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   23.02.14 14:30
    Sehr schöner Blog und gu
   8.10.14 12:29
    . . . nur wie lange n
   29.10.16 08:44
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Der Innere Schweinehund

Der Innere Schweinehund ist ein Tier, welches sich sehr gerne beim Menschen aufhält und das man nur mit größten Anstrengungen wieder los wird.

Viele behaupten, nur Männer hätten einen Innere Schweinehund, doch ich habe auch schon von vielen Frauen gehört, die ein Prachtexemplar ihr eigen nennen konnten. Der Innere Schweinehund ist eng verwandt mit der „Faulen Socke“ (s. Kap. 3) und ist in fast jeder Familie zu finden. Manche Menschen haben auch ihre familieneigenen Inneren Schweinehund, dessen Kinder von Generation zu Generation weitervererbt werden.

Der Innere Schweinehund liebt es, sich faul auf die Couch zu legen, fernzusehen und zu schlafen. Am leichtesten erwischt man ihn samstags abends, wenn er (oft in Gesellschaft von „Faulen Socken“) mit einem Bierchen in der Hand die Sportschau sieht. Innere Schweinehunde bekommt man nur schwer dazu, zum Arzt zugehen, denn Termine sind etwas, womit man den Inneren Schweinehund gut abschrecken kann. Auch „Putzteufel“ (s. Kap. 2) sind ein Graus für Innere Schweinehunde, daher trifft man sie nur sehr sehr selten in ein und derselben Wohnung an.

Viele Menschen denken, sie hätten keinen Inneren Schweinehund, doch man kann den Befall leicht mit einem einfachen Test feststellen: wischen Sie einfach mit einer Scheibe Salami über eines ihrer Fenster und setzen Sie sich dann gemütlich mit einem Kaffee und vielleicht einem Stückchen Kuchen auf die Couch und schalten sie den Fernseher ein. Wenn die Scheibe am nächsten Tag noch immer aussieht, wie beschlagen, dann ist klar: Sie haben sich einen Inneren Schweinehund eingefangen. Ein weiterer, jedoch wesentlich schmerzvollerer Test, ist das Aus- oder Abbrechen eines Zahnes. Wenn Sie nach 3 Tagen noch immer schmerzgeplagt aber ohne Arzttermin auf der anderen Mundseite ihre Nahrung verzehren, können Sie sicher sein: Sie haben ein Prachtexemplar erwischt.

Manchen wird der Innere Schweinehund als Geschenk in die Wiege gelegt. Diese Menschen sind nicht zu beneiden, denn egal, wann man bei ihnen klingelt, sei es nach wochenlanger Vorabsprache oder einen kurzen Anruf, dass man gleich vorbeikomme: irgendwo in der Wohnung findet man immer etwas Dreck und meist liegen irgendwo Dinge rum, die eigentlich in Ordner und/oder Schränke gehören.

Es soll Menschen geben, die nichts dafür tun, dass kein Innere Schweinehund in ihre Nähe kommt. Bei diesen Menschen handelt es sich oft um pubertierende Teenager, Studenten und Arbeitslose.

Doch wenn wir ehrlich sind, dann gibt es nichts Schlimmeres, als einen Inneren Schweinehund zu besitzen (andere sprechen in diesem Zusammenhang auch von „totaler Unorganisation“), denn so ein Innerer Schweinehund schreckt jeden „Putzteufel“ (s. Kap. 2), der uns ja oft das Leben erleichtert, bedingungslos ab.



Der Putzteufel

Der Putzteufel ist ein gar scheues Tierchen, das sich nur schwer an den Menschen gewöhnt. Hat man ihn sich aber einmal gezähmt, so wird man ihn nicht mehr los.

Viele behaupten, nur Frauen könnten Putzteufel zähmen und sich aneignen, doch ich habe auch schon von Männern gehört, denen dies gelungen ist. Manche Menschen haben auch ihre familieneigenen Putzteufel, dessen Kinder von Generation zu Generation weitervererbt werden.

Der Putzteufel liebt es, zu kehren, zu schrubben und Staub zu wischen. Am leichtesten zu erwischen ist er beim Fensterputzen, weil er dabei dem Menschen den Rücken zudrehen muss. Ist eine Wohnung nicht sauber genug, so schreckt dies den Putzteufel jedoch ab, denn alles, was mit Dreck und Unordnung zu tun hat, hasst er. So muss man den Putzteufel ganz langsam an sein Heim heranführen in dem man erst die Unordnung beseitigt und dann nach und nach den Dreck. Ist alles sauber und ordentlich, dann kommt der Putzteufel meist ganz alleine. Manche bemerken erst gar nicht, dass der Putzteufel bei ihnen Unterschlupf gefunden hat. Erst wenn dann ein Freund oder Nachbar mit geschultem Blick die Wohnung betritt, wird klar: hier wohnt ein Putzteufel.

