my own sweet world of mind
  Startseite
    Tageblog
    Vertonte Gedanken
    Aphorismen
    Witze
    kleine Außerirdischenküche
  Über...
  Archiv
  dat Außerirdische
  Legalitäten
  In loving memory
  Die Fabel vom Fabelmädchen
  Wundersames Tierleben
  kleine Häppchen für den Geist
  kleine Häppchen für den Geist 2
  kleine Häppchen für den Geist 3
  kleine Häppchen für den Geist 4
  kleine Häppchen für den Geist 5
  Sprüche
  Eigene Gedichte I
  Eigene Gedichte II
  Eigene Gedichte III
  Eigene Gedichte IV
  Eigene Gedichte V
  Eigene Gedichte VI
  Eigene Gedichte VII
  Eigene Gedichte VIII
  Eigene Gedichte IX
  Lieblingsgedichte
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   
    thegloriousmess

   
    anibeutel

   
    goettertochter

    - mehr Freunde

   Utopia - nachhaltiger Konsum
   Foodwatch
   Da wird mir übel
   Chrissies Enten Kastanien Welt
   Postsecret
   BDSM-Wiki
   cute little dead girl
   Saladfinger
   Best Cure-Coverband ever!
   Aphorismen
   ...

   29.11.17 09:01
    Witzig maltschischnik zu
   30.11.17 13:33
    Speziell machen fur Sie
   2.12.17 09:28
    Sie suchen die Liebe fur
   7.12.17 11:24
    Sie wollen die Kusse, fo
   8.12.17 12:53
    Speziell fugen fur Sie d
   29.01.18 06:20
    Р·Р

https://myblog.de/legalalien

Gratis bloggen bei
myblog.de





Wenn ich eine Insel wäre, hätte ich Klippen, felsige, kantige, scharfe Vorsprünge, solche, die kleine Schnitte in der Haut verursachen. Schnitte, die man erst viel später bemerkt, weil sie brennen, wenn das Salzwasser langsam in sie eindringt. Und solche, die die Haut im Zickzackschnitt aufreißen, fast so, als würden sie Beute reißen, wehrlose Opfer, ein Abendmahl. Um mich herum gäbe es ein Meer von Untiefen, nur eine kleine, gefahrlose Flachlandzone, sandiger Strand. Umgrünte, im Geheimen gelegene Lagunen würden zum Baden all jene einladen, die sich der gefährlichen Wasserbewohner nicht bewusst wären. Trommelnde, prasselnde Wasserfälle und dampfende Geysire würden der Entspannung all jenen dienen, die damit umzugehen wüssten. Das Klima wäre schroff, bis auf die wenigen, sonnig warmen Tage, die die Vegetationen zum Erblühen bringen, bunte, leuchtende Farben, sattes, saftiges Grün, ein Meer von verführerischen Düften, betörend, umschmeichelnd, berauschend. Den Rest der Zeit herrscht Wind, manchmal fast eisig, der einem den feinen, schneidenden Sand ins Gesicht weht, den Körper reinigt bis nichts übrig bleibt, als ehrliche, nackte Haut. Regen, in dicken, großen Tropfen mit Wolken so schwarz, dass man denken würde, die Nacht hätte sich über die Insel gesenkt. Zuckende Blitze, grollender Donner, aufschäumend, kraftvoll, Energie pur. Und Stille. Versunken in Andacht, Lethargie, Monotonie, Ehrfurcht, Tod, eine schwelende, wirre Mischung aus Lebendigkeit und Verwesung. Ein Eiland mitten im Niemandsland, eine Insel, geteilt in Zeitzonen, Wechselbäder, Tag und Nacht, durchtrennt von Klimazonen und doch eins. Eine in sich geschlossene, autarke Biosphäre.
14.1.09 09:17
 
Letzte Einträge: experimentelle Küche - Kapitel soundsoviel, Facebooklemminge und andere Uniformistengeile, Was ich noch sagen wollte...., Ja...., E-Car-Prämie, Gysi for President!



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung