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Es ist wie verhext

Jedes Mal, wenn ich denke, ok, so gehts, so wirds, alles wird gut - reißt es mich wieder und ich heule rum, hinterfrage alles, kann es nicht fassen etc

Das könnte doch jetzt echt mal aufhören.

Morgen ist es einen Monat her, dass er Schluss gemacht hat.

Und es läuft eigentlich gut.

Wir telefonieren, wir kochen. Da sollte man doch denken, ich könnte glücklich sein.

Aber dann hab ich wieder Angst davor, wieder einmal als Kalliope unterwegs gewesen zu sein. Ich breche die Herzen der Menschen um sie für die Liebe anderer zu öffnen...

Und sorry, wenn ich mit irgendwas gerade wirklich überhaupt nicht umgehen könnte, dann damit, dass er sich neu verliebt.

Nicht, dass ich ihm nicht wünsche, glücklich zu sein. Aber tut mir leid, das würde mich gerade dermaßen unglücklich machen, dass ich wirklich inständig hoffe, dass das mit seinem Glück wenigstens noch ein paar Monate auf sich warten lässt.

Ich weiß, das ist Egoismus pur und ich sollte mir das nicht wünschen, aber ich kann nicht anders. Vor allem, weil das unsere Gefühle füreinander so dermaßen abwerten würde. Es tut doch so schon genug weh, da muss man nicht auch noch eins drauf setzen.

Aber gut, es kommt ohnehin, wie es kommt, ich kann daran überhaupt nichts ändern und null Einfluss nehmen. Und wenn es dann soweit ist, dann muss ich es hinnehmen. Und kann mich hoffentlich für ihn freuen.

I went fast, I went slow
Then I gave up all hope
'Cause I know, either way, it's the same (Ooh-ooh)
And I'm not tryna find somebody
'Cause no one else but you will do (Ooh-ooh)
Yeah, the real thing is gone
Now I wish I could hold you
I wish that all of these days and nights
Trying to chase all these empty highs
But I had to go through my worse
So I know that I just needed you

(The Truth - James Blunt)
1.9.20 13:10


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Is your love strong enough

https://youtu.be/1jVclWz_eXU


Just one step at a time
And closer to destiny
I knew at a glance
There'd always be a chance for me
With someone I could live for
Nowhere I would rather be
Is your love strong enough
Like a rock in the sea
Am I asking too much
Is your love strong enough?
Just one beat of your heart
And stranger than fantasy
I knew from the start
It had to be the place for me
Someone that I would die for
There's no way I could ever leave
Is your love strong enough?
Just one beat of your heart
Is your love strong enough? [Repeat: x4]
Just one beat of your heart
Strong enough?
Strong enough?
Just one beat of your heart
31.8.20 14:00


Polyamory

https://youtu.be/vBO9qhcqOkA


Ich bin jetzt nun kein Fan von diesen Treffs, bei denen man mal (auch noch mit Alk) schaut, was sich so ergibt. Ich finde, man verliebt sich, weil es passt und nicht, weil der andere auch gerade poly ist und man halt einfach noch "Kapazitäten" frei hat.

Ich finds auch schwierig, poly als naja, sichere Bank anzusehen von wegen, fällt der eine Partner aus/weg, ist da ja immer noch ein oder mehrere andere.

Das taugt mir nix.

Ich find auch nicht, dass man ganze Kommunen haben muss, in denen jeder irgendwie mit jedem oder so. Dafür ist mir meine Liebe irgendwie dann doch zu... hm... wertvoll?

Aber ich glaube durchaus, dass wir fähig sind, mehrere Menschen zu lieben. Zumindest manche von uns. Und dass wir unsere Zeit gerecht teilen können.

Der Froschprinzen ist nicht polyamourös, kann aber durchaus damit leben, mich zu teilen. Solange er sieht, dass es mich glücklich macht. Letztlich hat er ja sogar was davon.

Ich bin glücklich, also hat er mehr von mir. Und, vor allem in unserem Fall, er kann sich die Sorge um mich teilen. Er kann verreisen, weil noch jemand da ist, der sich um mich sorgt (nicht kümmert), er braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn er abends mit dem Kumpel unterwegs ist, weil ich ja im Zweifelsfall jemanden habe, der da ist. Etc

Er hat die letzten Monate mit dem Rosinenjungen tatsächlich auch genossen. Es bedeutete für ihn mehr Freiheit und eine Frau, die ständig mit nem Grinsen im Gesicht durch die Gegend gelaufen ist.

