Worte lügen
nichts von dem Gesagten
war gemeint, war wirklich wahr.

Du suchst nicht
und doch wolltest du finden
ich bin die falsche Wahl
fürs falsche Spiel.

Wertvoll sagst du
soll ich fühlen
doch wertlos machst du
mich zugleich.

Wie soll ich Worten glauben
wenn Taten andres sprechen
wie kann ich Glauben schenken
wo Mißtrauen nur gedeiht?

Wenn die Äußerlichkeiten
doch so unwichtig sind
wieso spielen sie dann
doch so eine große Rolle?

Sag mir nicht
wie ich mich fühlen soll
wenn du mir gleichsam zeigst
wie ich mich fühlen muss.

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Besessen

Ich bin besessen
besessen von dieser Sehnsucht
diesem allumfassenden Gefühl
nach Ganzheit, nach Vollständigkeit.

Ich werde aufgefressen
aufgefressen von dieser Leere
die mich gleichzeitig so anfüllt
mit dem Gefühl der Liebe.

Ich suche mich in andren
such mein Seelenheil
in fremden Augen zu sehen
und Nähe zu spüren.

Will mich verlieren
und dann wiederfinden
will Stütze sein
und suche Halt.

Will unerträgliche Nähe
um mein Sein erträglich zu machen
will sein was ein andrer sehnt.

Ich bin besessen
besessen von der Suche
von der Sucht nach Liebe
nach Absolutheit, dem anderen Ich.

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Klick

Plötzlich ist da dieses Gefühl
ein Klick, ganz leis, ganz sacht
und du weißt ganz tief in dir
das hat mir immer gefehlt.

Und du weißt auf einmal
was du brauchst
und was dich glücklich macht
dich erfüllt und deine Sehnsucht stillt.

Und zum ersten Mal in deinem Leben
fühlst du dich vollständig
fühlst du dich ganz
weil das fehlende Puzzleteil
seinen Platz in dir gefunden hat.

Du bist verwirrt und gleichzeitig
ist alles ganz klar
bist absolut glücklich, absolut du
zitterst vor Angst und schlotterst vor Freude
weißt gar nicht wohin vor lauter Gefühl.

Das Zahnrad hat eingehakt
die Maschine in deinem Kopf
läuft heiß und erfüllt dein Herz
mit sehnsüchtigem Gefühl.

Weißt nun was du willst, immer gesehnt hast
willst nur noch finden
endlich vollständig sein
endlich ein ganzer Mensch.

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Illusionen

Ich dreh mich im Kreis
verlier mich in meinen Gedanken
träum ich weg
in meine Welt.

Bau mir Illusionsschlösser
aus Wolkengestalten
die mich umgeben
mit sanfter Macht.

Flucht ist nicht möglich
erscheint ohnehin nicht nötig
bin eingelullt in dieses
trügerische Licht der Sehnsucht.

Gefall mir in diesem Schein
der fernab der Realität
mein Leben darstellt.

Halt mich am Leben
durch den Ausweg meiner Fantasie
die nur mir und mir allein
die Geborgenheit bietet.

Den Schutz den ich brauch
um mir mein Herz zu bewahren
die Hülle um die Seele
die in der kalten Welt sonst zerbricht.

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- Mein Engel -

Kannst du der Engel sein
der mich errettet
wirst du meine Wunden lecken
mich aus dem Tal der Tränen tragen?

Willst du der Mensch sein
der meine Gefühle erspürt
der meine kranken Gedanken
nicht fürchtet, den nicht erschreckt wer ich bin?

Komm und sei mein Engel
mein Erlöser der die
Last von meinen Schultern nimmt
und mich rein wäscht von Schuld.

Sei der Mensch unter dessen Haut
in dessen Gedanken ich kriechen kann
um mit ihm einfach zu verschmelzen
einfach für immer eins zu sein.

Lass mich der Teufel sein
der deine Seele stiehlt
lass mich die Göttin sein
die du auf Knien anbetest.

Lass mich sein wer ich bin
und sei der Engel
der du bist
und der mich aus meiner Hölle rettet.

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Flame

Ich spüre die Flamme
sie lodert in mir
sie brennt mich aus
und reinigt mich.

Sie ist es
die meine Gedanken nährt
und mich Tag für Tag
am Leben erhält.

Sie quält mich und sorgt
für den Schmerz
der mich wach hält
mich aufmerksam mißtrauisch macht.

Ohne die Flamme
kann ich nicht leben
mit diesem Feuer
kann ich nicht sein.

Widersprüchliche Existenz
wandelt hart an den Grenzen
schwebe ständig
über dem Abgrund des Seins.