Viele Menschen begehen den Fehler und denken, je länger sie ihren Dreck stehen lassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Putzteufel aus seinem Versteck kommt, da er ja Dreck nicht mag. Doch in manchen Fällen kann dies fatale Folgen haben – dann hat man auf einmal nämlich keinen Putzteufel als Untermieter sondern Kakerlaken und anderes Getier.

Manchen wird der Putzteufel als Geschenk in die Wiege gelegt. Diese Menschen sind zu beneiden, denn egal, wann man bei ihnen klingelt, sei es zu nachtschlafender Zeit oder an einem trüben Sonntag Nachmittag: die Wohnung glänzt immer wie frisch geputzt und alles liegt ordentlich an seinem Platz.

Es soll Menschen geben, die alles dafür tun, dass kein Putzteufel in ihre Nähe kommt. Bei diesen Menschen handelt es sich oft um pubertierende Teenager, Studenten und alleinstehende Mitvierziger.

Doch wenn wir ehrlich sind, dann gibt es nichts Besseres, als einen Putzteufel zu besitzen (andere sprechen in diesem Zusammenhang auch von „vom Putzen besessen sein“), denn so ein Putzteufel schreckt jeden „Inneren Schweinehund“ (s. Kap. 1), der uns ja oft das Leben schwer macht, bedingungslos ab.


Der Faule Socken

Der Faule Socken ist ein sehr enger Verwandter des „Inneren Schweinehundes“ (s. Kap. 1), der jedoch nicht ganz so gravierende Folgen für das Leben seines Halters hat.

Viele behaupten, nur Männer hätten einen Faule Socke, doch ich habe auch schon von vielen Frauen gehört, die ein Prachtexemplar ihr eigen nennen konnten. Faule Socken werden selten weitervererbt, können jedoch durchaus Auswirkungen auf die ganze Familie haben. So kommt es gar nicht selten vor, dass eine Faule Socke „Putzteufeln“ (s. Kap. 2) das Leben schwer macht und Dinge verschludert, die von größter Wichtigkeit wären.

Der Faule Socken liebt es (oft in Gesellschaft ihres engen Verwandten, des „Inneren Schweinehundes“), sich faul auf die Couch zu legen, fernzusehen und zu schlafen. Am leichtesten erwischt man ihn samstags abends, wenn er (oft in Gesellschaft von „Faulen Socken“) mit einem Bierchen in der Hand die Sportschau sieht. Faule Socken bekommt man nur schwer dazu, aufzuräumen oder zu kochen, meist hilft da nur ein Anruf beim Pizzaservice oder ein Besuch eines netten Mitmenschen, der im Besitz eines „Putzteufels“ ist.

Viele Menschen denken, sie hätten keinen Faulen Socken, doch man kann den Befall leicht mit einem einfachen Test feststellen: füllen Sie den Kühlschrank randvoll mit leckeren (jedoch nicht fertig zubereiteten) Genuss- und Lebensmitteln. Dann setzen Sie sich ins Wohnzimmer, vor sich den Zettel des Pizzaservices und das Telefon und eine Handvoll Kleingeld. Wenn Sie sich lieber nur eine kleine Portion Lasagne gönnen und den Lieferanten auch noch um eine kostenlose Cola anbetteln, obwohl Ihr nur wenige Meter entfernte Kühlschrank mit sämtlichen Leckereien gefüllt ist, dann können Sie sicher sein: Sie haben eindeutig einen Faulen Socken. Ein weiterer, jedoch wesentlich unappetitlicherer Test ist der Sockentest. Machen Sie alle Ihre Socken bis auf das Paar, welches Sie tragen, nass und werfen Sie sie in den Wäschekorb. Wenn das Paar, welches Sie tragen, nach einer Woche immer noch an ihren Füßen verweilt (obwohl es mittlerweile gut allein laufen könnte), dann haben Sie sich ein Prachtexemplar eingefangen.

