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   23.02.14 14:30
    Sehr schöner Blog und gu
   8.10.14 12:29
    . . . nur wie lange n
   29.10.16 08:44
    Kiv7aO bvlceqijfhxj, [u

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Seelenberührer

Du bist meiner Seele so nah
berührst sie sanft wie ein Flügelschlag
meines wunderschönen Schmetterlings
wenn du leis zu ihr sprichst.

Hörst mein stummes Rufen
wenn ich dich nah bei mir brauch
bist da für mich
auch ohne ein Wort von mir.

Du bist mein perfektes Gegenstück
ich find mich in dir
und du dich in mir
ergänzen uns werden stets eins sein.

Nichts wird uns je trennen können
nicht Leben noch Tod
du bist mein bester Freund
mein Seelenberührer
und dafür liebe ich dich.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Die Anderen

Manches Mal frag ich mich
welches Leben ihr lebt
so leidenschaftslos
ganz ohne Ziel ganz ohne Antrieb

Genießt ihr wirklich eure
unscheinbare Existenz
die Einfachheit in die ihr geboren wurdet
führt denn gar kein Weg hinaus

Sehnt ihr euch nicht nach
mehr was sind eure
Träume was erfüllt eure
Seelen und Herzen mit Freude

Lebt ihr vielleicht sogar mehr
als ich die stets sucht
stehts sehnt immer ein
kleinwenig unerfüllt ist

Bin ich zu blind eure
Leidenschaft das was euch
antreibt und morgendlich
aufstehen lässt für mich zu erkennen

Spürt ihr denn das Feuer
wollt ihr wie ich brennen
oder reicht es euch einfach
zu sein wer ihr seid
bis in den Tod

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Wirrheiten

Mein Verstand sitzt auf Messers Schneide
Baumelt mit den Beinen
Und schaut in den Abgrund
Den meine Seele ihm bietet.

Er könnte fallen
Dort hinunter
wo das Feuer lodert
heiß und hell

Sein verträumtes Lächeln
Blickt in die Ferne
Auf den See der Seele
Der sich da zeigt

Er könnte fallen
Untergehen
In dem Meer der Tränen
Salzig und nass.

Sein Blick wird leicht irre
Die Mimik verzogen
Das teuflische Grinsen
In seinem Gesicht

Ein Lachen entweicht
Rau seiner Kehle
Düster und mephistophelisch
Hallt es durch meine Seelenwelt

Er wird nicht fallen
Nicht untergeh’n
Wird nicht verbrennen
Nichts kann ihn zerstör’n.

Mein Verstand sitzt herrschaftlich
Auf Messers Schneide
Baumelt mit den Beinen
Im Takt meines Lebens.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Krieg in mir

Der Himmel brennt
Die Luft flirrt von der Hitze
Die Erde bebt
In meinem Kopf
Herrscht Krieg

Ein Kampf von Gut
Und Böse
Bin ich
Ängstlich nun
Und ganz allein

Die Welt versinkt
In einem Tränenmeer
Das nur um dich
Ich wein
Allein

Die Rache
Durstig
Bin ich
Gierig gar
Aufs Flammenschwert
Das mich rächt
Dir deine Sünde schlägt

Der Himmel brennt
Und Asche gleich
Regnet es Tränen
Schwarz
Wie Blut rot
Und es herrscht Krieg
In meiner Seele

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Nähe ist nicht Nähe

Wenn er wärmend meine Haut berührt
Und ich innerlich ganz kalt bleib
Ist mir keiner wirklich nah
Ich bin allein

Wenn er hunderte von Meilen fern
Geflüstert leis ich lieb dich spricht
Dann ist er da in mir
Ganz tief sind wir vereint.

Der falsche Mensch kann noch so nah
Kann noch so zärtlich, freundlich sein
Ich spüre nichts
Tief in mir drin
Bleibe ich kalt
Ganz unberührt.

Doch ists der Mensch der sanft
Mein Herz berührt
So ist er immer da
Und sei er noch so fern
Er ist in mir
Ganz nah
Ganz warm.

Die falsche Art von Nähe
Laugt mich aus
Sie macht mich krank
Macht mich nicht glücklich
Schenkt nur Wärmeillusion
Sie ist nicht echt.

Brauch für mein Herz
Die richtge Art von Nähe
Die mich berührt ganz in mir drin
Auch wenn der Mensch der solches tut
Rein körperlich doch weit entfernt
So ist mir warm
Ich spür, ich lebe
Ich weiß, ich liebe.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Letzte Grenze

Der Himmel weint dicke klebrige Tropfen
Die sich wie Honig an mein Haar klammern
Es schwer machen bis mein Kopf sich
Demutsvoll vor dem düstren Himmel senkt.

Das Glück der Welt legt sich mit göttlicher Hand
Auf meine Schultern und drückt mich sanft
Auf meine Knie, die ehrfurchtsvoll ich vor ihr beuge.

Nun flehe ich mit leiser Stimme
Bettelnd fast um die Erlösung
Die mir diese Himmelsmacht
Vor meinem Ende bringen soll.

Ich geb nicht auf, geb mich nur hin
Möcht ihr gehorchen, nur ihr Diener sein

Mein Herz verschnürt sich fest in meiner Brust
Ein Schmerz für jedes Schlagen
Ein Ziehen hart und unbarmherzig
Jagt mich in den dunklen Tod.

Doch da, ein Licht, ein sanftes Leuchten füllt den Raum
Ein Zeichen der Erlösung aus der gnadenvollen Hand
Die sanft nun meine Seele aus dem toten Körper löst
Und in den anerbetnen Himmel führt.

Angekommen bin ich nun an meinem Platz
Den auszufüllen ich verlangte
Will mich gehorsam dem obren Willen fügen
Und demütig sein Werkzeug sein.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Momentaufnahme

Sehnsucht
Eine nebelhafte Berührung
Meiner Seele
Durch dein Wort

Minutenmomente
Geteilter Einsamkeit
Schweigendes Einverständnis
Für eine Sekunde vereint

Wie ein Schmetterlingskuss
Flüchtig und sanft
Ein Blick in dich
Du blickst in mich

Erschrecken
Weil wir uns selbst
Im andren sehen
Unsere Hoffnung
Unsre Gier
Unser suchend Herz
Die Einsamkeiten unsrer Seelen

Vorbei nun der Moment
Sind wieder nur zwei Schiffe
Die ruhig auf dem Wasser
Des Lebens aneinander vorbei
Und in entgegengesetzte Richtungen treiben.

Doch die Erinnerung bleibt
Ich hab dein Ich gesehen.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Broken Wings

Deine Flügel
Gebrochen liegen sie neben dir
Eine Spur deiner Trauer
Über meinen Verlust.

Fliegen wollte ich dich lassen
Die Welt von oben sehen
Mein Engel solltest du sein
Beschützer meiner Seele.

Doch die Flügel trugen dich zu hoch
Gerietst zu nah an die Sonne
Und geblendet von ihr
Verlorst du die Sicht auf mich.

Alleingelassen fand ich nur noch einen Weg
Und ging ihn ohne dich
Ließ dich zurück mit deinen Flügeln
Dachte fest du brauchst mich nicht.

Doch deine Flügel
Taugten nichts ganz ohne mich
Trugen dich nur noch
An mein dunkles Grab.

Gebrochen liegen sie nun neben dir
Und dir wird klar
Wer wirklich deine Sonne war
Mein Licht wird nie mehr für dich strahlen
Ich werd nie wieder sein
Du hast mich übersehen in deinem Höhenflug
Drum ging ich meinen Weg allein.

Was dir nun bleibt
Ist die Erinnerung an mich
Und das Flügelpaar
Das dich zu meinem Todesengel machte.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Geh

Es gab Momente
in denen glaubte ich fast
ich wäre dir wichtig
du wärst mir ganz nah

Doch falsch gedacht
ging es doch nie um mich
meine Energie
war nur dein Lebenselexier

Nun ist mein Werk vollbracht
und du bist aufgebaut
kannst aufrecht gehen
ohne mich

Der Mohr hat ausgedient
bin nur noch dein Ballast
nur der der zäh an deinen Schuhe klebt
das Laufen dir erschwert

Abstreifen willst du mich
wie eine Schlange ihre alte Haut
abschütteln wie ein
störendes Insekt

Ich geh, du brauchst dich
nicht um mich zu kümmern
doch meine Liebe für dich
nehm ich mit

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Dämon IV

Du bist der Dämon
tief in mir drin
ich hasse dich für deine Liebe
dein Hass bringt mich dir nah

Lass mich frei, lass ab von mir
kann so nicht existiern
auch wenn du Brennstoff für mein Feuer bist
erfriere ich doch innerlich

Wo bist du, wenn meine Seele
stumm nach dir schreit
was machst du
wenn mein Herz ganz einsam um dich weint

Du bist der Dämon
ganz tief in mir drin
werd dich nicht los
egal wie sehr ich kämpfe

Ich verbrenne
wenn du mich nicht erhörst
mir weiterhin
nur Kälte schenkst

Ich könnte betteln
Liebe mich!
doch ich will nur eins
lass mich endlich gehn.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Zeichen

Folgt auf Aktion immer Reaktion
wie soll ich Schweigen deuten
bist du noch da für mich
oder bist du nur noch Phantomfigur in meinem Herz

Auch nicht getanes Tun
ist letztlich nur ein Zeichen
nur deuten will ich nicht
was es mir warnend zeigt

Will nicht sehen was so offensichtlich
will nicht hören was die Stille mir entgegenbrüllt
will nicht fühlen was mein Herz mir
mit jedem harten Schlag vermitteln will

Will Illusionen mir erhalten
mir meine Träume nur bewahrn
auch wenn sie schwer und düster
wie ein Alptraum auf mir lasten

Kann nicht loslassen was mir
Nnarben in die Seele brennt
kann nicht aufhören zu lieben
was ich hasse

Kann nicht frei sein
weil ich selbst mich hier gefangen halte
kann nicht atmen
weil dein Schweigen mir die Luft abdreht

So verharre ich in Wartestellung
und geh ganz langsam dran kaputt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Stummes Gebet

Hilf mir, nimm den Schleier von meinen Augen
und mach mich sehend
nimm die Nacht von meinen Schultern
und schenk mir einen wachen Blick.

Öffne mein Herz für die Wahrheit
ich bitte dich nur dieses eine Mal
und verschließe mein Ohr nicht länger
für dein warnend Wort.

Schenk mir die Weisheit
richtig zu entscheiden
und das falsche Spiel
nicht länger zu erdulden.

Ich bitte dich, hilf mir
denn ich habe meinen Weg verlorn
und irre nun umher
ohne Hoffnung, ohne Ziel.

Gib mir Mut, den Weg Schritt für Schritt
an deiner Seite fortzuführen
und jedes Schlagloch, jedes Tief
einfach zu ertragen.

Hifl mir, nimm die Schwäche
aus meinem Herzen
ich bitte dich um etwas Kraft
damit ich wieder zu mir finde.

Danke.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Schwarzer Engel

Schwarzer Engel bist mein Untergang
weil ich mich nach dir verzehr
enährst dich von meiner Seele Qual
und trinkst mein blutend Herz.