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- Grace -

Öffne mir dein Herz
und schenk mir deine Seele
und ich verspreche dir
eine Welt voller Schönheit
voller Sinnlichkeit
ein Universum des Gefühls

Leih mir dein Ohr
und reich mir deine Hand
und ich verspreche dir
eine Reise in dich selbst
in deine Seele
einen Flug über dem Hier und Jetzt

Sei meine Schulter
und biete mir deinen Halt
und ich verspreche dir
ein Leben voller Liebe
die Erfüllung deiner Sehnsucht
allumfassende Geborgenheit

Keinen Schmerz und keine Ängste
nur Schutz und innigstes Vertrauen
eine Einheit aus uns selbst
durchdringen uns ganz und gar
und werden eins
vor Gottes Gnade und der Welt

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Unteilbar

Spür meinen Schmerz für mich
kannst du ihn fühlen
das Feuer in mir
das immer heißer brennt

Schenk mir deinen Schmerz
öffne mir dein Herz
und zeig mir dass du lebst
und leidest so wie ich

Zeig mir deine Trauer
deinen ganzen Lebensmut
versteck deine dunklen Ecken
nicht hinter deinen hellen Seiten

Lass mich in dich kriechen
dich durchdringen
jeden Schmerz und jede Wunde
jede deiner Narben sehen

Dein Innerstes entern
dich annektieren wie du bist
deine Seele zu der meinen machen
und dir dafür meine schenken

Spür wie mein Herz schlägt
hart und laut
und sehe meine Seele weinen
ertrag mich mit stolz
sei mein Sehnen, meine Liebe
sei mein Anker, sei mein Ziel
lass mich frei, damit ich weiß
zu wem ich gehöre und
mit wem ich sein will

Mit meinem Schmerz
der mit dem deinen verschmilzt
und uns eins macht
für immer verbindet, unsere Seelen
aneinander schweißt

Nur du und ich
vernarbte Herzen
heißer Schmerz, dürstende Sehnsucht
für immer eins, untrennbar verbunden
endlich daheim
angekommen in uns selbst

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absolut

Absolutheit
weil ich nur so funktioniere
Ganzheit
weil ich nur so existieren kann

Verbundenheit
weil sie meine Freiheit ist
Sehnsucht
weil sie mich erfüllt

Schmerz
weil er mein Sein bestimmt
Trauer
weil es das ist was ich spür

Liebe
weil sie mich am Leben hält
Hass
weil er das Feuer schürt

Absolutheit, Einheit, Ganzheit
Vollständigkeit, Eins sein
das Leben spüren
die Liebe leben
mit all dem Schmerz und all dem Glück
Trauer zulassen
und auch den Hass
Gefühle genießen in Verbundenheit
das ist meine Sehnsucht
das ist was mich erfüllt

Leben ist Ganzheit
Liebe Verbundenheit
Ich bin die Sehnsucht
Ich liebe den Schmerz
Ich lebe die Trauer
ich bin absolut.

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Sterne

Ich sehe meinen Stern verglühen
lang bevor jemand sein Leuchten erkannt
und ich weine
weine um all die Sterne
die einfach verglühen
all das unentdeckte Leuchten
das niemals gesehen.

So viele Sterne, so viele brilliante Ideen
so viel Sehnsucht, so viel ungelebtes Sein
unendlicher Schmerz
unendliches Glück
einfach vom Horizont gefallen
unbemerkt von der Welt.

So viele Menschen, so viele bunte Herzen
so viel Hoffnung, so viel unerkanntes Potential
niemals gelernt, hinzusehen
nachzufragen und zu erkennen
wie besonders, wie einzigartig
doch all diese Sterne sind.

Unbedeutend für die Welt
überfüllt von Sternen, übervoll mit Steinen
wer sieht hin, wer erkennt wer ich bin.

Ich möchte an deinem Himmel leuchten
nur für dich
dann kann ich verglühn
denn ich weiß ich war dein Licht
und du hast mich gesehen
mich erkannt.