Leider ist teilen aber halt nix für den Rosinenjungen und das verstehe ich auch. Ich wäre auch nicht begeistert, wenn ich plötzlich Teil eines eingespielten Teams werden sollte und immer befürchten müsste, wieder aus dem Team geworfen zu werden. Oder im Zweifelsfall bei all meiner Planung (mit oder ohne den geliebten Menschen) auch immer noch einen (unbekannten) Dritten berücksichtigen zu müssen.

Ins Kino? Moment, da müssen wir erst mal den Froschprinzen fragen, ob er nicht schon andere Pläne hat. Das Wochenende gemeinsam? Na, aber da ist ja schon XY angedacht...

Ich glaub, es hätte sich tatsächlich anders entwickeln können. Wenn der Rosinenjunge ne alienverträgliche Wohnung gehabt hätte. Und oder näher dran wohnen würde, so dass man sich halt einfach mal so treffen könnte, ohne Planung vorher. Und natürlich ohne Scheißcorona.

Aber so wars halt nicht. Der Abstand war zu groß, er musste jedesmal in eine Wohnung kommen, in der "die Konkurrenz" wohnt (und quasi jederzeit zur Tür rein kommen könnte)...

Es ist, wie es ist.

Ich wünschte, es wäre anders. Das wünsche ich mir jeden Tag. Aber es ist eben nicht so. Er kann nicht. Und ich muss das akzeptieren.
31.8.20 13:57


Seufzt

Warum ist das nur so schwer?

Es ist doch gut, so wie es ist.

Wir reden. Wir kochen. Wir sehen zusammen fern. Wir lesen zusammen ein Buch. Alles ist gut.

Wäre da nur nicht diese verdammte Sehnsucht.

Nach seinen Händen. Seinen tollen, tollen Händen. Seinen Armen, die mich so gut festhalten können. Danach, seinen Bart zu kraulen oder seinen Bauch. Mich einfach anzulehnen. Und so vieles mehr.

Vielleicht ist das jammern auf hohem Niveau. Weil ich ja ansonsten alles habe.

Außer, dass ich ihm nicht mehr sagen kann, dass ich ihn liebe. Oder jemals die Chance habe, das von ihm zu hören.

Ach Mann ey.
29.8.20 21:08


Mal was ganz anderes

Ich war gestern im Kino.

Ja, tatsächlich.

Und es war - leider - erschreckend voll. Aber es war zum Glück trotzdem relativ viel Abstand zwischen den Leuten.

Aber was ich eigentlich sagen möchte: guckt euch Tenet an.

Der ist gut. Sehr laut. Aber gut.
28.8.20 11:04


Und dann ist da ja noch diese Sache

Ich hatte bisher immer eine sehr... rege Libido.

Also 4-7x die Woche war da schon normal, waren es wegen widriger äußerer Umstände mal weniger, hat sich das durchaus auch auf meine Laune niedergeschlagen.

Der Rosinenjunge hat es tatsächlich geschafft, dass ich quasi dauerwuschig war. Keine Ahnung, wie, es war einfach so. Und er hat noch ganz andere Dinge vollbracht. Nicht, dass es mir darum gegangen wäre, aber hui, das war mal ein unerwarteter und sehr ordentlicher Bonus. Meine Herren.

Aber seit gut 3 Wochen ist da nix mehr. Also gar nix. Ich habs 2 mal halbherzig versucht, weil ich dachte, vielleicht gehts mir dann besser, aber ach nee, lieber nicht.

Und das hatte ich tatsächlich (auch) noch nicht.

Meine Libido ist tot. Oder zumindest befindet sie sich im tiefen Koma.

Alles, was mich bisher "getriggert" hat, wirkt nicht mehr. Nix. Das kenne ich so nicht.

Herrje, ich hab schon mit 39°C Fieber, weil ichs trotzdem gebraucht hab.

Zwei Dinge gehen bei mir eigentlich quasi immer: über Kochrezepte nachdenken und Orgasmen.