Schwarzer Engel bist ein Teil von mir
bist meine Sünde, mein Begehr
fütterst heiß mein Seelenfeuer
und lässt mein Herz mit kalter Hand erfriern

Schwarzer Engel bist meine Erlösung
meine Rache, meine Wut
mein heilend Schwert auf meiner Reise
durch die Lebenshölle dieser Welt

Schwarzer Engel bist was ich nicht brauche
und doch will ich ohne dich nicht sein
bist du mein Alptraum in der Nacht
im Spiegel heißt dein Antlitz Ungeheuer

Schwarzer Engel lass mich gehn
oder nimm mich endlich in den Tod
doch dieses Zwischenleben saugt mich aus
lässt nur ein Zombie ohne Herz zurück.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Löcher

Körper kapituliert
Doch Seele ist immer noc hungrig
Die Augenlider sinken
Möchte so gern aufgeben
Doch mein Kopf gibt nicht nach.

Ich bin leer und das Loch
Da tief in mir drin
Verlangt Nahrung, will aufgefüllt werden
Die Leere klagt mich schweigend an.

Ich bin übervoll in meinem Kopf
Und das Gedankenchaos frisst mich auf
Wie ein wütendes Tier reißt es
Löcher tief in meine Seele.

Löcher, die bluten und schwären
Der giftige Eiter rinnt Tränen gleich
Aus meinen Augen.

Löcher, die keiner zu füllen vermag
Immer tiefer frisst die Glut der Wut
Sich in mein Ich
Die Salzsäure Hass fließt durch meine Venen.

Ich bin müde, so unendlich müde
Doch schlafen lässt mein Kampf mich nicht
Der Schmerz in mir dröhnt
Hält mich wach.

Nicht Angst frisst Seele
Nur Hass und Wut
Ersticke unter Gedankenlava
Versteinere mich nach und nach selbst.

Ein Steinbild um innere Leere
Ausgehöhlt durch Gedankenlochfrass.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Ersatzhandlungen

Ersatzhandlungen
Für die Liebe die ich sehne
Gegen Schmerz und Einsamkeit
Gegen die Sehnsucht
Die Gier und die Wut

Eine Tat die meine Leere füllt
Das Chaos in mir ablenkt
Ein Schmerz der das Leben
In mir neu erweckt

Spüren, dass ich noch da bin
Ablenken davon, dass ich nicht fort bin
Kampf gegen mich selbst
Und gegen den Dämon

Innere Leere zustopfen
Ihr Einhalt gebieten
Leiden und einen Grund für
Den Selbsthass erfinden

Sich quälen um die Seelenqual
Die eigne Pein zu mindern

Lebendig fühlen
Schmerz spüren
Den Selbsthass zulassen
Nur um sich hinterher lieben zu dürfen

Den Absprung schaffen
Heißt nur, dass man
Für sich nen neuen Kreisel
Ne andre Handlung findet

Ganz los –
Wird man es nie.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Verzerrtes Bild

Warum immer der Vergleich mit andren
Bin ich mir selbst nicht genug
Individuum will ich sein
Doch kann ich’s nicht.

Ständig seh ich mir an
Was andre so leisten
Versuch mich mit deren Augen zu sehn
Und verlier mich dabei selbst aus denselben.

Die sind alle soviel besser
Soviel schlechter
Soviel schlauer
Als ich.

Die können was ich immer tun wollte
Die können nichts
Die wissen alles
Sind frei, ich gefangen.

Komm nicht raus aus diesem
Kranken Verhalten
Perpetuum Mobile Lebensgefühl.

Ich bin schlecht
Bin so toll, bin nichts wert
Bin die Beste und
Kann doch nichts, bring nichts auf die Reihe.

Widersprüchlichkeiten tief in mir drin
Arrogante Ziege ohne Selbstwertgefühl.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Eroberung

Ich hinterlasse meinen Fußabdruck
Im Treibsand deiner Seele
Und hoff, er wird nicht fortgespült
Bei der nächsten Flut.

Krall mich mit meinen Widerhaken
Gedanklich in dir fest
Möchte in deinen Träumen leben
In deinem Herzen meinen festen Platz.