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Tod

Wenn die Rosenbüsche dir Dornen
in dein glattes Fleisch drücken
als wäre es ihr fester Wille
dir ihr Zeichen, ihre Spuren zu hinterlassen
und der Wind dir an den Haaren reißt
als wollte er dich mitziehen in
seine eigne Sturmwelt

Wenn das Licht dir nur noch Schatten schenkt
und deine Seele begräbt in Finsternis
dich umhüllt wie eine schützend Hand
und dir der Regen alle Trauer
all die Tränen, deine Wut
von deiner Seele wäscht und
dich reinigt von der Welten Last

Wenn dann die Bäume dich mit Laub bedecken
das deinen faulgen Körper sanft beschützt
so wie die Erde, die sich nach und nach
wie eine leichte Last auf deinen Leibe senkt
und der Rosen Duft doch nicht verschleiern kann
was du nun bist für immer dar

Dann hat das Leben hier auf Erden
deinen Körper längst verlassen, nur deine Hülle bleibt
die hier verrottet, gebeutelt vom Wind
von Rosendornen zerstochen, bedeckt mit Laub
erdrückt von nasser Erde
dann bist du tot, nur deine Seele lebt
und wandelt auf in andre Welten.

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Freiheit

Die Freiheit wächst in mir
innere Freiheit
gelöst von mir selbst
ohne Trauer, ohne Scham.

Kann mir endlich
selbst vertrauen
darf mich lieben
mich befreien.

Meine Freiheit wächst in mir
genährt von Liebe
gelöst von Normen
ohne Ansprüche, ohne Ketten.

Darf mich endlich
mögen wie ich wirklich bin
Kann mich loslassen
endlich sein.

Diese Freiheit wächst in mir
meine Freiheit, innere Ruhe
bin endlich eins
vertrau mir selbst
und liebe mich
so wie ich bin.

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Für N.

Wenn ich könnte
würde ich dein Herz wärmen
denn ich kann in deine Seele sehen
und weiß, dass sie trauert.

Wenn ich könnte
würde ich den Schleier der Einsamkeit
von deinen Augen nehmen
und die Kälte die so schwer
auf deinen Schultern lastet.

Wenn ich könnte
würde ich dir sagen
alles wird gut
doch du kannst mich nicht hören
verstehst den Sinn der Worte nicht.

Wenn ich könnte
würde ich dir die Liebe zeigen
die noch immer in dir wohnt
und dir nichts Böses will.

Ich wünschte, ich könnte
dir zeigen, dass die Sonne für dich scheint
ich wünschte, ich könnte
die Narben von deiner Seele küssen
und dein Herz für dich heilen.

Doch alles was ich kann
ist da sein, dir den Weg leiten
damit du dich nicht verlierst
in deinem Tal der Tränen nicht verläufst
nicht untergehst im Meer der Trauer.

Ich hoffe, du nimmst meine Hand
lässt mich das Licht für dich tragen
und dir zeigen, dass es ein Morgen
für dich gibt.

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Auferstehung

Die Liebe ist ein Sturm
der Gefühle und wenn sie geht
hinterlässt sie kalte Asche
reißt dein Herz mit sich fort.

Eingesperrt bist du nun in den
Käfig der Vergangenheit
lässt Zukunft düster erscheinen
Gedanken sind leer.

Haderst mit dir und der Welt
spürst nur noch Ungerechtigkeit
eisige Trauer kriecht in dir hoch
willst sterben, zerstören was dich so quält.

Alles schmerzt
willst dich abstellen
die Welt neu verstehn
weil nur Unglaube geblieben ist.

Jede deiner Wahrheiten zerplatzt
das Kartenhaus ist eingefallen
kannst dir selbst nicht mehr trauen
was ist noch wahr.

Die große Kraft die all das aufgebaut
Hoffnung und Freude, Zukunftsgedanken
kehr sich nun um
und wendet sich gegen dich
macht alles kaputt.

Musst nun der Phoenix sein
und aus deiner Asche
auferstehen.

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Ein Teil von mir

Ich sitze hier
wartend
vermisse mich
denn ein Teil von mir
ist fort.

Ich weiß nicht
wohin er gegangen ist
ich weiß nicht
warum er gegangen ist
doch ein Teil von mir
ist fort.

Da wo er war
ist keine Narbe
kein blutend Herz
das ihn vermisst.

Und doch
er fehlt
denn er war ein Teil von mir
ein Teil meiner selbst
mein Ich.

Ich frage mich
ob er wiederkommt
ob es ihm gut geht
was er wohl tut.

So sitze ich hier
wartend, grübelnd
hoffend auf den Teil von mir
der eines Tages wiederkehrt.