Das mit den Kochrezepten klappt ja immerhin so leidlich wieder und wenn mein Magen mal aufhören würde zu zicken, könnte ich das Ergebnis vielleicht auch einfach mal genießen.

Aber das andere?

Und naja, wie soll ichs ausdrücken.. der Froschkönig äh.. ich will jetzt nicht sagen, dass er meinen Liebeskummer genießt, das tut er nicht. Aber mich trösten zu können, erregt ihn. Der Rosinenjunge war ja grundsätzlich positiv für unsere Beziehung, sehr sogar. Aber der Froschkönig und sein Beschützerinstinkt fühlen sich scheinbar sehr angesprochen von meiner momentanen Schwäche.

Und da haben wir dann auch das Problem.

Ich selbst kann gut mit meiner fehlenden Libido leben, denn auch wenn ich ein wenig verwundert bin, sie fehlt mir ja nicht, sonst hätte ich sie ja. Oder so.

Aber in manchen Situationen stört es halt doch, denn sorry, aber damit kann ich grad gar nicht. Ich habs mit bestimmten Dingen eh nur sehr bedingt, aber nun möchte ich bitte überhaupt nicht mehr beteiligt sein. Also am besten nicht mal in der Nähe.

Was unfair ist und nicht sehr nett, aber ich kann nix tun.

Er "soll" mich trösten, aber bekommen tut er mich dann nicht.

Aber was soll ich machen? Der Gedanke daran ist gerade dermaßen ... abschreckend, da geht gar nix.

Ich bin raus.

Keine Ahnung, wie lange das noch so geht, aber für den Moment möchte ich von dem ganzen Kram nix mehr wissen.
28.8.20 11:01


This fever for you is just burning me up inside

No matter where I go I hear
The beating of your heart
I think about you
When the night is cold and dark
No one can move me
The way that you do
Nothing erases the feeling between me and you
27.8.20 11:35


Vielleicht wird es besser

3 Wochen.

So lange ist es jetzt her, dass ich die Tür hinter ihm zugemacht habe. Diese Tür, die aus meinem Freund nur noch einen Freund gemacht hat.

Gestern war der erste Tag ohne Tränen.

Vielleicht hat es klickt gemacht. Vielleicht wird es jetzt besser. Vielleicht haben wir uns gegenseitig ausgesaugt statt uns zu beflügeln. Vielleicht wäre ohne Corona alles anders gelaufen. Vielleicht...

Vielleicht hätte es mir zu denken geben sollen, dass er 4 Monate lang niemandem von mir erzählt hat. Vielleicht hätte ich es niemandem erzählen sollen.

Ich weiß es doch auch nicht.

Die meiste Zeit habe ich das Gefühl, dass ich gar nichts mehr weiß, dann wieder, dass ich alles weiß und alles verstehe. Und dann wieder, dass ich dermaßen komplett falsch liege, mich völlig überschätze und absolut keine Menschenkenntnis besitze. Dass ich mir das alles nur eingebildet habe, schöngeredet, schöngedacht. Weil es sich eben so gut angefühlt hat. Für mich.

Für ihn ja offensichtlich nicht.

Ich wünschte, das hätte es. Denn eigentlich wollte ich nur das. Ich wollte, dass er sich glücklich fühlt. Geliebt. Wichtig. Denn herrje, er ist wichtig. So viel Persönlichkeit in nur einem einzigen Menschen.

Aber vielleicht habe ich ihn gebremst, statt ihn voran zu bringen. Vielleicht hätte er ohne mich längst einen Job, wäre vielleicht schon auf der Suche nach einer anderen Wohnung. Vielleicht hab ich ihm Energie genommen statt ihm welche von meiner zu geben.

Manchmal komme ich mir vor, wie ein "desperate Housewife", dabei bin ich das gar nicht. Ich hab nicht gesucht, mir hat - zumindest bewusst - nicht wirklich was gefehlt. Und trotzdem ist er da so perfekt reingerutscht wie ein fehlendes Puzzleteil, das mich endlich vollständig macht.