Sähe meine Rankensaat in deine
Trümmerweltgedanken voller Einsamkeit
Und entfach das Feuer
Deiner Sehnsucht neu.

Mit jedem Kuss von mir
Bleibt ein Teil von dir bei mir
Annektier dich Stück für Stück
Bald bist du mein.

Verfällst meinen Sirenengesängen
Durchdring dich täglich mehr
Bald sind wir eins
Dich geb ich nie mehr her.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Chaosgedanken I

Chaosmomente im Tal der Verwüstung
geträumte Gedanken von lichten Nachtgestalten
goldene Flüsse die an Kirschblütenvisionen vorüberfließen
dunkel tropft klebrig Blut aus den von Hassdornen gestochenen Wunden der Sünde
der Emotionsvampir schluckt gierig jedes Nebenbeigefühl
und labt sich an den Nebeltränen des Schmerzes.

Das ist das Äquinoktium der düsteren Zwischenmenschlichkeit
der Vorhof zur glänzenden Hölle
Weltuntergangsgefühl.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Chaosgedanken II

Trunkene Reise in ein
Ausdauerndes Nichts
Wortfetzen im Gedankenlabyrinth
So treibe ich
Heimatlos zwischen den Welten.

Wellenweise Winterreise
Im brandgerodeten Paradies
Nur grau und schwarz und wüst und leer
Nur totes Geäst
Träume im Dornröschenschlaf.

Sterbe den Gesellschaftstod
Verhungert am eigenen Geistesgift
Fortgespült im trockenen Flussbett
Eingerosteter Visionen.

Verbannt ins Niemandsland
Der Traumtanzgedanken.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Chaosgedanken III

Mondlichtgedanken verzweifelter Wirklichkeit
Herz schlägt im Rhythmus der Mühlsteine
Die schwer und hart die Landschaft
Der Seele zermahlen.

Fehlender Resonanzboden verführt zum freien Fall
Und das vergessene Gotteskind vollführt
Regentropfen gleich
Schwebend seinen Engelstanz.

Leise verklingt das Glockenspiel der Tränen
Funkelnde Diamanten die aus weiten Augen
Zärtlich auf die Erde fallen
Und stumm versickern ohne Spur
Kein Hinweis auf den Todeskampf
Still und friedlich ruht die wüste Hölle.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Chaosgedanken IV

Reißzähne der Zeit
beißen klaffende Wunden in blutiges Fleisch
hinterlassen Übel und Fäule
Kadavergeruch als Duft der zerstörenden Liebe.

Kontrolle kaum möglich
die Angst kriecht durchs Geäst
zieht wie ein düsterer Schatten
durch die grausame Nacht.

Der Teufel springt im Kreis
mit sabbernden Leftzen
gierig darauf, die Seelen der Toten
zu fressen, verdaut auszuscheiden
Dreck für die Welt.

Verschlossene Augen schützen nicht vor Schuld
Gefängnis der eigenen Leere
unerkannt, ungesehen
für immer ungeliebt.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Mausefalle

Tief in mir drin ganz tief sitzt ein Splitter
An dem ich mir wieder und wieder
Die Wunde des Lebens reiße.

Und der scheinbar richtige
Der scheinbar einfachste
Einzige Weg daran vorbei
Ist die Dornenkrone meiner Schöpfung.

Renne im ausweglosen Kreis
Kein Fliegen ohne Fallen
Kein Ankommen ohne Loslassen
Keine Geborgenheit ohne Kontrollverlust
Und bleibe wieder und wieder an diesem
Kleinen spitzen Splitter in mir hängen.

Angst vor Nähe gegen Geborgenheitssucht
Keine Chance mich loszulassen
Ständig auf der Hut
Kein Kontrollverlust möglich.

Meine Kontrolle ist die Mausefalle
Und meine Angst schnappt zu
Und langsam und qualvoll
Geh ich in mir zugrunde.



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