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Für das Gefühl

Du fehlst sagt das Herz
und meint das Gefühl
lass es mahnt der Verstand
sei froh dass es fort ist
und endlich mir das Feld überlässt

Es fehlt sagt das Herz
leis zum Verstand
und meint das Gefühl
das gegangen ist

Ohne es sind wir nicht eins
sind nicht vollständig nicht ganz
nichts da was uns verbindet
nichts da was uns eint

Du fehlst sagt der Verstand
und meint das Gefühl
sag uns warum du gegangen bist
sag uns warum bist du fort

Es fehlt sagt der Verstand
hart zum Herz
und meint das Gefühl
das gegangen ist

Du hast es nicht festgehalten
hast es ausgesperrt
es hat dir weh getan
und ich hab es fortgeschickt
weil es vernünftig erschien

Du fehlst sagt das Herz
und meint das Gefühl
komm zurück sagt der Verstand
leis zum Gefühl
du bist was uns eint
wir brauchen dich

Ohne dich sind wir nicht eins
ohne dich können wir auf Dauer nicht sein
denn ohne dich fehlt
was uns am Leben hält

Verstand und Herz
Herz und Verstand
verbunden durch Gefühl
geeint durch Emotion
nur mit Gefühl ein Ganzes
nur mit Gefühl geeint.

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Zwischenworte

Sehn mich nicht herbei
denn ich bin der Schmerz
der dein Innerstes verbrennt
und deine Sehnsucht lodern lässt.

Renn, lauf fort von mir
weg, so schnell du nur kannst
nimm mich nicht mit
wo auch immer du hingehst.

Wenn du von dir weggehst
hin zu mir kommst
dann finden wir unsere Ruhe
gemeinsame Ruhe, stille Nähe.

Zwischenworte, nur für uns zwei
die Welt ausgesperrt
nur du und ich
Dämon und Muse.

Ich, gefangen in deinen Worten
herbeigesehnt, keine Möglichkeit zur Flucht
aber gemeinsames Weinen
dunkle Gedanken suchen gemeinsam das Licht.

Renn, lauf fort von mir
ich werde dich finden
Zwischenworte nur für uns zwei
Muse und Dämon, im Schmerz fest verbunden.

Gemeinsame Sehnsucht
Feuer das in uns brennt
gelöscht von salzigen Tränen
geborgen im Meer der Ruhe


Nur du und ich
Dämon und Muse
Zwischenworte
nur für uns.

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Gelobtes Land

Innere Leere der gefühlten Kälte
nichts da was wärmt
keine Regung die mich tröstet
keine Rettung vor dem Schmerz.

Keine helfende Hand
kein Herz das nur für mich schlägt
kein Anker der Hoffnung
nur ich, ganz allein.

Suche das fremde Leuchten
das mir den Weg weist
in das gelobte Land
wo Liebe noch rein ist.

Wo auch die dunklen
unbekannten Seelenflecken
hell erleuchtet werden
und ich endlich ich sein kann.

Angekommen an dem Ort
an dem innere Leere durch Wärme gefüllt
Heimat, mein Platz
egal wann, egalo wo, egal wie.

Nur Heimat, mein Platz
geteilt in Liebe mit der Liebe
das gelobte Land Geborgenheit
ein zu Hause für mein Herz.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Traum

Ich weiß, du bist da
irgendwo da draußen
irgendwo am sehnen
genau wie ich selbst.

Dieser Glaube, dieses Wissen
setzt täglich meinen Fuß vor den andren
er ist, was mein Herz am Schlagen hält
Tag für Tag und in jeder dunklen Nacht.

Ich suche nicht
denn ich vertraue dem Schicksal
das uns irgendwann zusammenführt
dich mein Leuchten sehen lässt.

Du wirst mich erkennen
und du wirst mich führen
du wirst mich dich lieben lassen
mir deine Liebe schenken.

Dann sind wir angekommen
beeinander, aneinander, ineinander
nichts, was uns trennen kann
nicht Leben noch Tod.

Ich weiß, du bist da
denn ich spüre deine Existenz
du spürst die meine
und wir werden wie Magneten sein
für immer vereint.

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Mein Herz in deinen Händen

Mein Herz ist schwer
es ist ein Spiegel
der die Seele zeigt
zart und zerbrechlich.

Umarm meine Seele
beschütz ihr Geheimnis
und zerbrich ihr nicht
den Spiegelsee der sie zeigt.

In den richtigen Händen
beim richtigen Menschen
zerfließt der Spiegel zu
glasklarem reinem Wasser.

Doch in den falschen
harten kalten Händen
da wird der Spiegel Glas
und leicht zerbrechlich.

Trag mein Herz in deinen Händen
pass immer auf mich auf
umarm meine Seele
und lass den Spiegel fließen.

Mein Herz ist schwer
denn ich weiß nicht
ob du hörst
was ich ersehne.

Sieh in meinen Seelenspiegel
sag mir was du da erkennst
und ob du lieben kannst
und lieben willst was du darin erblickst.

Trag mein Herz in deinen Händen
und lass den Spiegel sanft zerfließen.



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