Ich hab ein Leben, zwar durch Corona ausgebremst, wie bei so vielen anderen allerdings auch, aber ich hab ein Leben. Freunde, Hobbys, ich bin gern allein, hab meine Ruhe, meine Katzen, meine Musik, ich geh gern ins Kino und schwimmen und bin Teil der Parkrun-Familie.

Ich war nicht auf der Suche, schon gar nicht verzweifelt. Es hat einfach nur gepasst. Kochen, BDSM, Politik, Humor, Serien, generell Essen, diskutieren können, lesen. Es war alles da.

Es ist alles da.

Nur die Liebe, auf die muss ich verzichten.

Ich darf meine nicht über ihn schütten. Ich bekomme seine nicht. Das ist traurig, das fühlt sich im Augenblick unfassbar furchtbar an, aber es ist nicht das Schlimmste, was hat passieren können.

Das Schlimmste wäre, ihn komplett zu verlieren. Und das wird hoffentlich nicht passieren.

Vielleicht wird es besser.

Vielleicht kann ich endlich wieder atmen.

I can tell by your eyes that you've probably been cryin' forever
And the stars in the sky don't mean nothin' to you, they're a mirror
I don't want to talk about it, how you broke my heart
If I stay here just a little bit longer
If I stay here, won't you listen to my heart, whoa, heart?
If I stand all alone, will the shadow hide the color of my heart
Blue for the tears, black for the night's fears
The star in the sky don't mean nothin' to you, they're a mirror
I don't want to talk about it, how you broke my heart
If I stay here just a little bit longer
If I stay here, won't you listen to my heart, whoa, heart?
I don't want to talk about it, how you broke this old heart
(Indigo Girls - I don't want to talk about it)
27.8.20 11:30


Die Nicht-Leichtigkeit des Seins

Und ich habe es wieder getan.

Herrgottsakra.

Diese Heulerei am Telefon bringt nicht nur nix, sie ist extrem kontraproduktiv. Jetzt grübelt der Rosinenjunge wieder und das will ich nicht.

Ich möchte, dass wir uns verstehen, dass wir normal miteinander umgehen können - was auch immer das im Augenblick heißt.

Was ich nicht möchte, ist, dass er sich für mein Wohlergehen verantwortlich fühlt. Diesen Schlüssel hat er vor 3 Wochen abgegeben und fertig. Und schon davor war nicht er dafür verantwortlich sondern auch immer noch ich - allerdings durfte er seinen Teil dazu beitragen.

Ja, natürlich wünsche ich mir, dass alles wieder ist wie vor ein paar Wochen. Aber war es da wirklich gut? Er hat sich ja vermutlich schon vor längerer Zeit angefangen, unwohl zu fühlen. Naja, vermutlich hat er sich nie wirklich wohl gefühlt. Er hat sich gewünscht, dass es so wäre, aber so war es halt nicht.

Ich hätte gerne diese Leichtigkeit des Seins.

Freunde.

Über alles miteinander quatschen können, sich in den Arm nehmen können, zusammen lachen, kochen, weinen, whatever. Ohne, dass er irgendeine Verantwortung trägt. Ohne, dass er andere Dinge zurückstellt, nur weil er denkt, ich bräuchte Betreuung.

Klar, ne Freundschaft plus wär das non-plus-ultra, das würd ich am liebsten nehmen. Aber ich bin mir recht sicher, das wird nix. Denn damit überschreiten wir eine Grenze, die am Ende dazu führt, dass er sich doch wieder unwohl fühlt. Und dann lieber nicht.

Ich möchte ihn als Menschen nicht verlieren. Dass ich ihn als Meinen Freund verloren hab, ist schmerzhaft genug. Aber als Mensch? Nein. Im Augenblick absolut unvorstellbar.

Was nicht heißt, dass ich es nicht akzeptieren müsste, wenn er das so wollte, keine Frage. Aber ich hoffe halt, dass das nie der Fall sein wird.

Er ist so schlau, ich glaub, er hat nicht mal ansatzweise eine Ahnung davon, wie schlau er eigentlich ist. Und so einfühlend. Jeder seiner Freunde kann sich glücklich schätzen, ihn zu haben. Auch wenn er das vermutlich komplett anders sieht.

Er ist spannend, sehr spannend. Und der erzählt mir anfangs noch, dass er gar nicht so viel zu erzählen hätte. Das war mehr als nur tief gestapelt.