Manchen wird der Faule Socken als Geschenk in die Wiege gelegt. Diese Menschen sind nicht zu beneiden, denn egal, wann man sich mit ihnen treffen will: sie haben zu nichts Lust und möchten am liebsten nicht gestört werden. Meist ist die Wohnung nicht ganz so in Mitleidenschaft gezogen, wie es beim Besitz eines „Inneren Schweinehundes“ oft passiert, denn Faule Socken sind sogar zum Dreck machen zu phlegmatisch, aber oft liegen noch Wochen nach Eingang ungeöffnete Rechnungen rum und der Faule Socken wird erst aktiv, wenn der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht.

Es soll Menschen geben, die nichts dafür tun, dass kein Faule Socke in ihre Nähe kommt. Bei diesen Menschen handelt es sich oft um pubertierende Teenager, Studenten und seit längerer Zeit alleinstehende Menschen.

Doch wenn wir ehrlich sind, dann gibt es fast nichts Schlimmeres, als einen Faulen Socken zu besitzen (andere sprechen in diesem Zusammenhang auch von „Phlegmatismus“), denn so ein Fauler Socken schreckt nicht nur „Putzteufel“ (s. Kap. 2), die uns ja oft das Leben erleichtert, ab, er sorgt im Laufe seines Daseins auch oft dafür, dass seine Besitzer im gesellschaftlichen Abseits landen, da sie schlichtweg zu nichts mehr bewegt werden können.


Der Jammerlappen

Der Jammerlappen ist ein gar anhängliches und aufdringliches Tierchen, dass sich extrem leicht an den Menschen gewöhnt. Hat man ihn sich einmal eingefangen, so wird man ihn nicht mehr los.

Viele behaupten, nur Männer würden sich Jammerlappen einfangen, doch ich habe auch schon von vielen Frauen gehört, denen dies passiert ist. Manche Menschen haben auch ihre familieneigenen Jammerlappen, dessen Kinder von Generation zu Generation weitervererbt werden.

Der Jammerlappen liebt es, zu lamentieren, zu heulen und den Menschen zu erzählen, wie schlecht er es doch hat. Am leichtesten zu erwischen ist er beim Zahnart, weil er dabei dem Menschen förmlich aus dem Mund springt. Ist ein Mensch jedoch Fan von Trendsportarten wie Rafting, Bungee-Jumping, Free-Climbing oder Drachenfliegen so schreckt dies jeden Jammerlappen ab, denn alles, was mit Action und möglicherweise Schmerzen zu tun haben könnte, hasst er. So muss man dem Jammerlappen also klar machen, dass man an lebensgefährlichen Hobbies interessiert ist. Ist klar, dass täglich neue blaue Flecken, Schrunden und Brüche passieren können, dann geht der Jammerlappen meist von ganz alleine. Manche bemerken erst gar nicht, dass der Jammerlappen sich bei ihnen eingenistet hat. Erst wenn dann ein Freund, Arzt oder einfach unbeteiligter Mitfahrer in der Straßenbahn einen Blick auf den betroffenen geworfen hat, wird klar: hier wohnt ein Jammerlappen.

Viele Menschen begehen den Fehler und denken, je länger sie ihren Jammerlappen in Ruhe lassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er seinem Versteck kommt und einfach wieder verschwindet. Doch in manchen Fällen kann dies fatale Folgen haben – dann sitzt man auf einmal mit einem Berg benutzter Taschentücher vor sich auf dem Tisch im Wohnzimmer und erzählt der Tupperberaterin oder dem Staubsaugervertreter oder zur Not sogar dem Postboten, wie böse doch die Welt ist.

Manchen wird der Jammerlappen als Geschenk in die Wiege gelegt. Diese Menschen sind nicht zu beneiden, denn egal, wann was man mit ihnen anstellt, man muss immer damit rechnen, dass er was zum Nörgeln findet. Dass er heult, motzt und ständig Grund dazu findet, sich selbst zu bedauern.

Es soll Menschen geben, die alles dafür tun, dass ein Jammerlappen nicht verschwindet. Bei diesen Menschen handelt es sich oft um pubertierende Teenager mit Liebeskummer, Männer jeden Alters mit allen möglichen, unwichtigen kleinen Zipperlein, Depressive und Egozentriker.

Doch wenn wir ehrlich sind, dann gibt es nichts Schlimmeres, als einen Jammerlappen zu besitzen (andere sprechen in diesem Zusammenhang auch von „Heulsusen“), denn so ein Jammerlappen schreckt jeden anderen Menschen, der nicht ebenfalls befallen ist, auf Dauer absolut ab.








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