Wie kann man auf so jemanden verzichten wollen? Das geht doch gar nicht.

Und ja, klar ist mir bewusst, dass er noch ein Leben abseits von mir hat und wenn er irgendwann - hoffentlich sehr bald - arbeitet, dass bleibt mir nicht mehr viel von ihm. Aber dafür weiß ich, dass er endlich Arbeit hat. Sein Geld verdient. In eine größere Wohnung ziehen kann. Vielleicht endlich mal wieder Urlaub machen kann. Und wenn wir dann reden, hat er Erzählstoff.

Ich werd ihn natürlich vermissen, aber das sollte ihn auf gar keinen Fall auch nur ansatzweise davon abhalten, arbeiten zu gehen, seine Freunde zu treffen, seinen Hobbys nachzugehen.

Womit wir auch schon wieder bei dieser Mitleidsgeschichte sind. Denn wenn er denkt, ich kann nicht ohne ihn, dann verbringt er nur deswegen Zeit mit mir. Und naja, auch wenn ich jede Minute mit ihm genieße und auskoste - dann verzichte ich lieber.

Ich wünschte, er würde hier mitlesen. Er könnte sogar, denn ganz am Anfang hat er mal meine Blogadresse bekommen. Also theoretisch möglich. Aber das macht er halt nicht. Mal abgesehen davon, dass er die Adresse vermutlich gar nicht gespeichert hat, wär ihm das vermutlich zu intim. Und würd ihn vielleicht sogar irgendwie triggern.

Wir haben als Paar nicht funktioniert. Das ist - zumindest für mich - unfassbar traurig. Ich wünschte, wir hätten, das wünsche ich mir jeden verdammten Tag. Aber nicht alles, was man sich wünscht, geht in Erfüllung-

Aber als Freunde tun wir es hoffentlich. Ohne schlechtes Gefühl. Ohne alles zu hinterfragen. Einfach, weil wir uns mögen. Weil wir super diskutieren können, oft einer Meinung sind und ohnehin ein gemeinsames Thema haben: Essen.

Ich hoffe nur, dass wir diesen Status bald erreichen.

Wofür es wirklich, wirklich hilfreich wäre, wenn diese Heulerei endlich aufhören würde. Irgendwann ist doch mal genug. Man kann doch nicht 3 Wochen durchheulen.

Ehrlich, es nervt. Und es reicht, dass es mich nervt. Es muss nicht auch noch ihn nerven.

Wenn ich will, dass diese Freundschaft funktioniert, muss das mit der Liebe aufhören.

Aber wie macht man das?
25.8.20 15:37


Der Teufel auf meiner Schulter

Dieser Teufel auf meiner Schulter flüstert mir die ganze Zeit Worte wie Mitleid und Bittstellerin ins Ohr.

Ich weiß - oder bin mir zumindest ziemlich sicher - dass es nie ne Mitleidsgeschichte war. Aber der Teufel auf meiner Schulter sagt mir ständig genau das.

Und das tut weh. Und ich zweifle an mir. Sehr. So sehr, dass ich mir nur noch ziemlich sicher bin. Und selbst das gilt nur noch einen Teil der Zeit. Den Rest fühle ich mich ziemlich wertlos. Unfassbar wertlos und verunsichert.

Ich mag mich nicht aufdrängen. Ich will kein Mitleid.

Aber trotzdem fühle ich mich so.

Das ist so ein scheiß Gefühl.

Und vor allem das komplette Gegenteil zu vorher.

Ich war euphorisch, unbesiegbar, ich wurde geliebt. Ich war wichtig.

Jetzt bin ich nur noch diese lästige Trulla, die man mal ganz interessant gefunden hat - bis man herausgefunden hat, wie dumm und uninteressant und vor allem nervig sie in Wirklichkeit ist.

Ich möchte das alles nicht mehr. Ich will mich nicht so fühlen. Ich möchte eine normale Freundschaft. Weil wir uns wichtig sind. Weil wir uns als Menschen gut und toll finden. Wenn es als Paar schon nicht geklappt hat.

Ich wünschte, der Teufel würde endlich sein verdammtes Maul halten.
25.8.20 11:34


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